Samstag, 16.11.2002

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01 Demo gegen Ausreiselager Fürth
von: <caravane-munich@gmx.de>
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02 Für NRW-Propagandazwecke Datenschutzverletzung der ÖVP Wien ?
von: "Daniela Koweindl" <d2k@sil.at>
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03 mo 18.11. kinokis mikrokino: LIDICE ERINNERN
von: Peter Grabher <a8701463@unet.univie.ac.at>
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04 TREFFEN 19/11/02 - Diskussion über die Zukunft der Initiative
von: <transdanubien@gegenschwarzblau.net>
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05 Stoppt Nazi-Gewalt (Termin 20.11., 16.00 Uhr)
von: "Sozialistische LinksPartei" <slp@slp.at>
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06 Das Depot-Programm in der Woche von 18. bis 24. November
von: <depot-news-admin@depot.or.at>
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07 [Tanzen bis ans Ende der Wende] // [23.11.2002]
von: overandout <overandout@overandout.at>
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08 Endlich ein Kunstminister mit Format!
von: IG Kultur Österreich <office@igkultur.at>
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09 Workshop: Arbeiten mit Linux - Women Only
von: martina mayrhofer <martina@frauenweb.at>
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10 Just like public radio....
von: "Abraham J. Bonowitz" <abe@cuadp.org>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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11 Mindestens 407 Hinrichtungen im Iran bis Oktober 2002
aus: info@linkeseite.de
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12 The Return of THIS & THAT..
von: "Abraham J. Bonowitz" <abe@cuadp.org>
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13 Prostitution: SP-Stadträtin Brauner hält an Bestrafung der Freier fest
von: "Rechtskomitee LAMBDA" <office@RKLambda.at>
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14 Italien/Verhaftungswelle/KPÖ-Protest
von: <bundesvorstand@kpoe.at>
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15 Graz/Gemeinderatswahl/KPÖ/Kandidatenlisten
von: Parteder Franz <Franz.Parteder@stadt.graz.at>
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16 Erich Fried Passage in Kapfenberg
von: Oliver Ressler <oliver.ressler@chello.at>
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WAHLWERBUNG
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17 Die Zeit ist reif!
von: "Komitee Korun" <komitee_korun@hotmail.com>
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18 Einladung: "Ein Fest für Van der Bellen"
von: Daniela Ingruber <daniela.ingruber@gruene.at>
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REDAKTIONELLES:
Für diese Ausgabe nicht aufgenommen:
Ungezählte Spams und Betrugsversuche
1 Veranstaltungsankündigungswiederholung

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Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.
E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net

Im MUND findet Ihr eine Rubrik, die eine Konsequenz aus der redaktionsinternen Debatte um die Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, einerseits, die Problematik von Zensur andererseits versucht: unter "B) Eingelangt, aber nicht aufgenommen" wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der/des Tagesredaktuers für die Nichtaufnahme geliefert. Die AbsenderInnen werden hiervon informiert.
Ihr könnt Euch die Beiträge extra schicken lassen:
Mail an widerstand@no-racism.net genügt.

 




Quelle: www.popo.at


Und für nächsten Donnerstag:
Das Rechtshilfe-Manual
...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?
online-diskussion

Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)
 

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01 Demo gegen Ausreiselager Fürth
von: <caravane-munich@gmx.de>
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Hallo Leute,


hier der Aufruf der Nürnberger Karawanegruppe zur Demo gegen das
Ausreiselager in Fürth am 7. Dezember auf Französisch und
deutsch. Meldet euch bis spätestens Montag, 18. 11., wenn ihr den Aufruf
unterstützen wollt. Die endgültige layoutierte Fassung mit allen
UnterstützerInnen kommt nächsten Dienstag raus. Die Karawane München organisiert einen Bus
nach Nürnberg. Sagt bald bescheid, ob ihr mitfahrt. Tickets gibt es für 10
Euro.


> > E. für Karawane München


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> KEIN AUSREISEZENTRUM IN FÜRTH UND ANDERSWO


Seit Mitte September gibt es Fürth das erste bayrische Ausreisezentrum. Die
beschönigende Bezeichnung soll über die Funktion als Lager hinwegtäuschen.
Lager haben Deutschland eine lange Tradition und stellen in der jetzigen Form
als Ausreisezentrum eine Fortführung dieser Tradition dar. Lager sollen
einschüchtern, zermürben, Angst machen, seelischen Druck erzeugen, zwingen
die eigene Person aufzugeben.
Das Leben soll für Flüchtlinge immer unerträglicher gemacht werden. Es gibt
bereits Repression in Form des Ausländergesetzes,
Asylbewerberleistungsgesetzes, Abschiebehaft, rassistischer
Polizeikontrollen, Zwangsabschiebungen…
Die so genannten Ausreisezentren sind Teil der neuen Gesetzgebung die
beschönigend Zuwanderungsgesetz heißt. Hier geht es nicht um Zuwanderung
sondern um einen möglichst reibungslosen Ablauf in der Flüchtlingspolitik.
Flüchtlinge fliehen nicht grundlos aus Ländern in denen Bürgerkrieg, Verfolgung,
geschlechtliche Erniedrigung, Hunger und Not herrschen. Wird ein Flüchtling in
ein Lager eingewiesen, so wird sich auf Abschluss des Asylverfahrens und
„mangelnder Mitwirkungspflicht“ berufen. Die Auswahl der Kriterien, nach
denen Flüchtlinge ins Lager kommen, sind nicht nachzuprüfen, sie sind
willkürlich und beruhen auf Unterstellung: „Identitätsverweigerer“.
Ausreisezentren dienen als Druckmittel. Sie sollen schnell, flächendeckend
ohne großen juristischen Aufwand sein. Mit ihnen werden Städte finanziell
entlastet. Im Ausreiselager Fürth sind Flüchtlinge erniedrigenden und
freiheitsbeschränkenden Bedingungen unterworfen: Verhöre (durch
Regierungsbeamte), eingeschränkte Bewegungsfreiheit (nur in Fürth), 40 Euro
im Monat (bei Verhörsverweigerung), Polizei- und Wachdienstschikane,
mangelhafte Verpflegung, Meldepflicht, Besuchsverbot, Arbeitsverbot,
Sammelunterbringung, mangelnde hygienische Versorgung, keine
Privatsphäre, Zimmerdurchsuchung, Abstellen der Heizung nachts usw.,
Flüchtlingen wird mit diesen demütigenden Bedingungen die eigene
Aussichtslosigkeit suggeriert. Der Aufenthalt im „Ausreisezentrum“ ist
unbegrenzt. Zermürbung ist Konzept. Das bayrische Innenministerium geht
damit unverblümt in die Öffentlichkeit.
Ausreiselager, in denen Menschen zur „freiwilligen“ Ausreise gezwungen
werden sollen, in denen die Grundrechte grob missachtet werden und die
dann den Effekt haben, die Zahl recht- und schutzlos lebender Menschen
ohne Papiere zu erhöhen, können nur abgelehnt werden.


Wir rufen alle Flüchtlinge, MigrantInnen und AntirassistInnen auf, für die
sofortige Schließung des Ausreiselagers in Fürth zu kämpfen. Das Lager in
Fürth ist mehr als ein lokales Problem, es handelt sich vielmehr um ein
Modellprojekt für die Einrichtung von Ausreiselagern in ganz Bayern, zum
Beispiel auch in München. Wir müssen dieses Projekt zu Fall bringen, denn
es stellt eine Bedrohung dar für alle Menschen, die der Staat zum Verlassen
der BRD zwingen will!


> Deshalb:
> Kein Ausreisezentrum in Fürth und anderswo!
> Kommt zur Demonstration: Fürth, 7.12. 12. Uhr, Treffpunkt: Hauptbahnhof
> Und zur Veranstaltung über Ausreisezentren: 20.00 Uhr, VA-Ort ?


> UnterstützerInnen:
bfg (Bund für Geistesfreiheit), Bayern; Karawane für die Rechte von Flüchtlingen
und MigrantInnen, München; Bayerischer Flüchtlingsrat; Nicaragua-Verein, Fürth;
Organisierte Autonomie (OA), Nürnberg; SDAJ, Fürth; [´SOLID], Nürnberg;
Sieke Beyer, Fürth; Anny Heike, Fürth; Barbara Janssen, Fürth; Manfred
Lehner-Wendt, Roßtal; Heidi Müller, PDS Fürth; Stephan Stadelbauer, Fürth;


Die OrganisatorInnen der Demonstration sind dringend auf Spenden
angewiesen:
> Spendenkonto: Bayerischer Flüchtlingsrat, Bank für Sozialwirtschaft,
> Kontonummer: 8832602; BLZ:
> 70020500

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> Aucun „Ausreisezentrum“ (camp de déportation) à Fürth et ailleurs !


Depuis Septembre 2002, le premier « Ausreisezentrum » est ouvert en
Bavière à Fürth (près de Nuremberg). Le nom qui s’écoute innocent est crée
pour tromper la vraie fonction d’un camp de déportation. Les camps (« Lager »)
ont une longue tradition en Allemagne et la forme actuelle du «Ausreisezentrum»
est de continuer cette tradition. Les camps sont installés pour intimider,
terroriser, créer la peur et la pression psychique, et pour forcer les gens de
s’abandonner. On veut rendre la vie de plus en plus insupportable aux
réfugies.
Il y a déjà la répression en forme de la loi d’étrangers, la « loi sociale pour les
demandeurs d’asile » (Asylbewerberleistungsgesetz), l’emprisonnement
de déportation, les contrôles policières racistes, les expulsions forcés…
Les camps de déportation sont les conséquences de la nouvelle loi qui
s’appelle innocemment « loi d’immigration » (Zuwanderungsgesetz). Dans
cette loi, il ne s’agit pas d’immigration, mais d’éviter des difficultés pour les
autorités dans la politique concernant les réfugies. Les réfugies ne se
fuient pas sans raison des pays où il y a des guerres civiles, les persécutions,
l’oppression sexiste, la faim et la souffrance. Quand on transfère un/e
réfugie/e dans un camp de déportation, on donne comme raison la fin de la
procédure d’asile et le « manque de coopération avec les autorités ». C’est
pas possible de vérifier le choix des critères selon lesquels des réfugiés sont
mis dans le camp de déportation, comme ils sont arbitraires et ils proviennent
de l’accusation : « refus d’identité », par exemple.
Les camps de déportation servent comme une mesure de pression. On veut
que les procédures de déportation soient vites et sans recours de justice.
Cela est valable pour toutes les régions. Avec ces camps, on veut décharger
les villes financièrement. Dans le camp de déportation à Fürth, les réfugies
sont soumis à des conditions qui les humilient et qui limitent leur liberté:
Interrogations (par les autorités), restriction de la liberté de circulation
sur la ville de Fürth, perte de l’argent de poche de 40 Euro pour celui/celle
qui refuse l’interrogation, des chicanes par la police et le service de
sécurité, manque de nourriture, obligation de présence régulière,
interdiction de visites et de travail, logement collectif, manque d’hygiène,
aucun espace privé, contrôles des chambres, le chauffage est fermé dans
la nuit etc.
Avec ces conditions humiliantes, on veut prouver aux réfugies qu’ils sont
nuisibles. La durée du séjour dans le camp de déportation n’est pas
limité.
L’épuisement est le concept. Le ministère de l’intérieur bavarois présente
cette stratégie ouvertement au public.
Des camps de déportation dans lesquelles on veut forcer les gens à
quitter « volontairement » le pays. Les droits fondamentaux sont gravement
confisqués pour après se servir du motif que le nombre de sans papiers vivant
sans droits et sans protection augmente.


On lance un appel pressant à tous les réfugies, immigrés et anti-racistes
de lutter pour fermer immédiatement le camp de déportation à Fürth. Le camp
à Fürth est plus qu’un problème local, il s’agit plutôt d’un projet modèle pour
la création de camps de déportation dans toute la Bavière, par exemple à
Munich. Nous devons faire échouer ce projet, car il représente une menace
pour tous les gens que l’Etat veut forcer de quitter l’Allemagne!


C’est pourquoi on ne veut pas de camp de déportation à Fürth et ailleurs!


Venez à la manifestation à Fürth le 7. 12., à 12 heures ; lieu de rencontre:
Gare centrale de Fürth


Après la manif, il y aura une discussion sur les camps de déportation à
20.00 heures à ??


> Groupes de soutien:
bfg (Bund für Geistesfreiheit), Bayern; Karawane für die Rechte von Flüchtlingen
und MigrantInnen, München; Bayerischer Flüchtlingsrat; Nicaragua-Verein, Fürth;
Organisierte Autonomie (OA), Nürnberg; SDAJ, Fürth; [´SOLID], Nürnberg;
Sieke Beyer, Fürth; Anny Heike, Fürth; Barbara Janssen, Fürth; Manfred
Lehner-Wendt, Roßtal; Heidi Müller, PDS Fürth; Stephan Stadelbauer, Fürth;


> Les organisateurs de la manif on besoin de dons financiers: Numéro de conte:
> Bayerischer Flüchtlingsrat, Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer: 8832602;
> BLZ: 70020500


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02 Für NRW-Propagandazwecke Datenschutzverletzung der ÖVP Wien ?
von: "Daniela Koweindl" <d2k@sil.at>
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- offener Brief -

S.g. Frau Bezirksvorsteherin Margit Kostal!


Sie haben mir einen persönlich adressierten Brief geschickt, um mich bei der
anstehenden Nationalratswahl als Unterstützerin von Wolfgang Schüssel zu
gewinnen, damit "ganz Österreich so attraktiv und lebenswert wird wie die
Josefstadt".


Als Absenderin ist abgesehen von Ihrem Namen die "ÖVP Wien" (Falkestraße 3,
1010 Wien) genannt. Ich frage Sie, woher Ihre Partei meine Daten hat, um sie
elektronisch zu verarbeiten und um mir parteipolitische Werbung namentlich
zuzuschicken! Ich habe weder meinen Namen noch meine Adresse (die ich auch
erst seit sehr kurzer Zeit habe) jemals Ihrer Partei hinterlassen.


Ich ersuche Sie dringendst um eine klärende Antwort vor dem 24.11.2002, da
ich andernfalls eine Rechtsvertretung mit dieser Angelegenheit betrauen
werde.


Ich fordere Sie auch auf, derartige Propagandaschreiben und jede andere
Form der Informationsaussendung Ihrer Partei an meinen Haushalt in Zukunft
zu unterlassen!


MfG


Daniela Koweindl

Dieser Brief ergeht an den Landesparteiobmann der ÖVP Wien, an den
Bundesparteivorsitzenden der ÖVP, an die österreichischen Medien, den
Konsumentenschutzverein, an alle wahlwerbenden Parteien, an andere mir
bekannte BewohnerInnen des 8. Wiener Gemeindebezirks,...


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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03 mo 18.11. kinokis mikrokino: LIDICE ERINNERN
von: Peter Grabher <a8701463@unet.univie.ac.at>
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KINOKIS MIKROKINO IM 7*STERN
Filmabende ca. 2x im Monat, jeweils montags, UKB 4 Euro
kinoki - Verein für audio-visuelle Selbstbestimmung. Kontakt: kinoki@action.at
7*STERN - 1070 Wien, Siebensterngasse 31 (Ecke Mondscheingasse, >13A/49)


> Einladung # 82


Montag, 18. November 2002, 19 Uhr (Achtung früherer Beginn)
KINOKIS MIKROKINO PRAESENTIERT:
LIDICE ERINNERN


"Die Vernichtung des kleinen tschechischen Dorfes Lidice war einer der
vielen Gründe, die zu den Beneš-Dekreten führten. Das Massaker war ein
Vergeltungsschlag für das Attentat auf Reinhard Heydrich, das im Mai
1942 von zwei Fallschirmspringern der in England stationierten
tschechoslowakischen Armee verübt worden war. Der ehemalige RSHA-Chef
und einer der Hauptverantwortlichen für die 'Endlösung' Heydrich hatte
seit seinem Amtsantritt als Statthalter für das "Protektorat Böhmen und
Mähren" im September 1941 mit unmenschlicher Härte und Grausamkeit den
Widerstand der tschechischen Patrioten brechen wollen. Die Folgen des
Massakers: 186 erschossene Männer und 7 erschossene Frauen, 88 ermordete
Kinder, 196 ins KZ Ravensbrück deportierte Frauen. Das Dorf
niedergebrannt und dem Erdboden gleichgemacht.
Die Frauen der Lagergemeinschaft Ravensbrück verbindet mit den Frauen
von Lidice eine jahrelange Freundschaft. Gemeinsames Leid, erlittener
Hunger, Kälte und Demütigung können aus ihrem Gedächtnis niemehr
gelöscht werden." (Irma Trksak)


»Lidice«
Museum of Lidice/Tschechisches Kulturministerium. CZ 1992, 15 Min.
Anhand von Archivaufnahmen und Fotos wird für MuseumsbesucherInnen die
Geschichte Lidices erzählt.


»Lidice, ein tschechisches Dorf«
1945, 45 Min., stumm
Ein beteiligter Nazi filmte die systematische Zerstörung von Lidice mit
einer Schmalfilmkamera. 1945 fertigte Frantisek Sadek einen
Zusammenschnitt dieser Aufnahmen als "direktes Zeugnis" an, um "die
Grausamkeit des deutschen Wahnsinns vor der ganzen Welt zu
dokumentieren."


»Crisis - A Film of the "Nazi Way"«
Herbert Kline, Hanus Burger, Alexander Hackenschmied. USA/CSR 1939, 71
Min.
"Gedreht in den Wochen vor dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in der
Tschechoslowakei, dokumentiert »Crisis« die ständig anwachsende
Bedrohung durch Hitler, den NS-Organisationsgrad unter den
Sudetendeutschen und den Widerstand der tschechischen und slowakischen
Bevölkerung. ,Sieg Heil!' schreiende SA-Truppen werden mit
antifaschistischen Arbeitermärschen, Hitler-Reden und Aufnahmen von
kampfbereiten Soldaten an der Grenze montiert: ein rarer, aufrüttelnder
Film über den sich abzeichnenden Untergang eines demokratischen
Staates." (Diagonale 2001)


Nach dem zweiten Film Gespräch mit Irma Trksak (Österreichische
Lagergemeinschaft Ravensbrück)


Links:
- http://www.lidice-memorial.cz/index_de.htm
- http://www.radio.cz/de/artikel/28895


Buchtipps:
- Beppo Beyerl: Die Benes-Dekrete. Zwischen tschechischer Identitaet und deutscher Begehrlichkeit.
ISBN 3-85371-194-4, 136 S., 12x20 cm, br., Euro 9,90
http://www.mediashop.at/022polit/202benes.htm
- Tribute to Sasha - Das filmische Werk von Alexander Hammid. Regie, Schnitt, Kamera und Kritiken.
Hrsg. von Michael Omasta. - Wien : Synema Verl., 2002. - 239 S. : Ill.. - ISBN: 3-901644-08-3


*******


Vorschau:


# 83
Montag, 16. Dezember 2002, 20 Uhr
KINOKIS MIKROKINO PRAESENTIERT:
[LENI RIEFENSTAHL]


(Detailiertes Programm folgt.)

*******


Hinweise:


Mittwoch, 20. November, 21.00, Votiv-Kino/Studio


»Der alte Großvater Rilaj mam«
Thomas Waibel & Alberto Vallejo Reyna. Produktion: kinoki lumal. Guatemala 2002, 77 Min.,
OmdtU.
Guatemala befindet sich in einer schwierigen Situation: wohl wurden 1996 nach 36 Jahren Bürgerkrieg endlich Friedensverträge unterzeichnet, doch die mangelnde Einhaltung dieser Abkommen und die immer unverhohlenere Drohung paramilitärischer Gruppen, wieder zu den Waffen zu greifen, machen diesen Frieden unsicher und ungewiss. Unter diesen Umständen entstand der Dokumentarfilm DER ALTE GROSSVATER - RILAJMAM, der die Glaubensvorstellungen der Maya-Bevölkerung thematisiert, die den kulturellen Hintergrund für die Widerständigkeit der Maya bilden und die auch Ausdruck ihres Strebens nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind.
Die Vorführung findet in Anwesenheit von Alberto Vallejo Reyna und Thomas Waibel statt.


1090 Wien · Währinger Straße 12 · Fon 317 35 71
Eintritt: EUR 6,50 / EUR 5,70


Weitere Vorführungstermine finden sich hier:
http://www.kinoki.at/lumal/de/veranstaltungen.html

*******


>> Symposium: Austrofaschismus im Film <<


6.12.2002
Ort: Metro-Kino, Johannesg. 4, 1010 Wien, Informationen: 01/2161300
9-17.30 Uhr


9 Uhr
Begrüßung


9 Uhr 30 - 13 Uhr
Moderation: Robert Buchschwenter, Karin Moser
· Kulturfilmschaffen im Austrofaschismus mit einem Ausblick auf die Zweite Republik
(Robert Buchschwenter)
· Die soziale Idylle im Spielfilm des Ständestaates
(Gernot Heiß)
· Ständestaatliche Eliten im dokumentarischen Film - Eine Vergleichsanalyse
(Gerhard Jagschitz)
Diskussion


13 -14 Uhr Mittagspause


14 Uhr - 17 Uhr 30
· Präsentation des Buch- und Videoprojekts - Die austrofaschistische Wochenschau „Österreich in Bild und Ton“
(Michael Achenbach und Karin Moser)
Impulsreferate zu der Publikation: Rupert Klieber, Judith Veichtlbauer, Olaf Bockhorn
· Der Austrofaschismus in der Fernsehdokumentation
Podiumsdiskussion: Dokumentarfilmer und Wissenschafter
Impulsreferat: Vrääth Öhner
Panelteilnehmer: Ernst Trost, Emmerich Tálos, Tom Matzek, Andreas Novak, Gustav Spann


Diskussion

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revolution will not be televised


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04 TREFFEN 19/11/02 - Diskussion über die Zukunft der Initiative
von: <transdanubien@gegenschwarzblau.net>
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Liebe Leute !


Kommenden Dienstag gibt's - wie jeden Monat - unser Treffen diesmal zu
einem äußerst wichtigen Thema:


"Wie weiter mit Transdanubien gegen Schwarzblau ?"
Diskussion über die Zukunft der Initiative

Die Regierung ist zurückgetreten, und am 24.11. wird endlich neu
gewählt. Bei unserem monatlichen Treffen wollen wir diesmal diskutieren,
wie es mit unserer Initiative in Zukunft weiter gehen sollen - also
etwa: auflösen, wenn es schwarzblau nicht mehr gibt, umwandeln in eine
neue Initiative etc.


Zu diesen Zukunftsfragen sind alle Interessierten wie immer herzlich
eingeladen


Wir treffen uns wie immer ab 19 Uhr im Chinarestaurant „Sun“,
Donaufelderstr. 229, 1. Stock


Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen


Stefan


Für


Transdanubien gegen Schwarzblau


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05 Stoppt Nazi-Gewalt (Termin 20.11., 16.00 Uhr)
von: "Sozialistische LinksPartei" <slp@slp.at>
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Eine Pressemitteilung der SLP


Stoppt die Nazi-Gewalt!
Kundgebung in Wien-Floridsdorf am 20.11.2002 ab 16.00 Uhr


Die Sozialistische LinksPartei (SLP - Liste 6 in Wien) hält am Mittwoch, den
20.11., von 16.00 - 17.30 Uhr eine Kundgebung gegen die zunehmende
Nazi-Gewalt ab.


ACHTUNG - nunmehr 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr (statt 15.00 Uhr)!


Die brutalen Übergiffe auf das SJ-Lokal sowie einzelne KollegInnen in
Floridsdorf sind ein Vorgeschmack auf kommende Entwicklungen. Wir müssen
vereint der Nazi-Gewalt entgegentreten und können uns nicht auf Polizei und
Staatspolizei verlassen. "Die SLP kämpft auch gegen die Ursachen
des Anwachsens rechtsextremer Kräfte: den Sozialabbau, Arbeitsplatznot und
rassistische Hetze.", so SLP-Spitzenkandidatin Sonja Grusch. Wir rufen alle
antifaschistischen Kräfte auf, sich an dieser Kundgebung zu beteiligen!


Mittwoch, 20.11., 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Platz vor dem Aufgang der U6-Endstation Floridsdorf


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06 Das Depot-Programm in der Woche von 18. bis 24. November
von: <depot-news-admin@depot.or.at>
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Liebe FreundInnen des Depot,
sehr geehrte PartnerInnen,


am vorletzten Vorwahlfreitag erhalten Sie das Programm der Woche, an deren
Ende gewählt wird.


Am Freitag, den 22. November, 15.00, wird "Der andere MQ-Rundgang"
nachgeholt, der am heutigen Freitag wegen Erkrankung ausfallen musste.


Bereits jetzt sei darauf hingewiesen, dass wir am Tag nach der Wahl, also am
25. November, die Kulturredakteure Klaus Nüchtern (Falter), Claus Philipp
(Der Standard), Hans Haider (Die Presse) und Stefan Grissemann (Profil) zu
einer ersten Analyse der Ergebnisse in Hinblick auf eine zukünftige Kulturpolitik
geladen haben. Es moderiert Clarissa Stadler (ORF). Beginn: 19.00.


Auf einen Besuch freut sich das


Depot Team

> Montag, 18. November, 19.00
»Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen«
Vortrag über Stanley Cavell, Teil 2


Stanley Cavell zählt zu den großen Geistern des 20. Jahrhunderts auch wenn er
keine Bewegungen gegründet und keine neuen Begriffe eingeführt hat. Überall
beobachtet er eine philosophische Sehnsucht, jenseits des Alltäglichen und
Gewöhnlichen sichere Fundamente unserer Beziehung zur Welt zu suchen.
Für Cavell indes kommt es auf Fundamente und Gewissheiten gar nicht an.
Unser Zusammenleben wird vielmehr von Relationen bestimmt.
Vortrag von Kurt Rudolf Fischer, Institut für Philosophie, Universität Wien

> Mittwoch, 20. November, 19.00
»Landschaften der Tat«
Buchpräsentation


Ende der Neunzigerjahre begann die Auseinandersetzung mit dem Begriff des
“politischen Antirassismus". Das Buch “Landschaften der Tat" knüpft an die
konkrete antirassistische Arbeit an. AutorInnen aus vielen Ländern beantworten
Fragen zu Aktivitäten, Methoden und möglichen Allianzen dieser Arbeit. Das
Buch entstand im Rahmen eines Projektes des Vereins MAIZ (Autonomes
Integrationszentrum von und für Migrantinnen).


Ljubomir Bratic, Herausgeber, Wien
Rubia Salgado, Autorin und Mitarbeiterin von MAIZ, Linz
Peter Pantucek, Verlag SozAktiv, St. Pölten


Bratic, Ljubomir (Hg.): Landschaften der Tat. Vermessung, Transformationen
und Ambivalenzen des Antirassismus in Europa.
St. Pölten: SozAktiv, 2002


> Freitag, 22. November, 15.00
»Der andere MQ-Rundgang«


Das Museumsquartier bietet seit Jahren Führungen an, die das Areal von seiner
besten Seite zeigen. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, alles düster und
dunkel zu zeichnen. Und es gibt die Chance, an einer Führung teilzunehmen,
die unterschiedliche Aspekte gegeneinander abwägt und ursprüngliche Absichten
und Entwicklungen mit den Ergebnissen heute in ein Verhältnis setzt.


Georg Schöllhammer, springerin, Wien.


Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Anmeldung unter 522 76 13 oder
depot@depot.or.at. Treffpunkt: Depot, Breitegasse 3.
--
Depot
Breitegasse 3
1070 Wien


T: 01/522 76 13
F: 01/522 66 42


www.depot.or.at


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07 [Tanzen bis ans Ende der Wende] // [23.11.2002]
von: overandout <overandout@overandout.at>
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PRESSEMITTEILUNG

>> overandout.at - Tanzen bis ans Ende der Wende
>> Samstag, 23. November 2002, ab 17.00 Uhr in ganz Wien


// Diverse Organisationen, diverse Locations, diverse Veranstaltungen
// Aber nur ein Thema: Die Wende


-> http://www.overandout.at/

Unter dem Motto "Tanzen bis ans Ende der Wende" laden am 23. November
31 Organisationen in 17 Lokale.


Musik und Movement sind in dieser Nacht Ausdruck einer vielseitigen
Szenekultur für Forderungen an eine Zukunft nach dem Ende der Wende.


Das parteiunabhängige Label "overandout" vernetzt Gruppierungen,
WählerInnen, NichtwählerInnen und nicht Wahlberechtigte am Vorabend der
Nationalratswahlen, um - je nach Vorliebe- zu diskutieren, zu hoffen, zu
befürchten, zu kämpfen, zu verweigern, in jedem Fall aber zu
politisieren und zu tanzen!


Das Ziel von "overandout" ist es, durch den Zusammenschluss diverser
Non-Profit-Organisationen und Soundsysteme eine breite Öffentlichkeit zu
mobilisieren, damit soviele wie möglich am Tag der Wahl vom Stimmrecht
Gebrauch machen.

> Für eine selbstbestimmte und partizipative Medien- und Netzkultur


Public Netbase, MALMOE und Radio Orange 94.0 im Rhiz

> Für ein weltoffenes Österreich


Asyl in Not, Asylkoordination, Auslaender.at, Österreich für alle
gleich, TschuschInnenpower, Pura Vida und Consum in der Salsarena

> Für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft


-female pressure
-doorbitch.nu
-Petition Papierloser Jugendlicher
-Verein Wiener Jugendzentren und Julia Starsky am Heldenplatz


-ladyshave im Fluc marg in der Kunsthalle (projectspace) am Karlsplatz

> Für Kunst und Kultur in öffentlichen Räumen


-Open Space im Kandinsky
-brothers in law im Donau
-comfort beat magic im cafe leopold
-esel.at im Q21

> Für freien Zugang zu Bildung


ÖH, LandesschülerInnen Vertretung und reset im Alten AKH

// Opening Event am Wiener Heldenplatz um 17.00 Uhr.


// Alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt!

Detaillierte Programminformationen:
http://www.overandout.at/start2.htm

Kontakt:


Franz Aigner
Tel.: +43 (1) 522 18 34
mailto:overandout@overandout.at


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08 Endlich ein Kunstminister mit Format!
von: IG Kultur Österreich <office@igkultur.at>
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||| IG Kultur Österreich
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||| Endlich ein Kunstminister mit Format!
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Ein großes Aufatmen geht durch die Kunst- und Kulturszene. Erstmals gibt
es einen Kunstminister, der ganz unabhängig von Wahlen und
Regierungsbildung mit einem wegweisenden politischen Programm in
Erscheinung tritt.


http://www.kunstminister.at/

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||| Einladung des Kunstministers
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Zur Finissage der Ausstellung K.U.L.M.ination = WAHLSONNTAG
Farbe bekennen, Hochrechnung, Wind machen, Videopremiere "Der
Kunstminister führt durch Wien" u.a.


Am 24. November 2002, ab 15 Uhr, in die Kunsthalle Exnergasse!


http://www.kunstminister.at/kulm.html

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||| IG Kultur Österreich
||| Gumpendorfer Str. 63b
||| A-1060 Wien
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||| Tel: +43 (01) 503 71 20
||| Fax: +43 (01) 503 71 20 - 15
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||| http://www.igkultur.at/
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09 Workshop: Arbeiten mit Linux - Women Only
von: martina mayrhofer <martina@frauenweb.at>
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Workshop: Arbeiten mit Linux - Women Only


Zeit:
am Samstag, den 14.12.2002
von 12 bis 19 Uhr


Ort:
t0 Public Netbase, Zwischenquartier
Burggasse 21, 1070 Wien


Veranstalterinnen: frauenweb.at in Kooperation mit Public Netbase


Linux als Betriebssystem, OpenSource, Kernel und Shell sind dir zwar ein
Begriff - du hast schonmal Linux installiert, nur die Konfiguration und
der Umgang mit diversen Programmen fällt noch nicht so leicht.


Wir wollen gemeinsam unter Anleitung das Betriebssystem Linux, typische
Schritte und häufige Probleme beim Umstieg von Windows zu Linux
besprechen und beim Arbeiten unter Linux kennenlernen.


Infos und Anmeldung findest du unter http://frauenweb.at/linux/
####


mit feministischen Grüßen
martina mayrhofer
- --
- --------------------------------------------------
frauenweb.at - (web) space for women
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-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux)
Comment: For info see http://www.gnupg.org


iD8DBQE91LbMSc8ppHG9S4ARAlxYAJ0WVJZewOa6AzGKgFd3M34mnmQe8wCeMKX7
xV9l66GNvp5aWgwyyIbluOw=
=MfGS
-----END PGP SIGNATURE-----


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10 Just like public radio....
von: "Abraham J. Bonowitz" <abe@cuadp.org>
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Dear Friends,


I am very pleased to report that the two most recent major initiatives
undertaken by Citizens United for Alternatives to the Death Penalty (CUADP)
have actually been completed with every bill paid for with funds raised
specifically for those activities. This is a significant achievement -
normally CUADP has to kick in some money from the general fund. I want to
thank everyone who helped create the success of both the Florida Innocence
Tour and the One Bad Amendment Campaign.


That said, contributions to CUADP's general fund remain at a trickle at a
time when continuing our momentum is vital! The saving grace is that today
is the 15th, and CUADP just ran the mid-month charges of the donors in
CUADP's Sustainer Program. (CUADP's Sustainers authorize a monthly charge
to their credit card of whatever amount they can afford. The lowest
monthly gift is $5, and the largest so far is $105.) So running the
mid-month charges will put about $300 in the bank. You see, we've broken
the sustainer donors into two groups -- we run some of the charges at
mid-month, and some at the end/start of the month in order to ensure at
least *some* operating funds.....


Recently several Sustainers have had to reduce or stop their monthly gift
due to economic difficulties, so CUADP is back down to a dependable monthly
income of less than $1,000. $1,000 a month to count on.... Good thing
CUADP doesn't pay any salary! CUADP's goal is to get the Sustainer program
up to $5,000 a month. When that happens CUADP will be very dangerous! But
we are not there yet. It's a struggle to operate hand to mouth like this,
but we must carry on....


Can you help with the money part? More important - WILL YOU
HELP? More than 4,200 people receive this message. Fewer than 300 are
donors. If just 25% of you gave $5 a month, CUADP would meet its immediate
goal. Are you one of the magic 25%? Will you invest at least $5 a month
in CUADP's efforts?


PLEASE join those who have kept CUADP going with whatever you can offer on
a one-time OR monthly basis by using CUADP's secure server to make a
contribution now. Please click here:
<https://www.compar.com/donation/donateform.html>.


If you would like to contribute but don't wish to do so over the
internet, please call 800-973-6548 or mail your contribution to the address
shown below.


Send checks or money orders to:
CUADP
PMB 297
177 US Highway 1
Tequesta, FL 33469

CUADP thanks you for your consideration and looks forward to hearing from you.


Yours in the Struggle,


--abe


Abraham J. Bonowitz
Director, CUADP
<abe@cuadp.org>


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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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11 Mindestens 407 Hinrichtungen im Iran bis Oktober 2002
aus: info@linkeseite.de
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Die Bilanz Khatamis während seiner Amtszeit als Staatspräsident - Mindestens
407 Hinrichtungen im Iran 2002


Übersicht und Anstieg der Hinrichtungen im Iran

Anmerkung: Dringender Appell für Menschenrechte im Iran!
Mindestens 407 Menschen sind im Jahr 2002 (Oktober) im Iran öffentlich
hingerichtet worden, d.h. mehr als 2 Hinrichtungen am Tag. Das ist drei mal
so hoch wie im selben Zeitraum des Vorjahres.


- 1700 öffentliche Hinrichtungen (laut staatlicher Tageszeitungen) -25 Fälle
von Steinigung als Todesstrafe (17 davon Frauen) - Tausende geheime
Hinrichtungen - 85 Terroranschläge gegen die oppositionellen Volksmodjahedin
im Ausland - Befehl zum Abschuss von 77 massenvernichtenden SCUD-Raketen
gegen die Basen der oppositionellen Modjahedin - Die Schliessung von
mindesten 50 Tageszeitungen und Publikationen. Während der letzten 5 Jahre
bekam keine einzige oppositionszeitung das Recht auf Veröffentlichung. -
Keine Partei, Organisation und politische Gruppe der Opposition bekam das
Erlaubnis für freie Aktivitäten. Sogar den Mitgliedern von Gruppen wie
"Freiheitsbewegung", die 20 Jahre vom Regime toleriert worden waren, wurde
vorgeworfen, sich für den Sturz des Regimes einzusetzen. Daher wurden diese
Mitglieder festgenommen. Die o.g. Gruppe hatte schon öfters ihre Loyalität
gegenüber der Oberherrschaft der Mullahs nämlich dem sog. "Velayat-e-Fagih"
bekundet.


Aus dem jüngsten Bericht des UN-Sonderberichterstatters an
UN-Menschenrechtskommission - März 2002 Prof. Maurice Copithorne berichtet:
"Die allgemein anerkannten Prinzipien für fairen Prozesse werden öfters mit
Füssen getreten. Viele Strafen im Iran verstossen gegen internationale
Kriterien für Menschenrechte, vor allem Steinigung als Todesstrafe und die
Misshandlung von Aktivisten der Opposition. Insbesondere zeigen die
Sicherheitskräfte und die iranische Justiz einen fürchterlichen Intoleranz
gegenüber der alternativen Gedenkweisen. ... Die Zahl der Gefangenen ist im
Verhältnis zum letzten Jahr um 40% gestiegen und 100.000 Gefangene mehr als
die Kapazität der Gefängnisse sitzen in Haft."


Die Resolution der UN-Vollversammlung Das iranische Regime wurde bisher 49
Mal von der Vollversammlung und der Menschenrechtskommission der Vereinten
Nationen wegen der Verletzung elementarster Rechte der iranischen
Bevölkerung verurteilt. Die UN-Vollversammlung vom Dezember 2001 erklärte
sich äusserst besorgt über: "die Zunahme der Hinrichtungsfälle" vor allem
"öffentliche Hinrichtungen und skrupellose Todesstrafen wie Steinigung",
"die Anwendung von Folterungen und weiteren unmenschlichen und
erniedrigenden Strafen", die Fortsetzung "der Diskriminierung gegen die
Minderheiten" und systematische Frauendiskriminierung.


Die Resolution des Europäischen Parlaments Im Dezember 2001 bekundete das
Europaparlament in einer einstimmig verabschiedete Resoltion, dass die
Menschenrechte im Iran in vielen Bereichen einen Rückgang zeigen. "Seit der
Wahl Khatamis für die zweite Amtsperiode als Staatspräsident ist kein
Zeichen irgendeiner Reform zu sehen, im Gegenteil ist die Zahl der
Hinrichtungen Rapid zugenommen." Die Mehrheitsabgeordneten im Europa
Belgien , Luxemburg und die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses (331
MPs) und 122 Mitglieder desOberhauses : Die Abgeordneten stellten fest: "So
lange die Mullahs an der Macht sind,wird der Terrorismus unter dem Mantel
des Islamweitergehen. Sie fügten hinzu:"Im Zusammenhang mit der
Unterdrückung von Freiheiten sieht die Lage in der Islamischen Republik Iran
nach wie vor dunkel aus. ... Es ist keine Änderung im grundlegenden und
gesetzlichen Diskriminierung gegen die Frauen im ganzen Iran
vorgenommenworden. ...Die Bilanz de Khatamis als Staatspräsident beweist,
dass er ein untrennbarer Teil der religiösen Herrschaft im Iran ist und dass
es keinen Weg für eine demokratische Änderung dieses Regimes von dessen
Innerhalb gibt."


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12 The Return of THIS & THAT..
von: "Abraham J. Bonowitz" <abe@cuadp.org>
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Hi Folks,


Finally getting on top of things... And so... Here's more This & That!

CONTENTS
Comments on tonight's extermination of a terrorist.
Steve Earle - Interview TONIGHT and on Salon.com.
Tennessee Experience with MVFR Speakers.


*****


COMMENTS ON TONIGHT'S EXTERMINATION OF A TERRORIST


CUADP received a few comments from readers regarding the press release
issued last night. Here they are, along with responses:

>At 02:41 AM 11/14/2002 -0800, you wrote:
>Abe, I have to disagree with you here. Of course, I oppose Kasi's
>execution just as I oppose other executions, but your "pragmatic"
>reason means that we should allow terrorists to blackmail us. If US
>government officials are serious about stopping terrorism, they don't
>give in to blackmail.


OK. We can disagree. If we didn't have the death penalty, this wouldn't be
coming up. And THAT is my point.

>I certainly agree that the execution of Aimal Khan Kasi would provoke
>retaliation. I would like to call the governor of VA to protest his
>execution. Would you happen to have his phone number?


Most state groups and the National Coalition to Abolish the Death Penalty
issue action alerts on pending exterminations. Check out:


Virginians for Alternatives to the Death Penalty <http://www.vadp.org>


and


The National Coalition.... <http://www.ncadp.org>

I have not yet seen the news that Virginia Governor Warner has decided on
clemency (or not), but appeals from us at this point are probably
useless. Instead, I suggest you call the Resident and/or the State
Department to protest this particular killing, AND, send a letter to the
editor of your local newspaper echoing some of the points made in the CUADP
press release sent yesterday. If you deleted it, you can find it again at
<http://www.cuadp.org>. It's linked from the front page.


*****

STEVE EARLE - INTERVIEW TONIGHT -- AND ON SALON.COM


Steve Earle will be the subject of an "Up Close" episode which will air on
Thursday, November 14 directly after Nightline on ABC. They will talk about
his new album, the play KARLA, etc. Spread the word!


AND


Check out this new interview with THE LEADING abolitionist in the
entertainment industry today....


<http://www.salon.com/ent/feature/2002/11/13/earle/index_np.html>


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13 Prostitution: SP-Stadträtin Brauner hält an Bestrafung der Freier fest
von: "Rechtskomitee LAMBDA" <office@RKLambda.at>
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Prostitution
>> SP-Stadträtin Brauner hält an Bestrafung der Freier fest <<


In ihrem fünfseitigen Antwortschreiben auf den offenen Brief des Rechtskomitees
LAMBDA hält wie Wiener Stadträtin Mag. Renate Brauner daran fest, im Wiener
Prostitutionsgesetz künftig Strafen für die Kunden illegaler Prostituierter
vorzusehen.


Brauner unterstreicht ihre Ansicht, daß "Prostitution kein Gewerbe wie jedes
andere" sei und "daß es in der Regel von Frauen ausgeübt wird, die unter Zwang ...,
durch Drogenkankheit, Täuschungen und Drohungen dazu gebracht werden".


Hinsichltich der Besonderheiten der homosexuellen Prostitution verweist Brauner
darauf, daß es "eine Sonderregelung für eine Gruppe" nicht geben werde.


Bisher sei ihr Projekt der Freierpönalisierung "am Widerstand der ÖVP"
gescheitert. Nach der Gemeinderatswahl 2001 könne sie das Projekt aber
nun angehen, wobei die Arbeiten hiefür nach der Nationalratswahl im Jänner
2003 wieder aufgenommen werden.


15.11.2002


Rechtskomitee LAMBDA
www.RKLambda.at


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14 Italien/Verhaftungswelle/KPÖ-Protest
von: <bundesvorstand@kpoe.at>
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Italien/Verhaftungswelle/Globalisierungsgegner/KPÖ/Baier


Titel: KPÖ protestiert gegen Kriminalisierung von Globalisierungsgegnern in Italien


Utl: Baier: Berlusconi hält sich nach Florenz an no-global Aktivisten schadlos


Wien. "Die KPÖ verurteilt aufs Schärfste die Verhaftung von rund 20 no-global-
Aktivisten durch die rechtsextremistische Berlusconi-Regierung und fordert deren
sofortige Freilassung", erklärte KPÖ-Vorsitzender Walter Baier unmittelbar nach
Bekanntwerden der Polizeiaktion in Neapel und anderen italienischen Städten.
Baier zeigte sich empört über die von italienischen Behörden nachgeschobene
Begründung, in der den no-global Aktivisten "subversive Vereinigung gegen die
ökonomische Ordnung des Staates" vorgeworfen wird. "Damit soll offenbar der
Kampf gegen die kapitalistische Globalisierung kriminalisiert und noch im
Nachhinein die friedliche Demonstration von einer Million Menschen in
Verbindung mit dem Europäischen Sozialforum in Florenz politisch diskredidiert
werden." Baier rief alle politischen und sozialen Gruppen, die sich am
Europäischen Sozialforum beteiligt haben, dazu auf, bei der italienischen
Botschaft Protest einzulegen.


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15 Graz/Gemeinderatswahl/KPÖ/Kandidatenlisten
von: Parteder Franz <Franz.Parteder@stadt.graz.at>
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PRESSEMITTEILUNG DES GRAZER KPÖ-GEMEINDERATSKLUBS


Freitag, 15. November 2002


Gemeinderatswahl: KPÖ ist Liste 5
Bezirksrat: Diesmal Kandidatur in 14 Stadtbezirken

Die KPÖ hat als erste Partei ihre Listen für die Grazer Gemeinderats- und
Bezirksratswahlen am 26. Jänner 2003 eingebracht. Sie wird daher als Liste 5
auf den Stimmzetteln aufscheinen.
Das gaben Stadtrat Ernst Kaltenegger und Klubobfrau Elke Kahr am Freitag
bekannt.
Unter den 29 KandidatInnen für den Gemeinderat sind 7 Parteilose. Besonders
erfreut zeigt man sich bei der KPÖ-Graz darüber, dass die
Geschlechterparität zwischen Männern und Frauen sowohl auf der
Gemeinderatsliste als auch bei den SpitzenkandidatInnen für die
Bezirksratswahlen eingehalten worden ist.


Bei den Bezirksratswahlen gibt es eine deutliche Steigerung: Hatte die KPÖ
im Jahr 1998 nur in 4 Bezirken kandidiert, so gibt es diesmal Kandidaturen
in 14 Bezirken.


Die KPÖ tritt bei den Grazer Wahlen unter der neuen Listenbezeichnung
"Kommunistische Partei - Ernst Kaltenegger (KPÖ)" an.


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16 Erich Fried Passage in Kapfenberg
von: Oliver Ressler <oliver.ressler@chello.at>
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(for English please scroll down)

ERICH FRIED PASSAGE IN KAPFENBERG


eine themenspezifische permanente Installation
von Oliver Ressler

Nach einem geladenen Wettbewerb wurden Oliver Ressler und Martin Schmidl
von der Stadt Kapfenberg (A) mit der Realisierung von zwei Installationen
beauftragt, die dem Autor Erich Fried gewidmet sind. Seine politischen
Gedichte und seine Liebeslyrik machten Erich Fried (1921 - 1988) zu einem
der bedeutendsten und engagiertesten deutschsprachigen Autoren seiner Zeit.


Die Installation Oliver Resslers besteht aus zwei 1,5 x 1,5 m großen Leuchtkästen
und einer 46 m langen Bodenbeschriftung im Zentrum Kapfenbergs. Die
Text-/Bildmontagen der beiden Leuchtkästen kombinieren thematisch und
assoziativ Textausschnitte aus Erich Frieds literarischem Werk mit Fotografien
und einer Zeichnung aus dem Nachlass. Die ausgewählten Texte setzen sich mit
dem kapitalistischen Gesellschaftssystem, möglichen Alternativen dazu, mit
Sozialismus und Fragen der Demokratie auseinander. Diese inhaltliche
Schwerpunktsetzung bildet das Verbindungsglied zwischen der politischen
Haltung und Literatur Frieds und der Geschichte und Gegenwart der obersteirischen
Industriestadt Kapfenberg. Der in der Altstadtpassage in unmittelbarer Nachbarschaft
zu dem nach dem Widerstandskämpfer Koloman Wallisch benannten Hauptplatz
installierte Leuchtkasten fokussiert anhand von Ausschnitten aus dem Text "Die
Arbeiterbewegung als kulturelle Kraft" (1987) Frieds Ansichten über Sozialismus
und Arbeiterkampf. Der Text lautet:


"Man kann sich z. B. in einer Zeit ständig wachsender kapitalistischer multinationaler
Verschränkung einen neuen Sozialismusbegriff ausdenken, der den Kapitalismus
nicht ausschaltet und Klassenkampf durch Sozialpartnerschaft ersetzt. Aber was
man nicht kann, ist: Ein solches Manöver im Innersten selbst glauben."


Das Werbemedium Leuchtkasten verweist auf die andauernde Aktualität dieser
Einschätzung Frieds. Von diesem Leuchtkasten weg ist in der Passage, in der die
Zugänge zu den Büros des Stadtgemeindeamts Kapfenberg sind, folgender Text
Erich Frieds als 46 m lange und 17 cm breite Bodenbeschriftung in weißer und
schwarzer Farbe angebracht:


Ein Land in dem / behördliche Sprecher erklären: / "Unsere Richter / sprechen
manchmal auch Unrecht / und unsere Polizei ist oft brutal / und gleiches Recht für
alle ist selten / und außerdem gibt es / politische Prozesse / und auch sonst noch
einiges / was nicht leicht zu rechtfertigen ist / Und manche Gefängnisse / und Heil-
und Pflegeanstalten / und Kranken- und Waisenhäuser / und Jugend- und
Altersheime / sind nicht so wie sie sein sollten - / und Arbeiter werden / immer
noch ausgebeutet / Und ob wir uns immer / nach dem Willen des Volkes richten /
und ob das Volk / gut genug informiert wird / und wie weit man wirklich / sagen kann,
hier herrscht Freiheit' ist zweifelhaft" // Ein Land / in dem behördliche Sprecher / so
etwas sagen / und zum Zweifel auffordern / wäre ganz ohne Zweifel / das Land
meiner Träume / das ich liebe / und in dem ich wohnen will


Folgt man beim Lesen der Bodenbeschriftung, wird im neueren Teil der Passage
der zweite Leuchtkasten sichtbar. Über einem Foto, das mehrere behelmte Polizisten
zeigt, die offensichtlich einen Demonstranten zu Boden gestoßen haben, wurde ein
Ausschnitt aus Frieds Gedicht "Zur Kenntlichkeit" (1975-1977) gesetzt:


Ist eine Demokratie / in der man nicht sagen darf / daß sie keine / wirkliche
Demokratie ist / wirklich eine / wirkliche Demokratie?

Die Erich Fried Passage beim Koloman-Wallisch-Platz in Kapfenberg ist ab
20.11.2002 permanent öffentlich zugänglich.

E n g l i s h:

ERICH FRIED PASSAGE IN KAPFENBERG


A theme-specific permanent installation
by Oliver Ressler

After an invited competition, Oliver Ressler and Martin Schmidl were selected
by the city of Kapfenberg (A) to carry out two installations dedicated to the
author Erich Fried (1921 - 1988). Fried's political poems and love poems make
him one of the most significant and active German speaking authors of his times.


Oliver Ressler's installation consists of two 1.5 x 1.5 m light boxes and a 46 m
long floor text in the center of Kapfenberg. The text/image montages in the two
light boxes combine thematic and associative text excerpts from Erich Fried's
literary work with photographs and a drawing from his estate. The selected texts
are concerned with the capitalist system, possible alternatives, and with
socialism and issues of democracy. This thematic concentration forms the
connecting link between the political position and literature of Fried and the
history and present life in the Upper Styrian industrial town of Kapfenberg. The
light box, installed in the old town passageway directly adjacent to the main
square that was named for the resistance fighter Koloman Wallisch focuses on
Fried's views of socialism and the worker's struggle based on excerpts from the
text "Die Arbeiterbewegung als kulturelle Kraft" (The labor movement as cultural
power) from 1987. The text states:


"In an era of steadily growing multinational capitalist weavings, we can, for
example, think of new concepts of socialism that don't eliminate capitalism,
that replace class struggle with social partnership. What we can't do is believe
in such a maneuver deep inside."


The light box as an advertising medium is a reference to the continued
relevance of Fried's judgement. Proceeding from this light box, in the
passageway where the entrances to the offices of Kapfenberg's municipal
authorities can be found, are the following texts from Erich Fried displayed
in a 46 m long and 17 cm wide white and black floor graphic:


A land in which / official spokespersons declare: / "our judges / say unjust things
at times / and our police are often brutal / and equal rights for all are seldom /
and besides that there are / political trials / and also a few other things / that are
not so easy to justify / And some prisons / and mental hospitals and nursing
homes / and hospitals and orphanages / and youth and old age homes / are not
as good as they should be / and workers are / still being exploited / And it is
doubtful that we always / judge according to the will of the people / and the people /
are informed well enough / and it is really possible / to say 'freedom reigns here' //
A land / in which official spokespersons / say things like that / and cast doubts /
would undoubtedly / be the land of my dreams / that I love / and in which I want
to live


By following and reading the floor text on the ground, the second light box
becomes visible in the new part of the passageway. Set above a photo that
shows several police officers in helmets, who have obviously pushed a
demonstrator to the ground, is an excerpt from Fried's poem "Zur
Kenntlichkeit" (On recognisability) from 1975-1977:


Is a democracy / where it is not permitted to say / that it is not / really a
democracy / really a / real democracy?

The Erich Fried Passage at Koloman-Wallisch-Platz in Kapfenberg
opens to the public on 20 November 2002.


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WAHLWERBUNG
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17 Die Zeit ist reif!
von: "Komitee Korun" <komitee_korun@hotmail.com>
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Liebe Freundinnen & Freunde!


Die Zeit ist reif: an aussichtsreicher Stelle, nämlich auf Platz 6 der Grünen Liste,
kandidiert Alev Korun für den Nationalrat! Die Grünen haben damit bewiesen,
dass ihnen das Thema wichtig ist, denn bei keiner anderen Partei sind
KandidatInnen mit Migrationshintergrund auf Listenplätzen, die einen Einzug
ins Parlament wahrscheinlich machen! Und Alev Korun hat uns durch ihre
seriöse und sachliche Art bewiesen, dass sie die richtige ist: Sie verspricht
nicht das blaue vom Himmel, macht keine Versprechen, die kein Mensch
einhalten kann!


Mit Alev Korun wird - mit Eurer Unterstützung - nicht nur eine Kandidatin mit
Migrationshintergrund ins Parlament einziehen, sondern auch eine
hochqualifizierte und kompetente Frau, dessen Stimme sich laut und deutlich
für die Anliegen von MigrantInnen erheben wird. Schon lange geht es nicht mehr
darum nur "sichtbar" zu sein, sondern vermehrt auch darum, sich klar zu
artikulieren, die Dinge beim Namen zu nennen. Und Alev Korun ist die Antwort
der MigrantInnen auf eine rassistische, diskriminierende und ausgrenzende
Politik; Alev Korun ist unsere Antwort auf die Ewiggestrigen!


Aus diesem Grund laden wir Euch ein, am 23.11., von 22:00 - 23:00 Uhr in
die Salsarena, Lerchenfelderstr. 37, 1070 Wien, zu kommen. Im Rahmen der
Veranstaltung `overandout-tanzen bis ans ende der wende´ steht Alev Korun
für Gespräche & Eure Anregungen zur Verfügung.


Und das Motto ist klar: "Grün sowieso! - Und meine Vorzugsstimme für Alev
Korun!" Denn es geht nicht mehr NUR darum, Vielfalt und Buntheit ins
Parlament zu bekommen, sondern auch und vor allem um Kompetenz
und Qualifikation!


In diesem Sinne -


Komitee für Alev Korun


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18 Einladung: "Ein Fest für Van der Bellen"
von: Daniela Ingruber <daniela.ingruber@gruene.at>
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Am Samstag, 16. November veranstaltet das Personenkomitee "für Van der Bellen"
(www.vanderbellen.at) ab 20:00 Uhr "ein Fest für Van der Bellen" und alle
Grün-SympathisantInnen im Palais Eschenbach, zu dem sehr herzlich einladen:


Ort: Palais Eschenbach


Zeit: 16.11., 20:00h - open end


Moderation: Monika Langthaler


Musik: Prinz Pezi und die Staatssekretäre (alias Peter Pilz und The Untouchables)
anschließend Musik durch: DJ Rosebud


Es wäre sehr schön, wenn Sie zu diesem Fest kommen könnten - und auch
Menschen, die Sie mögen, mitbringen würden.


 




Redaktionsschluss: 15. November 2002, 22.00 Uhr
Diese Ausgabe hat Edgar Ernstbrunner <hx65@dial.pipex.com>
zusammengestellt



Fehler möge frau/man mir nachsehen!