Caravan Diary: Monday, July 25
< 25/7
Protestfaxvorlage [italienisch]
| Presseaussendung | Statement
und Unterschriftenliste [index]
Haftprüfungen der Frauen Donnerstag früh
23:00: Von
den 29 in Venghera inhaftierten Frauen wurden 20 freigelassen. Darunter keine
Österreicherinnen. d.h. wahrscheinlich sind die übrigen die 7 Österreciherinnen,
die Amerikanerin und die Slowakin von der Karawane. Haftprüfungen sind noch
in Gange, werden morgen früh weitergeführt.
noborder-nonation
- aktvistInnen noch immer in haft
Laut eine Meldung der APA ist der Zustand der festgenommenen Frauen "sehr
schlecht". Sie dürften schwer misshandelt worden sein. Heute Mittwoch
müsste eine Haftprüfung über das weitere Vorgehen entscheiden.
(Die Haftprüfung kann allerdings auch noch bis Freitag fristgerecht durchgeführt
werden)
Der Zustand von sieben festgenommenen Frauen sei sehr schlecht.
Die österreichischen Vertretungsbehörden stünden in Kontakt mit den italienischen
Behörden, hieß es im Außenministerium. Ein Besuchsansuchen, um direkten Kontakt
mit den Inhaftierten aufzunehmen, könne erst nach der Entscheidung über die
mögliche Einleitung eines Verfahrens gestellt werden, so der Sprecher. Zehn
Männer seien in der Haftanstalt Alessandria in Genua inhaftiert, sieben Frauen
im Gefängnis der lombardischen Stadt Voghera. Eine Delegation der oppositionellen
"Rifondazione comunista" hat am Dienstag die 30 ausländischen Globalisierungsgegnerinnen
in Voghera besucht. Der Chef der Rifondazione in der Lombardei, Ezio Locatelli,
sagte gegenüber der APA, der Zustand aller Frauen, auch der Österreicherinnen,
sei sehr schlecht. Einige hatten gebrochene Arme, einer jungen Frau seien
fünf Zähne ausgeschlagen worden, eine hatte gebrochene Handgelenke. Diese
Verletzungen hätten sie nicht bei den Zusammenstößen erlitten, sondern sie
seien den Frauen während der Festnahme zugefügt worden. Die 17 österreichischen
Globalisierungsgegner haben inzwischen einen Rechtsanwalt aus Genua mit ihrer
Verteidigung beauftragt. Den ÖsterreicherInnen wird Sachbeschädigung und Plünderung
vorgeworfen. ... (APA) Authentische Informationen von den Gefangenen gibt
es bislang leider noch keine.
Die Verhafteten sitzen in den Gefängnissen in Paria (Männer) und Voghera (Frauen)
und dürften – wie auch die anderen Genua-Gefangenen – schwerst misshandelt
worden sein (ausgeschlagene Zähne, gebrochene Knochen).
Protestadresse - macht Druck:
Gefängnisse: Paria 0039 08 82 57 470
Voghera 0039 03 83 21 22 22
österreichisches Konsulat in Milano 0039 02 481 29 37
österreichisches Konsulat in Genova 0039 010 83 93 983
italienische Botschaft in Wien Fax: (01) 713 97 19
weitere Protestadressen >>> PROTESTFAXVORLAGE
(TATblatt/red)