widerst@ndMUND vom 1.5.2000
 
 

keil1.gif (893 Byte)Gewerkschaftswiderstand

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LabourNet-Austria


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Toleranz für Salon-Antisemitismus


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Aus für Postzeitungsversand für viele alternative Zeitschriften


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Bessere Demos


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f a s t o r a n g e - Flugblatt: "Gewissensfreiheit - nur für Reiche?"


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postkarten


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7*STERN in der ersten Maiwoche


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Österreich neu denken - Ein neuer Gesellschaftsvertrag für Österreich?


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Kein Urlaub in Österreich


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POLITISCHE GEFANGENE DES KAPITALISTISCHEN BILDUNGSREGIMES


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REVOLUTIONAERE GRUESSE AUS MEXICO AN DEN OESTERREICHISCHEN WIDERSTAND!


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06-ZiviPORTEST/II.Phase


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Solifest für den Flughafensozialdienst: Di, 2.5.00 SUBZERO
7. Siebensterngasse 27
 
 
Editorial

Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams
zusammengestellt.
Für die Zusammenstellung dieser Ausgabe verantwortlich:
Christian Apl a9503809@unet.univie.ac.at


Beiträge bitte schicken an:
widerstand@no-racism.net

widerst@nd MUND nun täglich aktualisiert im Web!
http://www.no-racism.net/MUND

 
 

email-adresse der Redaktion:
Bitte alle Nachrichten, Meldungen, Ideen ... an diese Adresse.

Gewerkschaftswiderstand
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From: Karl Fischbacher k.paw.fischbacher@magnet.at


Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Am 5. Mai organisiert der ÖGB eine weitere BetriebsrätInnen- und
Personalvertreterinnen-Konferenz "Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit
kämpfen" (11 Uhr im Austria Center Vienna, 1220 Wien, Am Hubertusdamm
6).

Wir halten in Zeiten wie diesen solche Versammlungen für sehr wichtig.
Sie sind über den regelmäßigen Straßenprotest hinaus ein wichtiges
Druckmittel gegen die Sozialabbauer und Gewerkschaftsfeinde.
Umverteilung von "unten" nach "oben", Pensionsabbau, weitere
Verarmung,
Arbeitszwang oder Beseitigung gewerkschaftlicher
Kollektivvertragsrechte
werden allerdings nur dann abgewehrt werden können, wenn es gelingt
den
Regierenden klar zu machen, dass wir nicht bloß reden, sondern auch
koordiniert gewerkschaftliche Maßnahmen dagegen zu setzen bereit sind!
Solches setzt natürlich voraus, dass sich der ÖGB dabei tatsächlich
auf
die 1,5 Millionen ÖGB-Mitglieder und nochmals rund 2 Millionen
Lohnabhängige in Österreich stützen kann. Was letztlich nur erreicht
werden kann, wenn die Gewerkschaftsbasis aktiv in die ÖGB-Politik mit
einbezogen wird!

In diesem Sinne lädt eine kleine ÜBERFRAKTIONELLE Gruppe von
GewerkschafterInnen zu einer Vorbesprechung für den 5. und 16.Mai
(bundesweiter ÖGB-Aktionstag) ein.

Dienstag, 2. Mai, 19 Uhr im Cafe Westend
1070 Wien, Mariahilfer Str.128
Tel. 523 31 83
Tisch bestellt auf Karl Fischbacher mit Taferl "ÖGB 5.und 16. Mai"
Auftreten einer
ÜBERFRAKTIONELLEN GEWERKSCHAFTER/INNEN-RUNDE ?
Konsequent gegen Kürzungen bei Pensionen, Sozialem und
Gewerkschaftsrechten!
Urabstimmungen über Verhandlungsergebnisse!
mit Flugblatt und evt. Transparent am 5. Mai und am 16.Mai?

Ich füge unten noch einen Entwurf der UG/ÖGB für ein Flugblatt bzw.
einen Teil davon an.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,
Karl Fischbacher
PV / UG/ÖGB, Wien, 26.4.2000


An alle Kolleginnen und Kollegen!
An alle Vorstände der Gewerkschaften im ÖGB!

Zu Lebensfragen wollen wir gefragt werden - Urabstimmungen!

Wieder einmal finden Gewerkschaftsverhandlungen mit der Regierung
statt, in denen unsere Arbeitsbedingungen und Pensionen zur Debatte stehen.
Von der Regierung willkürlich wieder auf die Tagesordnung gestellt, sind
es dieses Mal besonders harte Verhandlungen, wo die Regierenden die
Eckpunkte ihrer Pensionsreform (1 1/2 Jahre Frühpensionsalterserhöhung
und Abschläge) gar nicht mehr verhandeln wollen.

Großer gewerkschaftlicher Druck wird notwendig sein, um zumindest die
ärgsten Bedrohungen für die Beschäftigten abzuwehren. Den notwendigen
Rückhalt können sich die Gewerkschaftsführungen holen. Sie müssen sich
nur auf die Mitglieder stützen:

URABSTIMMUNGEN ÜBER VERHANDLUNGSERGEBNISSE

wären zudem ein konsequenter Schritt zum Ausbau der
Gewerkschaftsdemokratie und würden ohne Zweifel starke Anziehungskraft
auf diejenigen ausüben, die noch außerhalb stehen!


Karl Fischbacher
unabhängige gewerkschafterInnen im ögb
Tel/Fax: *43/1/98 33 992
Email: k.paw.fischbacher@magnet.at



LabourNet-Austria
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From: Karl Fischbacher k.paw.fischbacher@magnet.at


LabourNet-Austria ist eine Website im Internet:

http://ourworld.compuserve.com/homepages/LabourNetAustria

Global sind wir verbunden mit unserem Schwesternetz LaborNet/USA und
den anderen LabourNets in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Spanien und
Südkorea.

Uns geht es darum dazu beizutragen, dem neoliberalkapitalistischen
Globalismus den Globalismus der ArbeiterInnen- und Befreiungsbewegungen
entgegen zu stellen!

Dazu ist vorerst einmal eine breite Diskussion nötig, wo wir im
Internet eine Plattform sozusagen von den radikalen Linken bis hin zur
Sozialdemokratie in Gewerkschaften, Parteien und autonomen Initiativen
zur Verfügung stellen.

Schickt also Infos, diskutiert, ja streitet mit - für den
internationalen Zusammenhalt im kapitalistischen Gegenwind (-sturm)!

Email: k.paw.fischbacher@magnet.at

LabourNet-Austria versteht sich selbst als linke Gruppierung mit
AktivistenInnen im Gewerkschafts-, Migranten- und feministischen
Bereich.



Toleranz für Salon-Antisemitismus
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Antisemitische Reflexe treffen auf breite Zustimmung in der
Bevölkerung und Österreichs Juden werden als >>ärgste Haider-Fresser<<
diffamiert.
Von Karl Pfeifer pfeifer@plus.at
(Frankfurter Jüdische Nachrichten April 2000)


In Österreich ist alles in Ordnung. Diese Botschaft verbreiten vom
Bundeskanzler bis zum letzten Leserbriefschreiber alle, die kein
Verständnis für die Maßnahmen der EU aufbringen. Österreich ist
tatsächlich ein Land der Toleranz. Die Frage ist jedoch Toleranz für
wen und für was.
Ein Blick in die auflagenstärkste österreichische Tageszeitung, die
"Neue Kronenzeitung" (NKZ), die täglich von mehr als 42 Prozent aller
Österreicher gelesen wird, genügt, um zum Schluß zu kommen, hier
befindet sich die "Insel der Seligen".
Richard Nimmerrichter, der seit Jahrzehnten unter dem Pseudonym
"Staberl" eine tägliche Kolumne in der NKZ veröffentlicht, wiederholt
gebetsmühlenartig, "dass es bei uns glücklicherweise keine
rechtsradikale Partei gibt". Immer wieder und fast immer mit den
gleichen Worten hämmert er den Lesern seine ironisch sein wollenden
Stehsätze ein: "Ein Land von Fremdenhassern, Nazis und Antisemiten
sind wir aber, weil auch bei uns einmal nach dreißig Jahren faktischer
Alleinherrschaft einer Partei" [immerhin war die konservative ÖVP von
1986 bis 2000 Regierungspartei K.P.] der politische Wechsel vollzogen
wurde. Staberl weiter: "Bei uns hat es noch nie Treibjagden auf
Asylanten gegeben", was natürlich dem Kenntnisstand des NKZ-Lesers
voll entspricht, aber leider nichts mit der Wirklichkeit eines Landes
zu tun hat, in dem - wie ein Amnesty International Bericht erst
kürzlich feststellte - rassistische Übergriffe der Polizei an der
Tagesordnung sind und Skinheads gelegentlich Ausländer
zusammenschlagen. Es sind immer die gleichen öden Aufrechnungssprüche.
Mit dem Hinweis auf einen rassistischen Spruch eines französischen
Politikers oder auf ein USA-Versandhaus, "das jede Art von Nazischund
in alle Welt verkauft" glaubt man beweisen zu können, dass die EU
Maßnahmen gegen die österreichische Regierung nicht gerechtfertigt
seien.
Dem "Hauspoet" der NKZ, der seine "Gedichte" mit Wolf Martin signiert,
und der mit schöner Regelmäßigkeit rechtsextremes Gedankengut
vertritt, gelang es nach den letzten Wahlen die Pfeile wieder einmal
gegen "die Antifaschisten" zu richten und mit Auschwitz in Verbindung
zu bringen: "Antifaschisten gerne lügen, und zwar daß sich die Balken
biegen. Auch weiß man, daß sie Fälscher sind und auf dem linken Auge
blind. (...) Es scheint, daß dies nun vielen dämmert, denn dieses Land
ist nicht belämmert. Und was in Schülerhirnen sitzt, wird auch noch
einmal ausgeschwitzt."
Am 16.2.2000 veröffentlichte die NKZ Martins Text: "Dass Juden jetzt
aus Östreich flüchten,/steht zu befürchten wohl mitnichten./Denn
selbst für ärgste Haider-Fresser/ lebt es sich wohl um Häuser besser/
im "Nazi-Land" der blauen "Schande"/ als im gelobten heil'gen Lande."
Mit der Unterstellung, österreichische Juden würden Österreich als
"Nazi-Land" bezeichnen, soll jede kritische Betrachtung der
Wirklichkeit ins Lächerliche gezogen werden und wie schon so oft zuvor
in der NKZ wird Opfer-Täter-Umkehr vollzogen. Juden werden als "ärgste
Haider-Fresser" diffamiert und abgewertet und es wird den Juden
Kannibalismus vorgeworfen und damit auf die Ritualmordbeschuldigung,
die noch Ende 1997 von einem konservativen Katholiken in der FPÖ-nahen
Zeitschrift "Zur Zeit" erhoben wurde, angespielt. Auch das hat
Tradition in der "Neuen Kronenzeitung", die zur Hälfte der deutschen
WAZ und zur anderen Hälfte Hans Dichand gehört, der am 9.6.1986
schrieb: "... Dabei kommt es wie einst zu zwei Erscheinungsformen der
Menschenfresserei: zum Endokannibalismus (innerhalb des eigenen
Stammes) oder zum Exokannibalismus (Das Verzehren von Stammesfremden).
In ganz besonderen Fällen, wie bei Waldheim, treten Endo- und
Exokannibalismus gemeinsam auf - sozusagen unter der Parole
,Menschenfresser aller Länder, vereinigt euch!' Auf diese Weise kam es
zwischen New York, Wien und Tel Aviv zu erstaunlichen
Erscheinungen...."
Hier wirft Dichand Juden (insbesondere dem WJC) Kannibalismus vor und
konstruiert eine linke und jüdische Weltverschwörung.
Wolf Martin setzt diese Linie fort. Auch wenn er sich wie andere
Schreiber der NKZ in vielen seiner Gedichte über die "Ausgrenzung
Jörg Haiders beklagt, grenzt er ohne weiteres die österreichischen
Juden aus und wirft ihnen pauschal Geschäftstüchtigkeit und
Opportunismus vor, indem er behauptet, sie würden ja nur hier bleiben
weil man hier "wohl um Häuser besser" lebt als wie er zynisch Israel
nennt, "im gelobten heil'gen Lande". In Österreich wird das auch als
Angriff gegen den Immobilienmann und Präsidenten der Kultusgemeinde
Ariel Muzicant verstanden.
Die Chefredaktion der NKZ sieht in diesem Text nichts antisemitisches:
"Eine solche Meinungsäußerung ist jedenfalls zulässig. Es steht
allerdings auch jedem frei, sie abzulehnen." Von dieser Freiheit
machte der österreichische Presserat erst unlängst Gebrauch und
verurteilte Wolf Martin, der "das Ansehen der Presse verletzt" hat.
Bereits 1987 schrieb Peter Musyl, damals Chef vom Dienst der
Katholischen Presseagentur: "Das ist die eigentliche Schande für
Österreich: Daß all das passieren kann, ohne daß die - angeblich nicht
antisemitische eingestellte - Mehrheit des österreichischen Volkes
sich einmütig auf die Seite der in Angst versetzten, angepöbelten und
bespuckten jüdischen Mitbürger stellt. Daß kein Politiker, welch übles
Spiel er auch in dieser Angelegenheit getrieben haben mag, den Hut
nehmen muß. Daß keine Zeitung, die auf der Welle der
Judenfeindlichkeit reitet, mit Leser-Boykotten oder wenigstens mit
Verkaufseinbußen rechnen muß. Daß in diesem Land verdeckter, ja selbst
offener Antisemitismus gesellschaftsfähig ist. Daß er bestenfalls
verharmlost, bezweifelt, unter dem Teppich gekehrt oder in Abrede
gestellt wird." ("Kärntner Kirchenzeitung", 12. Juli 1987)
Das ist leider noch immer aktuell. Alfred Gusenbauer, designierter
sozialdemokratischer Parteivorsitzender und bekennender Katholik
schrieb mir (8.3.2000): "Als Spitzenpolitiker ist man Gegenstand der
medialen Berichterstattung. Und in einer Demokratie, für die
Pressefreiheit ein zentraler Wert ist, ist Kooperation zwischen
Politik und allen Medien ein entscheidender Faktor."
Hans Dichand wird nicht nur von österreichischen Politikern hofiert.
Das Wiener Wochenmagazin "Format" (13/2000, 27.3.2000) berichtet: "Der
österreichische Medienzar Hans Dichand dürfte sich bald einen innigen
Wunsch erfüllen: ein Besuch in der Heiligen Stadt...Dichand ist nicht
nur im Besitz einer offiziellen Einladung des Jerusalemer
Altbürgermeisters und Ehrenpräsidenten der Jerusalem Foundation Teddy
Kollek, sonder hat auch ein generöses Gastgeschenk im Reisegepäck: Er
spendet zwei Millionen Schilling für ein Kunstwerk im Jerusalemer Zoo.
" Im Besitz einer solchen Einladung braucht Dichand anscheinend keine
Hemmung mehr zu haben und so lobt er unter dem Titel "Politischer
Masochismus" (NKZ 1.4.2000) die neue Regierung, um sie dann doch noch
zu rügen: "Ihre Canossa-Gänge sind deprimierend, ihr Umgang mit
Steuergeldern leichtfertig. Im Rekordtempo bemüht man sich Milliarden
an ehemalige Zwangsarbeiter auszuschütten, ohne dass der geringste
Anlass dazu gegeben ist. Was haben Österreicher, die heute Steuer
zahlen, damit zu tun, dass ein verbrecherisches Regime einst Menschen
zusammengefangen hat, um sie zu zwingen, in der Industrie und in der
Landwirtschaft zu arbeiten?.... Aber man lässt sich lieber erpressen;
politischer Masochismus ist heute gefragt.
Aus der existentiellen Unsicherheit der Regierung ist eine Servilität
gegenüber dem Ausland entstanden, wie sie seit 1945 nicht da war."
Wenn Dichand, der Autor dieser Zeilen ein hochangesehener
Gesprächspartner aller führenden österreichischen Politiker (auch der
Grünen) ist und er wegen zwei Millionen Schilling (weniger als 300000
DM) von der Jerusalem Foundation koscher gesprochen wird, dann darf
man sich doch nicht wundern, wenn eine konservative Regierungspartei,
die seit 1945 immer wieder den Antisemitismus als Mittel der Politik
eingesetzt hat, sich mit einer rechtsextremen Partei verbündet.
Doch halt, rechtsextrem muß doch nicht unbedingt antisemitisch sein
sagen die Herren Hofräte Rücksichtl und Vorsichtl und erklären, aber
Jörg Haider hat doch nie einen antisemitischen Ausspruch gemacht. Wie
kann man dieser Partei Antisemitismus vorwerfen, wenn doch der Jude
Peter Sichrovsky als ihr Abgeordneter im Europaparlament sitzt?
Anfang März gab dieser Vertreter Österreichs der slowenischen Zeitung
"Delo" ein Interview. Befragt zu Ariel Muzicant, Präsident der
Israelitischen Kultusgemeinde urteilte Sichrovsky: "Entschuldigen Sie,
er ist ein Idiot. Er ist sehr intelligent, aber trotzdem ein Idiot.
Schreiben Sie ruhig .... Es geht um einen aggressiven, zornigen
Menschen, der ungeheuer geizig ist und ungeheuer reich wird. Ich
verstehe nicht, wie derart haßerfüllte Menschen eine Gemeinschaft
leiten können. Ähnlich verhält es sich mit dem Rabbi [gemeint ist
Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg], welcher als religiöser Führer über
alle Angehörigen der religiösen Gemeinschaft wachen sollte, sich aber
im Gegenteil ständig in politische Gewässer begibt..."
Sichrovsky weiter: "Nach Haiders Sieg hat die jüdische Gemeinschaft
sofort eine Pressekonferenz vorbereitet, wo sie ausführten, wie der
Nazismus wieder sein Haupt erhebt und wie sie wieder beginnen werden
müssen sich zu verstecken." Auf diese Äußerungen Sichrovskys hat es in
Österreich kaum Reaktionen gegeben - "Es ist bezeichnend, dass die FPÖ
den Juden Sichrovsky vorschickt, um die schlimmste antisemitische
Attacke gegen die Israelitische Kultusgemeinde seit dem Jahre 1945 zu
lancieren. Es ist des weiteren bezeichnend, dass in jedem anderen
europäischen Land ein Politiker, der solche Aussagen macht, aus allen
Ämtern gejagt würde. Für die Medien und die politischen Parteien in
Österreich gilt brutaler Antisemitismus aber nach wie vor als
Kavaliersdelikt" erklärte Muzicant.
Wie schon so oft zuvor sagte Sichrovsky wieder einmal die Unwahrheit,
denn
Muzicant präsentierte während einer Pressekonferenz eine dicke Akte
mit antisemitischen Drohbriefen, welche während der rassistischen und
fremdenfeindlichen Wahlkampagne der FPÖ an die IKG oder jüdische
Persönlichkeiten geschickt wurden und berichtete von Angriffen
(hauptsächlich) gegen orthodoxe Juden.
Die Auseinandersetzungen zwischen der IKG und der FPÖ verlagern sich
zunehmend auf die gerichtliche Ebene. Jörg Haider hatte IKG-Präsident
Ariel Muzicant geklagt, weil dieser Haider in einem Interview
Antisemitismus vorgeworfen hat. Muzicant wird demnächst den
Wahrheitsbeweis antreten und erklärte bei einer Pressekonferenz:
"Haider macht keine offen antisemitischen Aussagen, er verwendet
Codes." Diese seien "Signale, von denen jeder weiß, was sie zu
bedeuten haben". Der ehemalige FP-Chef und andere Funktionäre der
Freiheitlichen, so Muzicant, "tätigen Aussagen, widerrufen diese,
geben halbherzige Entschuldigungen ab, und gleich darauf werden an
anderen Stellen die Vorwürfe und Aussagen wiederholt". Auch das
Bagatellisieren von Drohbriefen sowie Übergriffen auf Juden im Verlauf
des "furchtbaren Wahlkampfes in Wien" gehören dazu.
Jörg Haider hatte seinen Anwalt, den nunmehrigen Justizminister Dieter
Böhmdorfer, Muzicant klagen lassen, nachdem dieser Ende 1999
diesbezügliche Behauptungen Haiders als "rotzig, frech und
antisemitisch" bezeichnet hatte.
Die Reaktionen israelischer Politiker auf den FP-Sieg bezeichnete
Haider als "hysterische Akte, die den jüdischen Bürgern in ganz Europa
schaden". Haider weiter: "Es gibt jetzt genügend Leute, die sagen:
'Wir wissen jetzt, warum Antisemitismus entsteht." (Salzburger
Nachrichten, 8. 10. 1999)
Jörg Haider, der immer wieder die von keinem seriösen Menschen
behauptete Kollektivschuld widerlegt, wendet nun diese - ohne mit der
Wimper zu zucken - gegen Juden an. Angenommen, die Reaktionen
israelischer Politiker wären wirklich "hysterische Akte", wieso
könnten diese "jüdischen Bürgern in ganz Europa schaden"? In
Österreich gab und gibt es unabhängig von den Erklärungen israelischer
Politiker "genügend Leute, die sagen: Wir wissen jetzt, warum
Antisemitismus entsteht" und die für diesen - ebenso wie Haider, die
Juden verantwortlich machen.
Doch hier soll nicht der Fehler vieler Journalisten wiederholt werden,
die immer wieder versuchen, alle gegenwärtigen Probleme lediglich auf
die Person Jörg Haiders zu reduzieren oder die das Phänomen Haider und
FPÖ mit "Rechtspopulismus" euphemistisch verniedlichen. Jörg Haider,
der über Jahrzehnte "revisionistische" Geschichtsbetrachtung von sich
gibt, steht damit nicht allein.
So zum Beispiel Andreas Mölzer, der Berater des Kärntner
Landeshauptmanns Jörg Haider für kulturelle Angelegenheiten
gleichzeitig Chefredakteur der von ihm 1997 gegründeten und mit der
"Jungen Freiheit" zusammenarbeitenden Wiener Wochenzeitung "Zur Zeit".
In dieser veröffentlichte Anfang Juni 1999 Hans Gamlich eine
Rezension, in der er den Holocaust explizit leugnete und u.a. meinte:
"Der Mythos der sechs Millionen wurde im größten Schauprozeß der
Weltgeschichte in Nürnberg institutionalisiert." Nach einer
parlamentarischen Anfrage der Grünen kam es zu gerichtlichen
Vorerhebungen nach dem NS-Verbotsgesetz - das die Leugnung des
nationalsozialistischen Genozids unter Strafe stellt. Dazu befragt
sagte Haider: "Die Justiz solle sich lieber um die Kinderschänder als
um solche Randthemen kümmern".
Lediglich drei Monate später gaukelte Haider mit zweideutigen
Entschuldigungen Reue vor, während er seinen Anhängern signalisierte,
es gehe nur um die Empfindlichkeit der NS-Opfer, die aus taktischen
Gründen beschwichtigt werden müssen.
"Zur Zeit" widmete der ausländischen Kritik an der FPÖ-ÖVP Koalition
sogar eine Sondernummer. Schon in der Einleitung werden die
"Hintergründe" der gegenwärtigen Kampagne aufgedeckt, nämlich "der
alte Deutschenhass, der auf dem kleinen Österreich abgeladen werden
kann, und jüdisch-israelische Ambitionen, einen Buhmann zu haben, um
weitere finanzielle Forderungen zu legitimieren". Mölzer verkündet es
sei "bequem, das kleine Land zu prügeln, wenn es darum geht die
Deutschen insgesamt bußfertig und zahlungsbereit zu halten". Mit dem
Bild des "hässlichen Deutschen" könne "man Wahlkämpfe in New York
führen wie Hillary Clinton und Milliarden lukrieren wie Rechtsanwalt
Fagan" (Zur Zeit, 7a/2000, S. 1). In der Nummer 10/2000 erschien der
Leserbrief eines Helmut N: "Wenige außer Ihnen (Kurt Diemann) wagen
noch, die de facto Weltherrschaft des Judentums und ihres verlängerten
Armes, der Freimaurerei, anzusprechen. [...] Die jüdische
Machtergreifung im Kapitalismus [...] und im Bolschewismus [...] hat
zweifellos wesentlich zum nun schon beinahe hundertjährigen
europäischen Bürgerkrieg beigetragen, wobei die Alternativen, Hitler
auf der einen und ein nicht jüdisch dominierter Kommunismus à la
Stalin oder Rotchina nicht besser waren (sind)."
Nun könnte jemand einwenden, daß die "Deusche Nationalzeitung" auch
einen ähnlichen Stil pflegt, was ja stimmt. Doch ist es kaum
vorstellbar, daß eine konservative deutsche Zeitung, z.B. die FAZ den
Chefredakteur dieses Blattes als Kommentator beschäftigen würde.
Andreas Mölzer ist aber nicht nur der Berater Haiders und
Chefredakteur von Zur Zeit, sondern veröffentlicht seine Kommentare
regelmäßig in der NKZ und in der angesehenen konservativen "Die Presse
", die einem Verlag gehört, der sich ganz im Eigentum der katholischen
Kirche befindet. In der "Die Presse" vom 29.2.2000 greift Mölzer das
Wiener Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW)
an, weil es einige einschlägige Aussagen von
FPÖ-SpitzenfunktionärInnen der EU-Beobachtungsstelle für Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit (EUMC) zur Verfügung gestellt hat. Mölzer
vergleicht die Arbeit des DÖW und der EUMC mit der Robespierres und
des Wohlfahrtausschusses und behauptet das DÖW dokumentiere nicht die
Realität, sondern betreibe eine "Produktion virtueller Nazis am
Fließband, aller Welt zur Nutzbarmachung".
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Außenministerin Benita
Ferrero-Waldner bitten immer wieder die Regierung an ihren Taten zu
messen. Was sie nicht verstehen wollen: Im Ausland toleriert man
nicht, daß eine rechtsextreme Partei an der Regierung beteiligt wird,
in der "Rülpser" und "Ausrutscher" an der Tagesordnung sind. Das
Schlimme ist: Antisemitismus und "Revisionismus" werden in Österreich
nicht nur geduldet, sondern sind salonfähig und werden auch in
Massenmedien verbreitet. Solange es keine gerichtliche Verurteilung
gibt, ist fast kein Politiker bereit, öffentlich rassistische,
fremdenfeindliche und antisemitische Texte in den Medien zu
verurteilen.
Auch wenn wir nicht das Jahr 1938 schreiben sind Worte und Haider
nicht mit Hitler zu vergleichen ist, sind Worte - die schon einmal
zum Massenmord geführt haben - Taten. Diese können auch mit
großspurigen Absichtserklärungen, Zwangsarbeiter entschädigen zu
wollen, nicht wieder unter den Teppich gekehrt werden.

gepostet von Sandra Kreisler sandra.kreisler@chello.at




Aus für Postzeitungsversand für viele alternative Zeitschriften
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From: TATblatt TATblatt@blackbox.net


Seit 27. April beschlossene Sache:

AUS FÜR ERMÄSSIGTEN POSTVERSAND FÜR VIELE ALTERNATIVZEITSCHRIFTEN
Moderate Preiserhöhungen für bürgerliche Medien, aber mehr als
Verdreifachung der Mindest-Versand-Auflage

Seit 27. April ist's beschlossene Sache: Der verbilligte
Postzeitungsversand ist gestorben - nicht freilich für bürgerliche
Massenblätter, sehr wohl aber für zahlreiche Alternativzeitschriften.
Ab 1. Juli 2000 müssen nicht mehr wie bisher 300 sondern 1000
Zeitschriften mit der Post verschickt werden, um den ermäßigten Preis
für den Postzeitungsversand in Anspruch nehmen zu können. Eine
Auflagenhöhe, die zahlreiche alternativen Zeitschriften nicht
erreichen. Sie müssen ab Juli zu dem um rund 500% teureren Preis für
Massendrucksachen versendet werden.
Damit wurde das vielleicht wichtigste Ziel dieser Neuregelung
zumindest teilweise erreicht, nämlich die Bedingungen für die Herstellung
kritischer Öffentlichkeiten zu erschweren, oppositionelle
Kommunikation und Organisierung zumindest mal über Printmedien weitestgehend zu
unterbinden - und das ohne den bürgerlichen Medien wehzutun. Denn für
die größeren Zeitschriften und freilich alle kommerziellen Medien gibt
es vorerst lediglich moderate Preiserhöhungen um jeweils 15 Prozent im Juli 2000
und im Jänner 2001. Die endgültige Abschaffung der derzeitigen
Regelung wurde auf Ende 2001 verschoben.
--
http://tatblatt.mediaweb.at oder
http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt
mailto:TATblatt@blackbox.net



 
Bessere Demos
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From: jemandem


Hier sind wieder meine Vorschläge für die Demos. Der letzte Punkt,
langfristige Pespektive, kommt ein bißchen kurz, aber das Wesentliche
ist schon dabei.

Ich habe den Beitrag inzwischen ergänzt mit dem Satz:

Als kleiner Zwischenerfolg für uns, als nächstes Ziel, soll diese
Taktik konsequent vortgesetzt werden bis die Polizei diese absurde Absperrung
aufgibt.

Sehr geehrter Freunde im Aktionskommitee!

Mein Name ist John. Ich bin ein Amerikaner, und wohne in Wien seit 7
Jahren. Seit dem 4. Februar nehme ich ununterbrochen teil an den
laufenden Demonstrationen. Zuerst möchte ich mich bei euch bedanken
für die gute Arbeit, die ihr bis jetzt geleistet habt. Ich war
unendlich frustriert all diese Jahre, und fühlte mich ganz allein in
meinem Widerstand gegen die wachsende Blaue Pest. Erst bei der
Angelobung, und bei den darauffolgenden Protesten, die ich lautstark
mit meinem Snare Drum begleitete, habe ich gesehen wie viele Leute
meine Empörung teilten.

Ein Paar Worte zu den Demos. Wir nutzen ganz bewußt eine gewisse
Gelegenheit aus. Österreich steht unter Druck, jetzt besonders
rücksichtsvoll mit Demonstranten umzugehen. Wenn ich meinen Freunde in
den Staaten erzähle, daß die Polizei hier uns nicht verhindert sondern
sogar die Strassen für uns sperrt, damit wir ungestört weiter
marschieren können, dann sind sie ebenso verblüfft wie neidisch. Viel mehr ist
leider das brutale Vorgehen der Washington Polizei von letzter Woche,
in der "Hauptstadt der Demokratie" (sic) der Maßstab bei uns. Diese
sorgfältige "Nicht einmal ignorieren" Taktik der österreichischen
Polizei und Medien wird aber auch nicht ewig bestehen. So bald sich
die Bewegung auf den "harten Kern" reduziert hat, wird die Polizei die
Restlinge auflösen, begleitet von dem schallenden Applaus des
österreichischen Bürgertums. Das oberste Gebot ist daher, den Druck
aufrecht zu erhalten bis wir "vor der eigenen Tür" gekehrt haben. Das
heißt wir müssen den Widerstand aussbreiten, und die Demos effektiver
gestalten, bevor das Interesse vergeht. Die Demos müssen sich auch in
der Öffentlichkeit besser durchsetzen. Daher müssen wir:

1) Den Widerstand nach innen stärken.
- Saul Alinsky, bekannter amerikanische Aktivist, hat einmal
geschrieben in seinem Buch "Rules for Radicals", "Eine Bewegung braucht Aktionen
wie der Mensch Sauerstoff braucht" Das heißt wir müssen immer neue und interessante Angriffsstellen
finden, die den Demos immer wieder ein sinnvolles Ziel setzen. Das
stärkt die Moral der Leute, die sich jetzt beteiligen, und der, die
sich beteiligen werden.

2) Unsere eigene gezielte Zuschauerschaft finden.
- Die Medien berichten seit lange überhaupt nicht mehr von den Demos.
Selbst wenn wir bis zu 8.000 Leute auf die Strasse bringen, ist es
nicht einmal zwei Sekunden im ZIB 3 wert. Seit Haider "zurückgetreten"
ist, gibt uns der Peter Rabel höchstens zwei Zeilen in der Kurrier
Chronik, als Verkehrsstörung. Das heißt wir müssen selber zu den
Leuten kommen. Die Gruppen, die wir ansprechen, müssen gezielt sein, und
ihnen muß unsere Botschaft laut, kräftig, und unmißverständlich ankommen.

3) Unseren langfristigen Ziele klarstellen, und artikulieren
-Wie oft haben wir die Frage von Un- und Minderbeteiligten gehört:
"Was wollt ihr eigentlich damit erreichen?" " Der Haider ist sowieso
weg vom Fenster". Wir müssen klarstellen, für uns und für andere, daß es
hier um viel viel mehr geht als nur noch eine gutmenschliche Aussage
"gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" zu machen. Unser Ziel ist
es dem Aufstieg des neuen Faschismus hier in Österreich, aber auch in
ganz Europa für immer und ewig ein Ende zu setzen. Viel mehr müssen wir
auch betonen, daß für uns der globalisierte Wirtschaftsliberalismus, den
Schüssel mit Hilfe der FPÖ jetzt durchsetzen will, auch ebenso ein
großer Feind für uns ist. Tatsache ist, daß dieser Reagan/Thatcher
"anglosächsischer Marktradikalismus", dieser "Kapitalismus pur" etwas
ist das der Durchschnittsösterreicher, aus sehr guten Gründen, nicht will.
Die Bewegung gegen die immer wachsende Herrschaft der multinationalen
Konzerne hat schon deutlich ihre Zähne in Seattle und in Washington
gezeigt. Er ist ein Kampf gegen die Multis und gegen diese
Schwarzblaue Regierung, die für sie hier durchpeitscht; ein Kampf für die
ArbeitnehmerInnen dieser Welt. Dieser Kampf muß auch unser Kampf sein.
Es geht darum eine populistische linke Alternative zum Haiderismus
durch diese Bewegung aufzubauen.


Punkt 1 Angriffsstellen
Ich weiß, daß es wichtig war, uns mit der AK zu solidarisieren, und
daß wir uns bei den herrschenden Medien Gehör schaffen wollen. Aber es ist
demotivierend für die Teilnehmer, wenn wir immer wieder zu vollkommen
lehren Gebäuden immer hinmarschieren, so wie es der Fall war mit dem
lehren AK Gebäuden im 4. und im 2. Bezirk, und mit dem ORF Funkhaus.
Es war wirklich toll dagegen als wir zur Nachtschicht bei der Post
gegangen sind. Dort gab es viele Menschen die ganz begeistert waren. Eine Woche
später hat man gelesen wie kampfbereit die Postler geworden waren.
Vielleicht zum Teil weil wir sie dazu motiviert haben. Das bezieht
sich auch auf Punkt 2, gezielte Zuschauer. Es war auch sinnvoll und
nachvollziehbar als wir wiederholt zum Landesgericht gegangen sind.
Dort haben wir das ganze Gefängnis in Bewegung gebracht mit unserem Lärm.
Diese zwei Aktionen haben sowohl unsere Verbündeten, die Arbeiter und
die Häftlinge, und die Demonstranten sehr motiviert. Auch der Sinn der
Sache war allen klar. Die zwei Marschziel/Angriffszielen bleiben immer
noch sehr gute Möglichkeiten für uns. Der Abschluß am Wien Nord, wo
die GLB gesprochen hat war auch gut. Die Nachtschicht bei der Austriatabak
wäre eine andere Möglichkeit. Marschziele und Angriffsstellen mussen
immer einen klaren Zweck haben, und den zu erreichen, muß den
Teilnehmern immer neuen Erfolgserlebnisse geben. Die Absperrung der
Fußgängerzone letzten Donnerstag galt als noch eine solche
Angriffsstelle, und deren gewaltfreies Durchbrechen, die Befreiung von
unseren Strassen, war für mich und für die rund 250 anderen
Demonstranten die hineingedrungen sind, genau so eine Aktion, die uns
und die Bewegung mehr Kraft und Schwung nach innen bereitet hat. Als
kleiner Zwischenerfolg für uns, als nächstes Ziel, soll diese Taktik
konsequent vortgesetzt werden bis die Polizei diese absurde Absperrung
aufgibt.

Hinsichtlich dem Zerbröseln der anti-schwartzblau Sanktionen der EU
14,
wäre gerade jetzt eine sehr gute Idee zur Finnischen oder zur
Dänischen
Botschaft zu gehen. Diese Länder sind die Vorreiter der anti-Sanktionen-Tendenz
in der EU. Wir müssen endlich was gegen diese unglaubliche
Lüge der österreichischen Medien tun, die Sanktionen seien gegen Österreich
und nicht gegen die Regierung. Die EU 14 haben die Sanktionen gemacht
weil sie diese Regierung unakzeptabel fanden, und sie ist
unakzeptabel, und bleibt so. Wir sollen Schlagzeilen in der finnischen und dänischen
Presse machen mit Parolen wie "Laßt uns nicht im Stich, Laßt uns nicht
im Stich!!" oder "Haider vertreiben Sanktionen bleiben!"

Auf die hysterische Empörung der Krone Zeitung können wir nur hoffen.
Dann kämen wir wieder auf die Titelseite. Ein alter Spruch aus der PR
Welt lautet, "There is no such thing as negative publicity". Das weißt
der Haider ganz genau, wir mussen auch diese Waffe benutzen.

Punkt 2. Zuschauer
Unser Ansprechspersonen sind im Grunde genommen drei verschieden
Gruppen:
Touristen, die uns sehen, fotografieren, und die sogennanten
"Zerrbilder" sprich die Realität von Österreich verbreiten.
"Ausländer", die uns bejubeln, und motivieren von der Seite und
eventuell mitmarschieren. ArbeiterInnen, die wir ansprechen und zum Widerstand ermutigen.

Meine ideale Vorstellung von einer Donnerstagdemo würde so ausschauen.
Zuerst mit Touristen in Berührung zu kommen im ersten Bezirk. Daher
ist die Absperrung der Kärntnerstraße und des Stephansplatzes nicht zu
respektieren! Wir können es nicht zulassen, daß so ein wichtiger Teil
unserer Stadt von uns weggennomen wird. Wir müssen irgendwie durch
kommen. Dann soll die Demo unbedingt zu den "Ausländern" durch ein
Gastarbeiterviertel gehen, um mit diesen Menschen zu solidarisieren.
Langsam werden wir unsere Flugblätter mehrsprachig gestalten und diese
Leute auch zu uns bringen. Es wird dauern aber es ist sicher machbar.
Die müssen wir auch ermutigen von ihren AK und ÖGB Wahlrecht Gebrauch
zu machen, hoffentlich zu Gunsten des GLB.

Dann müssen wir zu den ArbeiterInnen bei irgend einer Nachtschicht
gehen. Wir können nicht abwarten bis die Gewerkschaftsburokraten sich
bewegen; wir müssen direkt zu der Basis kommen. Diese Arbeiterinnen
werden dann den Druck von unten auf die Führung ausüben. Wir müssen
auch versuchen die GPA wieder auf die Strasse zu bringen, trotz dem Bremsen
der Führung. Die verschiedenen sozialistischen Gruppen werden sich um
die notwendige Flugblätter kümmern. Sie müssen nur mit euch koordinieren
wann und wohin wir gehen.

Entweder die jeweilige Nachtschicht oder eine von den Anderen
auserwählten Ziele soll dann als sinnvolle Vollendung und Abschluß der
Demo gelten. Das Zerbröseln ins nichts wie auf dem Schwedenplatz
vorletzte Woche soll sich nicht wiederholen. So was läßt einen sehr
schlechten Eindruck bei den Zuschauer und bei den Teilnehmern zurück.
Die Abschlüsse am Wien Nord oder bei dem Landesgericht waren dagegen
sehr ermutigend.

Punkt 3 Langfristige Perspektive.
Dieser Punkt ist voll der, der noch wirklich ungeklärt ist. Wir müssen
erkennen, daß sowohl in der Öffentlichkeit als auch unter uns, diese
"Haider ist a scheiß Nazi!" Parolen, auf Dauer nicht mehr glaubwürdig
sind. Um den Gegner zu bekämpfen, muß man ihn auch richtig
einschätzen.
Haider ist nicht gleich Hitler, aber sein Umtrieb funktioniert doch
ähnlichermaßen wie Hitlers. Er verführt die Arbeiterklasse mit
Chauvinismus, um bewußt, ihre Solidarität zu vernichten. Mit Haider
hat Schüssel, wie die Bürgerliche Parteien in Deutschland der 30er Jahre,
endlich den richtigen Partner, den er braucht um der Arbeiterklasse
ihren eigenen Tod zu verkaufen. Diese Koalition ist da um all die
Errungenschaften der früheren Arbeiterinnenbewegeung zu zerschlagen.
Daher die Angriffe gegen die AK, das Verlegen des Arbeitsinspektorats
ins Wirtschaftsministerium etc. Diese Angriffe wurden auch in anderen
Ländern gemacht, jetzt mit Schwarz/Blau ist Österreich an der Reihe.
Die Folgen sind immer mehr Unsicherheit, Scheinselbständigkeiten, sinkende
Löhne, und schwindende Demokratie. Die Spitze der Industrie, die
Superreichen wissen seit zwei Dekaden, daß es sich hier um einen neuen
Klassenkampf handelt. Wir wissen es aber kaum. Er ist ein
"Klassenkampf, der umso extremer seitens der Unternehmer geführt wird, je mehr sie
ihn für nicht existent erklären." (Helmut Fellner GLB).

Diese oder ähnliche Inhalte, sind für uns ein unabdingbarer
Bestandteil unser Zielsetzung. Wir mussen uns selber aufklären, die "Corporate
Media" werden es sicherlich nicht tun. Dann müssen wir die breitere
Öffentlichkeit informieren, und mobillisieren. Nur eine neue
kämpferische Arbeiterinnenbewegung kann diese Katstrophe bekämpfen,
und sie müssen wir zusammen mit den Gewerkschaften, und anderen
Organisationen aufbauen.

Wir müssen ganz hart zusammenarbeiten um diese Ziele zu erreichen.
Viele verschiedene Gruppen, Initiativen, und Parteien müssen ein Teil ihrer
Eigeninteressen opfern um die gesamte Bewegung zu stärken in diese
Richtung.

( Der Schreiber ist ein parteiunabhängiger Aktivist, der versucht in
verschiedenen Gruppen Gemeinsamkeiten zu finden, und die
Zusammenarbeit zu fordern)




 
f a s t o r a n g e - Flugblatt: "Gewissensfreiheit - nur für Reiche?"
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From: FAST ORANGE - Verteiler fastorange@i.am


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AKTION - SOLIDARITÄT - WIDERSTAND

Postfach 705 | A-6021 Innsbruck | Fax: +43/676/6488367
E-Mail: fastorange@i.am | Homepage: http://www.fastorange.i.am


Text aus unserem Flugblatt

"Gewissensfreiheit - nur für Reiche ?":

In der Nationalratssitzung am 27. April 2000 hat die
Regierungskoalition eine Änderung des Zivildienstgesetzes beschlossen. Dieser Beschluss
beinhaltet folgende wichtige Veränderungen ab 1. Juni dieses Jahres
(auch für Zivildiener, die ihren Dienst schon angetreten haben):

* Jedem Zivildienstleistenden bleiben nur noch öS 43,-- für`s
tägliche Essen (statt bisher 155,--).
* Gleichzeitig wird die Zahl der Zivildiener um 2000 gegenüber dem
Vorjahr (1999: 8872 Zivildiener) reduziert. Dies bei gleichbleibendem
oder sogar erhöhtem Bedarf der Pflege- und Betreuungseinrichtungen.
* Das Ministerium behält sich weiters eine bevorzugte Zuteilung
von Zivildienern zu gewissen Einrichtungen vor, was für die nicht
bevorzugten Organisationen verschärfte Kürzungen bis hin zur
Existenzbedrohung bedeuten kann.

Für die bereits 17.000 Zivildienstpflichtigen ergibt sich dadurch eine
Wartezeit von voraussichtlich bis zu 4 (!) Jahren bis sie den
Zivildienst ableisten können. Diese lange Phase der Ungewissheit und
damit Unplanbarkeit fällt in die Zeit entscheidender Weichenstellungen
fürs Berufsleben.

Auch die Regierung müsste wissen, dass es unmöglich ist, sich 12
Monate
lang von öS 43,-- täglich zu verpflegen. Da es bei den derzeit
üblichen
Dienstzeiten von 40 - 60(!) Stunden unmöglich ist, sich mit einem
Nebenjob über Wasser zu halten, bleiben folgende Möglichkeiten:

* von Ersparnissen leben
* von den Eltern oder von der Freundin leben
* einen Kredit aufnehmen (welche Bank gibt einen - bei 3.648,--
Gesamteinnahmen pro Monat?)
* seinem Gewissen abschwören und doch zum Militär einrücken (wie
Militär-Minister Scheibner den Zivis höhnisch rät)

Die Regierung erzeugt somit zwei Klassen von Menschen: Die einen, die
es
sich finanziell leisten können, ihrem Gewissen zu folgen und die
anderen, denen nur noch die Wahl zwischen Militär oder Gefängnis
(verbunden mit entsprechenden Vorstrafen) bleibt. Die Regierung
braucht
offensichtlich mehr Soldaten, und das um jeden Preis. Denn auch die
Erhöhung des Zivildienstes auf 12 Monate (statt 8 beim Bundesheer)
kann
nicht verhindern, dass immer mehr hochmotivierte junge Männer das
Militär ablehnen und Anträge auf Zivildienst stellen.

In Krankenhäusern, in Pflege- und Betreuungsorganisatonen leisten die
Zivis Schwerarbeit, die gesellschaftlich immer mehr geschätzt wird.
Wie
diese Einrichtungen ohne Zivis die erreichten Standards sichern
können,
was aus den Menschen, werden soll, die auf Hilfe angewiesen sind, wenn
die Regierung gleichzeitig überall das Sozialbudget kürzt,
interessiert
diese Regierung offensichtlich nicht besonders.

Uns reicht`s!

Wir fordern, im Interesse der Betreuten, der Zivis und der Soldaten:

* Sofortige Rücknahme dieser Zivildienstgesetznovelle!
* Finanzielle Absicherung eines menschenwürdigen Lebensunterhaltes
für Zivis und Soldaten! Freie Liebe statt Kasernen; Schluß mit dem
finanziellen Aushungern!
* Schluß mit der Einkasernierung der Soldaten und freie Wahl der
Wohnweise!
* Schluß mit der staatlichen finanziellen Diskriminierung von
Leuten, die in einer WG, den Eltern, der Freundin oder sonstwie nicht
nach den Normen der Regierung wohnen!
* Freie Wahl zwischen Militär und Zivildienst, freie Wahl des
Zeitpunktes und des Ortes für den Einsatz!
* Schluß mit den Kürzungen und der Willkür bei den Zuweisungen!
* Gleichstellung von Zivildienst und Dienst beim Militär: Runter
mit der Zivildienstzeit auf 8 Monate!

Never forget: Marcus Omofuma

Staatlicher Rassismus tötet: Heute, genau vor einem Jahr, am 1. Mai
1999, starb Marcus Omofuma an der Abschiebepraxis, die ihm der
österreichische Staat als Schwarzer angedeihen ließ.

Der verantwortliche Innenminister hieß damals Karl Schlögl, SPÖ.

Wer wir sind und was wir wollen:

Wir, VertreterInnen verschiedenster politischer Zugänge, haben uns
spontan zusammengefunden, um eine große Innsbrucker Demonstration
gegen
die blau-schwarze Bürgerblockregierung zu organisieren. Insgesamt 40
Organisationen haben schließlich dazu aufgerufen, etwa 3.000 Menschen
sind gekommen und haben am 12. Februar dieses Jahres in Innsbrucks
Straßen gegen Sozialabbau, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und
Demokratieabbau demonstriert.

Wir sind politisch, organisatorisch und finanziell unabhängig von
jeder
Partei, alle Aktiven arbeiten ehrenamtlich bei uns mit. Wir sind offen
für alle, die etwas für die Solidarisierung unter den Menschen tun
wollen, die von den im Regierungsprogramm angedrohten Maßnahmen
betroffen sind. Wir suchen Leute, die bereit sind, mitzumachen, um
dagegen Widerstand zu entwickeln. Jammern, schimpfen oder auf
irgendwelche Retter von oben oder Parteien zu hoffen hilft nicht - wir
müssen schon selbst aktiv werden, um dieses Regierungsprogramm zu
stoppen. Bis jetzt haben schon hunderttausende gezeigt, daß sie diese
Politik ablehnen, wir müssen aber noch mehr und wirksamer im
Widerstand
werden.

Die Rückkehr zu Rot-Schwarz ist keine glaubwürdige und brauchbare
Alternative zum jetzigen Schlamassel. Hat sie doch erst eine
Entwicklung
ermöglicht, die in dieser rechten Bürgerblockregierung mündet. Nur
aktiver, selbstbestimmter Widerstand, gelebte Solidarität von unten
und
über Parteigrenzen hinweg kann eine solche Alternative hervorbringen.

Daran arbeiten wir. Dafür brauchen wir auch Deine Unterstützung.
Machst
Du mit?

Wir treffen uns: Montag, 8 Mai um 19 Uhr im Gasthaus Steden, Stüberl
(Anichstr.)

Homepage: www.fastorange.i.am
e-mail: fastorange@i.am
Spenden: Tiroler Sparkasse, Kontonummer:
0015 758 170, BLZ 20503, Kennwort: "Widerstand"
Impressum: fast orange, Aktion-Solidarität-Widerstand Postfach
705, 6021 Innsbruck

Freitag, 12. Mai

14 - 20 Uhr: Reclaim the Streets, Franziskanerplatz

Straßenfest gegen den Kommers, Volxküche, Theater, Feuer - show,
Party,
Infostände;

ab 21 Uhr: Utopia

19 Uhr: Podiumsdiskussion, SOWI, Aula: Klasse-Rasse-Nation. Wohin?
Europa im Spannungsfeld Rechtsextremismus-Demokratie



Samstag, 13 Mai

13 Uhr: DEMO, Landhausplatz: Einig gegen Rechts!

21 Uhr: Antifa-Fest im Z 6 (Bands: Atomcats, Panic Parasito)



postkarten
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From: lisl.ponger lisl.ponger@utanet.at


Eine Farbpostkartenserie "Grüsse aus Wien, Februar/ März 2000 von Lisl
Ponger ist im Wieserverlag erschienen.
10 Karten á 10.- im Wieserverlag office@wieser-verlag.com
zu bestellen oder im gutsortierten Buchhandel ( Zentralbuchhandlung,
Shakespeare, Lia Wolf, Kunsthalle Wien usw.) zu erhalten.
Grüsse
Lisl Ponger



7*STERN in der ersten Maiwoche
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From: Ulli Fuchs Ulli.Fuchs@blackbox.net


Heraus zum ersten Mai!

Sonst diese Woche im 7*STERN (1070, Siebensterng.31):

Mittwoch, 3. Mai, 19.30 Uhr
DIE VOLKSSTIMME LÄDT EIN:
"WEITERGEHEN BIS DIE REGIERUNG GEHT?"

Wer wann wie warum auch weiterhin Widerstand gegen Schwarzblau
leistet.
Diskussionsveranstaltung mit AktivistInnen und TheoretikerInnen zur
aktuellen Situation.


Samstag, 6. Mai, 21 Uhr
SOCA BASHMENT

"Soca ist kein Fußballspiel und Calypso nicht Harry Belafonte".
Unter diesem Motto stellt DJ Blacksheep die Musik aus Trinidad und
Tobago vor. Lord Kitchener, Mighty Sparrow, Black Stalin - einige
klingende Namen aus der Welt des Calypso, die auch international
Erfolg verbuchten. 1974 kam der "Soul of calypso"auf, der Soca -
Calypso mit indischem Rhythmus - der eine neue Ära einleitete. Party
music, dass die Fetzen fliegen! Und natürlich die Steelpans nicht zu
vergessen, jene aus Ölfässern gehämmerten Instrumente, die einen so
wunderbaren sound haben... UKB 50.-



Österreich neu denken - Ein neuer Gesellschaftsvertrag für Österreich?
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From: Alexandra Bader alexandra@ceiberweiber.at


Wer es dem "Hormonpapst" immer schon mal sagen wollte - und wer den
Herren mit der "Bürgergesellschaft" fragen wollte, wer denn diese
ehrenamtliche Arbeit warum leisten sollte -, hat am 3.5. die Gelegenheit, Prinzhorn
& Khol zu konfronieren.

Ich entnehme dem "profil", daß die Industriellenvereingung zur
Diskussion lädt, Thema "Österreich neu denken - Ein neuer Gesellschaftsvertrag
für Österreich?" mit: Peter Mitterbauer, IV-Präsident, Alfred Gusenbauer,
Andreas Khol, Madeleine Petrovic, Thomas Prinzhorn, am 3.5. um 19 Uhr,
Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien.

Alexandra Bader
(alexandra@ceiberweiber.at)
PS: wer von euch noch mit den Link zu den CeiberWeibern mit
www.ceiberweiber.com gelegt hat, bitte auf www.ceiberweiber.at
ausbessern.
Vielen Dank!

==================================================


Kein Urlaub in Österreich
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From: Sophia-Maria Antonulas sophia-maria.antonulas@chello.at


http://www.cmore.de/kw06.html

Österreichs politische Situation beeinflusst deutsche
Urlaubsentscheidungen
In Österreich gibt es jetzt eine brisante politische Konstellation:
Die neue Regierung besteht aus rechtspopulistischer FPO und konservativer
OVP.

Wir fragten, ob diese politische Situation unsere Teilnehmer davon
abhält, Urlaub in Österreich zu machen.

Fur beinahe die Hälfte (47%) der potentiellen Österreich-Urlauber
kommt das Land wegen der neuen rechtskonservativen Regierung derzeit als
Urlaubsziel nicht in Frage - trotz attraktiver Angebote. 53% lassen sich
allerdings von der politischen Situation in ihrem Urlaubsverhalten nicht
beeinflussen.

Gerade die Befragungsgruppe der uber 30-jährigen nimmt sich die
brisante politische Konstellation zu Herzen: 56% dieser Österreich-Fans
entscheiden sich derzeit gegen das Urlaubsziel Österreich.

Eine Veröffentlichung dieser Ergebnisse oder Weitergabe an Dritte ist
nur unter Angabe der Quelle www.TrendScan.de gestattet.





POLITISCHE GEFANGENE DES KAPITALISTISCHEN BILDUNGSREGIMES
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From: fewor@no-racism.net


Am 1.2. wurde in Mexico D.f. eine der mitstreikenden
Univorbereitungsschulen von der eigens dafuer aus Militaers rekrutierten Sonderpolizei PFP
gestuermt, 600 Minderjaehrige fuer Wochen eingesperrt.
Am 6.2. stuermte die selbe PFP den Campus der UNAM und verhaftetet
weitere 800 Studierende, die wochenlang zu 15t in Zellen von 2 mal 3
metern festgehalten wurden.Viele wurden vergewaltiget, fast alle geschlagen
und gefoltert.
Bis heute sind 3 Frauen (2 Professorinnen der wissenschaftl. Fakultaet
und eine 19 jaehrige Schuelerin) und 6 Maenner (1 Professor und 5
Studenten), als "Streikfuehrer" in Haft.
Die Haftbedingungen haben sich drastisch verbessert, (in der frueh
Warmwasser, Zusammenlegung der meisten pol. Gafangenen, u.s.w.) seit
tag und nacht 10-20 Leute in 10 Zelten mit 20 Transparenten vor
Gefaengnis und Gericht protestieren.
Selbstverstaendlich sind die Besuchslisten fuer alle Gefangenen der
UNAM an allen 3 Besuchstagen voll.
Die AnwaeltInnen arbeiten solidarisch gratis und extrem engagiert,
fuer die notwendigen Gutachten, wie etwa die Beweiserbringung, dass die eine
Prof. in einer halben stunde NICHT 15 Polizisten verdroschen hat und
gleichzeitig 3 Uni computer gestohlen hat, wird gesammelt und gespendet unter anderem
auf den unzaehligen Demos.
Eltern der Verhafteten campieren seit Februar vor dem Unirektorat und
haben die Freilassung der anderen Gefangenen erreicht, sowie die austellung
weiterer Haftbefehle gegen "Streikfuehrer" verhindert.

DIE VERBESSERUNG DER HAFTSITUATION WIRD IMMER VON DRAUSSEN BESTIMMT.
arsch hoch
AUCH IN OESTERREICH GIBT ES UNZAEHLIGE GEFANGENE DES RASSISTISCHEN
REGIMES.
schneidets euch ein Stueckchen mexicanische
Solidaritaetsselbstverstaendlichkeit ab, schliessts euch mir der GEMMI
kurz--¡ES IST ZEIT ANTIRASSISMUS ZU LEBEN!
¡SOLIDARITAET MIT ZUR ABSCHIEBUNG INHAFTIERTEN!
¡SOLIDARITAET MIT POLITISCHEN GEAFANGENEN!

¡¡FREIHEIT WILL ERKAEMPFT SEIN!!



REVOLUTIONAERE GRUESSE AUS MEXICO AN DEN OESTERREICHISCHEN WIDERSTAND!
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From: fewor@no-racism.net


HIER IN MEXICO STADT, AM CAMPUS DER UNAM ( NATIONALE AUTONOME
UNIVERSITAET VON MEXICO) SOLLTE VOM 20.4. BIS 24.4. DAS ERSTE INTERN.
STUDIERENDENTREFFEN GEGEN NEOLIBERALE BILDUNGSPOLITIK STATTFINDEN.
DIE UNAM WAR VOM 20.4.99 BIS 6.2.00 BESTREIKT WORDEN ALS REAKTION AUF
DIE EINFUEHRUNG VON STUDIENGEBUEHREN, DENN ART.3(!) DER MEX.
VERFASSUNG SCHREIBT DAS RECHT EINER JEDEN AUF FREIE GRATIS BILDUNG
VOR. HIERZULANDE, WIE ANDERSWO AUCH IST GUTE SCHULBILDUNG MEIST EINE FRAGE
DER MEISTBIETENDEN. KONKRET HAT HIER EINE PRIV. FIRMA DIE ZUWEISUNG ZU
UNI- UND HOCHSCHULPLAETZEN UEBRIG, DIE DARUEBERHINAUS EINE
KOSTENPLICHTIGE, AUSSERGESETZLICHE UNIZULASSUNGSPRUEFUNG DURCHFUEHRT,
OBWOHL NACH GESETZ EIN PREPERATORIA - ABSCHLUSS (MATURA) REICHT.

AUF JEDEN FALL HAT DIE ZUR STREIKBRECHUNG NEUERFUNDENE POLICIA FEDERAL
PREVENTIVA (PFP) KURZERHAND DAS UNIGELAENDE (FLAECHENMAESSIG SO GROSS
WIE DIE WIENER INNENSTADT) MIT 5000 MANN BESETZT UM DAS
INTERN.TREFFEN ZU VERHINDERN.
SO FAND DANN AUCH NUR DIE EROEFFNUNG DES TREFFENS, ZU DEM STATT
ERWARTETEN 500 2000 AUS 16 LAENDERN GEKOMMEN WAREN AUF DER
ZUFAHRTSSTRASSE VOR DER UNI STATT.
DAS TREFFEN WAR DANN IN DER LEHRERiNNENAUSBILDUNGSSCHULE IN EL
MEXE(HIDALGO). NICHT ZUFAELLIG HABEN DIE COMPANER@S AUS EL MEXE DAS TREFFEN
EINGELADEN: AUCH EL MEXE SCHLOSS SICH DEM UNAM-STREIK AN, UND SOLLTE GENAU WIE
DIESE Am 19.feb.00 (TAG DES VOLKES AUF DER STRASSE?), VON BEWAFFNETEN
TRUPPEN GERAEUMT WERDEN. WAS ABER DURCH EINEN GROSSARTIGEN AKT DER UNTERSTUETZUNG DER LETZEN
VERBLIEBENEN BESETZERiNNEN DURCH DIE BEVOELKERUNG DER ANGRENZENDEN
DOERFER
VERHINDERT WERDEN KONNTE, DIE KURZERHAND DIE DEN CAMPUS UMZINGELNDEN
POLIZEIBUSSE IN BRAND STECKTE, ZU TAUSSENDEN DIE SCHULE STUERMTE, DIE
BESETZERINNEN BEFREITE, UND DIE POLIZISTEN DIE NICHT FLUECHTEN KONNTEN
HALBNACKT UND ZUSAMMENGEFESSELT, WIE SICHS FUER RICHTIGE VERBRECHER
GEHOERT, AM MARKTPLATZ DER PRESSE OFFERIERTEN.

IN EL MEXE WURDE 4 TAGE UND NAECHTE LANG IN ARBEITSGRUPPEN ZU
NEOLIBERALISMUS, GLOBALISIERUNG , WIDERSTAND DAGEGEN UND DAS RECHT
EINER JEDEN AUF FREIE GUTE BILDUNG DISKUTIERT, GESTRITTEN, GELACHT --
MEHRSPRACHIG, VIELSCHICHTIG, CHAOTISCH, LEBENDIG.
EINE MENGE KONTAKTE WURDEN GEKNUEPFT, INTERNATIONALE SOZIALE
VERNETZUNG IM KAMPF GEGEN INTERNAT. MENSCHENVERACHTENDEN KAPITALISMUS
ZUM ZIEL DEKLARIERT.

AM RANDE SEI ERWAEHNT, DASS EIN INFOABEND ZU OESTERREICHS
NEOFASCHISMUS, MIT EINIGEN DER WIDERSTANDSFILME, DIE AUCH IM
WR.FILMCASINO, GEZEIGT WORDEN WAREN, SCHWERE BETROFFENHEIT AUSGELOEST
HABEN.
EINE FRAGE DIE UNS IMMER WIEDER GESTELLT WORDEN WAR, LEITE ICH JETZT
WEITER:
"¿WARUM SIND DENN DIE DEMONSTRIERENDEN SO LEISE?
¿WARUM SKANDIEREN DIESE MENSCHEN SO WENIG?"
WARUM, WEISS ICH AUCH NICHT, ICH VERSUCHTE ES MIR UND IHNEN ZU
ERKLAEREN, DASS DIE MASSEN IN OESTERREICH SICH IM NATIONALSOZIALISMUS
DIE STIMMEN HEISER GESCHRIEEN HABEN, ALS SIE IHR VOLK AN DEN FUEHRER
VERKAUFTEN, UND SIE BIS HEUTE WEDER IHRE STIMMEN OEFFENTLICH
WIEDERGEFUNDEN HABEN, NOCH EIN VOLK WIEDERGEWORDEN SIND.

ACH JA, ZU SAGEN IST NOCH, DASS DAS TREFFEN VOM 20.-28-9-00 IN PRAG
GEGEN DAS ERSTE IWF-TREFFEN IN MITTELOSTEUROPA GROSSES INTERRESSE BEI
GUTORGANISIERTEN HERVORGERUFEN HAT.
UND DASS WEITERE TREFFEN IN LATEINAMERIKA UND KANADA BESCHLOSSEN
WORDEN SIND, FUER DAS RECHT AUF FREIE OEFFENTLICHE BILDUNG EINERSEITS
UND GEGEN
SUPERKAPITALISTISCHE, MENSCHENVERACHTENDE, WIRTSCHAFTSPAKELEI
ANDERERSEITS.

MEHR ZUM THEMA UNISTREIK, UNAM, UND DEM INTERN. STUDIERENDENTREFFEN
AUF INFOVERANANSTALTUNGEN AB MITTE MAI, IN UNINAEHE.
¡WATCH OUT!
BIS DAHIN
www.sindominio.net/cgh
www.goecities.com/Baja/Mesa/9813

¡¡¡ES LEBE DER WELTWEITE WIDERSTAND!!!



06-ZiviPORTEST/II.Phase
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From: NG@ Zivildienst (CT) zivinfo-ng@chello.at


ZiviPROTEST will (angehende) Zivildiener, Lehrlinge, Schüler,
Studenten,
Einrichtungen und interessierte LeserInnen über die Situation des
Zivildienstes und der Auslands-/Gedenkdienstorganisationen
ÜBERPARTEILICH und
UNABHÄNGIG informieren und Aktionen und Reaktionen (Texte, Aufrufe)
unzensuriert weiterleiten.

##########################################
INHALT:
+ STEIERMARK
+ SALZBURG
*Kontaktperson
*1. MAI IN SALZBURG
+ WIEN u. UMGEBUNG
*2. Mai: Treffen der Zivildiener aus Wien und Umgebung (NÖ)
*9.-12. Mai: Zivi-Aktionswoche
*13. Mai : 100 Tage ÖVP/FPÖ-Regierung
+ Eindrücke vom Aktionstag
+ OBERÖSTERREICH
+ ZIVI-IN-SPE
+ attached file, Inhalt siehe unten
#################################################

STEIERMARK
hallo leute,
abschließend, als nachwehe quasi, möchte ich noch etwas anmerken. die
zivildienst demonstration heute hatte folgende charakteristika
aufzuweisen:
· sie war weitestgehend toll durchorganisiert (einiges zwar wirklich
in
letzter minute, aber es hat geklappt)
· die zusammenarbeit mit der polizei hat glänzend funktioniert
· es hat keinerlei unannehmlichkeiten gegeben (ein paar mittel- bis
schwer
alkoholisierte pseudo-penner wollten zuerst das brunnenpodest nicht
räumen,
ließen sich aber dann überreden wegzugehen)
· es waren enttäuschend wenig leute (nach meiner eigenen - sicher
schlechten - schätzung wenig über hundert) wenn ich bedenke, was wir
an
kommunikationsaufwand betrieben haben (emails, faxes, telefonate,
flyers,
mundpropaganda)
wir sind morgen mit 30sek. in steiermark heute mit der demo vertreten.
was wird jetzt weiter passieren, wird sich hoffentlich der eine und
andere
von euch denken.
die antwort darauf gibt es wohl noch nicht: mal schauen was morgen im
nationalrat passiert.
zu 99% geht das neue ZDG durch, und dann heißt es wohl "Zivi: Stirb
Langsam
IV"
wichtig ist vor allem für uns zivis, unser kommunikationsnetz weiter
auszubauen - bitte alle zivi-kollegen, die du triffst, drauf
ansprechen!
jeder der einen funken interesse zeigt, möge sich subskribieren. für
diesbezügliche fragen stehe ich gerne zur verfügung.
>>>No surrender!!!<<< (sorry mario, es gefällt mir einfach so gut...)
mfg,
mike

####################################
ZIVIS IN NOT - Kontakt & Infos:
0664 5961904 Vertrauensmann Zivildiener Caritas
Web/Mailverteiler: http://www.egroups.com/group/zivildienst
Web/Info: http://go.to/zivildienst
E-mail: zivi-styria@gmx.at

################################
SALZBURG

wir hatten gestern unser erstes vernetzungstreffen - rund 30 zivis
sind
gekommen.
hier das kurzprotokoll:

aktion: schickt offene briefe an eure abgeordnete
heute werden alle zivis mit emailanschluß ihren abgeordneten einen
offenen
brief schreiben und als kopie an salzburger medien weiterleiten. wir
benutzen dazu www.wahlkreis.at und hoffen, daß viele briefe
zusammenkommen
werden.

am 10.5.
findet am alten markt um 18:00 uhr eine "bettelaktion" statt. zivis
nehmen
decken, hüte, transparente, flyer etc. mit und gehen am alten markt
symbolisch um essen betteln.
slogan: wer kann denn schon von 43,-- am tag leben?.

am 11.5.
treffen wir uns wieder um 18:00 uhr am alten markt. vom alten markt
aus geht
es dann quer durch die altstadt. dabei werden wiederrum flyer etc.
verteilt.
besonders mutige werden sich auf die straße legen und mit roter farbe
überschütten (ist noch nicht ganz durch).
motto: der zivildienst wird ausgeblutet. am 2. mai werden alle medien
des
landes von mir darüber in kenntnis gesetzt.

am 8. mai
haben wir um 19:30 unser zweiter vernetzungstreffen im
picnic(judengasse).
stets aktuelles:
www.zivildienst.at/salzburg.htm
www.zivi.sub.cc
mfg
Alexander
Kontaktperson
Alexander Neunherz
Lofererstraße 54
A-5760 Saalfelden
0699 / 10 58 19 88
neunherz@members.at
http://www.spoepinzgau.atfreeweb.com
http://members.eunet.at/neunherz
http://www.zivildienst.at/salzburg.htm

########################################
1. MAI IN SALZBURG
liebe zivis,
die plattform gegen rassismus und sozialabbau organisiert für den
1.mai eine
(hoffentlich) große aktion ("1.maiparade") unter beteiligung der
gewerkschaften, ak, sp-organisationen, kpö, teile der grünen etc.. im
verlauf dieser kundgebung/demostration wird es gelegenheit geben,
reden zu
halten oder (event/happeningartige) aktionen durchzuführen. meines
erachtens
wäre es sinnvoll, das thema zivildienst"reform" auch hier
unterzubringen.
wir haben nun die gelegenheit bekommen, dort mitzumachen und eine rede
über
den zivildienst zu halten. wer lust hat, soll sich bitte bei der arge
wehrdienstverweigerung melden:
arge-wdv@gmx.net oder bei w.schnoell@gmx.net

#######################################################
WIEN u. UMGEBUNG

II. Phase des ZiviPROTESTES
ab heute:
Zivildiener-Emblem um 180 Grad drehen (Kopf des Adler nach unten) und
mit
Trauerflor tragen!
2. Mai: Treffen der Zivildiener aus Wien und Umgebung (NÖ):
2. Mai 2000
pünktlich 16.00 Uhr
Wipplingerstr. 35
1. Stock / Lehrsaal II
in den Räumlichkeiten der ÖGJ
(Fassungsvermögen nur rund 40 Personen, schickt bitte daher als
Einrichtung
jeweils einen Sprecher oder euren Vertrauensmann)

8. Mai: (symbolischer) ZiviSTREIK
zumindest Armbinde mit: "ZIVI-STEIK"

9.-12. Mai: Zivi-Aktionswoche
· Information von angehende Zivildiener über § 10 Abs 1+2 ZDG (ab 1.
Juni
gestrichen!)
· Information in den Gemeinden und Bezirken über die Leistungen UND
Probleme der Zivildiener
· Information, ob und wie man als Zivildiener Sozialhilfe beantragen
kann
· Präsentation der "Zivildiener-Charta"
· Unterschriftenlisten
· Forderungsliste
· in Zusammenarbeit mit engagierten ZD-Einrichtungen (IÖGV), Schul-
und
Lehrlingssprechern, Elternvereine, Beratungsstellen, Jugentreffs und
Jugendorganisationen (ÖGJ, Katholis. Jugend, Bundesjugendring, ÖH,
...)

13. Mai : 100 Tage ÖVP/FPÖ-Regierung
"Wir werden Sie an Ihren Taten und nicht an Ihren Worten messen" -
Demonstration in Wien

III. Phase: 1. Juni 2000
ZD-Novelle tritt in Kraft
Losung vom 26. April bleibt aufrecht:
"Wer nicht isst, soll nicht arbeiten"

Bitte schickt uns weiterhin Eure Berechnungen, ob Ihr ab 1. Juni mit
3.648,-
öS im Monat auskommt oder nicht an: info@wahlkreis.at

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Eindrücke vom Aktionstag
Liebe Zivis,
hier kommen die Eindrücke von den beiden Zivis im WUK.
Waren Beide erstaunt, dass soviele Zivis zum Volksanwalt gefunden
haben.
Auch die Demo durch die Kärntnerstrasse war ganz sinnvoll. Erstens
konnt man
mal seinen Frust gemeinsam herausbrüllen, zweitens haben doch einige
Urlauber und Passanten den Appell mitgekriegt.
Einige Kritik müssen wir dennoch los werden:
-Schlechte Mobiliserung der Zivis. Zahlreiche Zivis und deren
Organisationen
haben gar nicht Bescheid gewußt, was passiert, wie sie teilnehmen
können.
Warum hat das so schlecht funktioniert? Gibt es keine gemeinsame
Datenbank
aller Zivis?
-Volksanwaltbesuch war zwar lustig, sind wie Schlachtvieh
durchgeschleust
worden, haben aber überhaupt nciht mitgekriegt, was dort wirklich
passiert!
Warum sind die Zivis nicht vor Ort informiert worden, so dass es alle
erfahren?
-Der Zug durch die Kärtnerstrasse hat soviel Aufsehen erregt und dann
ist
der Demozug vor dem Finanzministerium abgewürgt worden, obwohl es
genügend Stimmen gab, die gerne weitergezogen wären: z.B. zum
Innenministerium, Parlament, etc...
Alle Zivis, die wir getroffen haben waren schwer enttäuscht, dass es
schon
vorbei war. Die Bereitschaft und der Spass noch weiterzumachen war
gross.

Haltet uns auf dem Laufenden.wann gibts wieder eine Aktion?
Beste Gruesse
Martin & Wolfgang

[ Wir wollten nicht, daß Zivildiener wegen unerlaubtem Fernbleiben
bestraft
werden!]
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OBERÖSTERREICH
Nachdem das Rote Kreuz und ihr Zivildienervertrauensmann am Donnerstag
den 20. 04. 00 bekanntgaben, daß sie als Veranstalter der Zivi-Demo (26.
04. 00) und jeglicher weiterer Aktionen zurücktreten übernahmen einige Linzer
Zivis diese Aufgabe.
Ansprechperson:
Peter Pupp
Zivildiener (Volkshilfe OÖ Flüchtlingsbetreuung)
Tel.: 0676/689 000 3 (privat)
0732/30 14 21 (Arbeit)
email: vhfb_linz@volkshilfe-ooe.at (Arbeit)
email: Peter_Pupp@gmx.at (privat)

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ZIVI-IN-SPE
zivi-in-spe@gmx.at

Hallo!

Ich wollte nur mal kurz anfragen, ob es schon jetzt Bestrebungen gibt,
den weiteren Protest bundesweit zu koordinieren.
waere insofern interessant fuer unsere Arbeitsgruppe "Zukuenftige
Zivis", als dass es einfacher waere Elternvereine (bis hinunter zur
Schulebene) und Schüler,- und Studentenvertreter en masse zu mobilisieren auch wir
haben nun eine email-adresse:
zivi-in-spe@gmx.at
weiterleitung erfolgt an gerald buchberger und mich.

mfG

Georg
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Weitere Texte, die unter NG@ Zivildienst (CT) zivinfo-ng@chello.at
bestellt werden können:
##############################
+Verfassungsgerichtshof
+"profil": Kostenloser Rechtsschutz bei Verfassungsbeschwerde
+ZiviFOND
+TAG DER SOZIALHILFE
+EX_ZIVI
+AKTION-SUPER
+FEEDBACK
+Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!
+Gespräch mit Herrn Abgeordneten der Freiheitlichen. ROBERT JUNG
+ÖVP-Abgeordnete Mag. Theresia Fekter
+ABGEORDNETE PLANK
+Offener Brief an NR Werner Amon.
+AMON DIE ZWEITE
+"ZIVILDIENST-HOTLINE" angerufen.
+BMI VERSCHENKT GELD
+ORF
+wer nicht ißt soll nicht arbeiten
+PROTEST AUS DER PROVINZ
+ZDE SOLLEN VERKÖSTIGEN?
+ESSEN IN KASERNEN
+P.r.o.t.e.s.t.s.c.h.r.e.i.b.e.n
+STREIK
+SOLIDARITÄT
+Berufs- bzw. Freiwilligenheer
+BLOCKADE
+Sehr geehrte Frau Bezirkssekretaer, sehr geehrte Herren
Bezirksssekretäre!
+PRESSEAUSSENDUNG: Zivildienst de facto abgeschafft/Retten was noch zu
retten ist
+Volksanwalt unterstützt den Protest der Zivildiener
+MEDIENINFORMATION
+An: Gemeinnützige Einrichtungen in Österreich
+PROBLEM MIT DEN ZDES
+WIE WERDE ICH WIEDER PRÄSENZDIENER
+ANTWORT:

###################################
Christopher Temt
NG@
Plattform für Zivildiener
Postfach 438, 1171 Wien
Tel/Fax: 01 / 968 70 38
zivinfo-ng@chello.at

Redaktionsschluß: Sonntag, 30.4. 2000, 22:00
Fehler möge frau/man mir nachsehen!