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![]() Was auf der letzten Drahdiwaberl CD von EMI zensuriert wurde "Schulterschluss" (Österreich ist kein Naziland....) mit Hubsi Kramar |
zur Plattform für eine Welt ohne Rassismus From: "fewor-netbase" fewor@no-racism.net * Presseaussendung der Plattform für eine Welt ohne Rassismus * Presseaussendung Aktionsbündnis gegen Schwarzblau * Geständnis * Presseaussendung Freiheitliches Pressereferat * * * * * * Presseaussendung / www.no-racism.net / Parlamentsdebatte / Spitzelaffäre / Donnerstagsdemos / Wien, Samstag, 25. November 2000 In der Parlamentsdebatte am 24. November 00 behauptete der FPÖ-Abgeordnete Schweitzer, dass im Internet unter der URL www.no-racism.net Polizeiakten aufgetaucht seien, die illegal aus Polizeicomputern abgefragt worden seien. Auch die UrheberInnen dieser Site will Schweitzer gleich erkannt haben und vermutet sie bei Public Netbase, die die Site zwar unterstützen mit der Urheberschaft allerdings nichts zu tun haben. Betrieben wird www.no-racism.net von der Plattform "Für eine Welt ohne Rassismus", die über die unglaubliche Dummheit des F-Abgeordneten nur lachen kann: "Schweitzer hat keine Ahnung wovon er spricht. Er verwechselt das normale Recht von Beschuldigten, Einsicht in die entsprechenden Akten zu nehmen, mit der Spitzelaffäre mit der sich die rechtsextreme FPÖ gerade selbst vernichtet." Bei den Akten handelt es sich um die Anzeigen wegen der Donnerstagsdemonstrationen gegen Kurt Wendt. In den Akten waren auch einige äußerst humorvolle Polizeiberichte über die Demontrationen. Kurt Went hatte diese Akten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Plattform "Für eine Welt ohne Rassismus" übernahm diese Daten in den Bereich "Widerstand" ihrer Site. Das ganze ist unter der URL: http://www.no-racism.net/aufruhr_widerstand/demos_sind_immer_legal/demoberic hte_polizei.htm abrufbar. Dazu gibt es noch Links zu den entsprechenden Berichten der TATblatt-Chronologie um die Wahrnehmungsunterschiede deutlich zu machen und den LeserInnen etwas zum schmunzeln zu bieten. Auch der Anwalt von Kurt Wendt ist überzeugt davon, dass die Veröffentlichung richtig und die Beschaffung der Daten völlig legal war. Und so klingen die Texte die angeblich illegal abgefragt wurden: "Als Vorfälle müssen eine Sachbeschädigung, hervorgerufen durch den Wurf eines Farbbeutels am Gebäude der F-Zentrale, sowie zwei weitere Sachbeschädigungen an einer Uniform und einem Dienstkraftfahrzeug (beide in Form einer Verschmutzung) vermeldet werden." Die Plattform "Für eine Welt ohne Rassismus" protestiert auf das Schärfste gegen dieses Vorgehen der rechtsextremen(1) FPÖ. Wie immer antwortet diese Partei mit einem Rundumschlag auf ihre politischen GegnerInnen wenn sie selbst in Bedrängnis gerät. Wir fordern daher den sofortigen Rücktritt der FPÖVP-Regierung und bitten Herrn Sicherheitssprecher Schweitzer wenigsten Lesen zu lernen, bevor er sich wieder so völlig blamiert. Anm.: 1) Rechtsextremismusbegriff lt. DÖW /(Hg.): Handbuch des Österreichischen Rechtsextremismus, 2. Auflage, Wien 1993 Plattform für eine Welt ohne Rassismus fewor@no-racism.net / fewor@gmx.net http://www.no-racism.net * * * * * * FPÖ schlägt wieder um sich From: Kurto Wendt, Kurto.Wendt@reflex.at innenpolitik/spitzelaffäre/fpö-lügen 24.11.00 fpö verleumdet unter immunitätsschutz normale menschen bei der heutigen parlamentsdebatte behauptete der sicherheitssprecher der fpö schweitzer, daß auf der homepage no-racism.net illegal beschaffte polizeiprotokolle veröffentlicht wurden. Die angesprochenen protokolle wurden im juni als "beweismittel" wegen angeblicher anführerschaft von unangemeldeten kundgebungen im zuge der rechtmäßigen akteneinsicht von der bundespolizeidirektion an den beschuldigten kurt wendt übergeben. "Es ist völliger quatsch, daß akten nach einsicht vom beschuldigten nicht veröffentlicht werden dürfen", meint dr. andreas löw, anwalt von wendt zu den vorwürfen der fpö. "die FPÖ sitzt mit ihrem spitzelskandal tief in der scheisse und scheut jetzt auch nicht mehr davor zurück, normale menschen und gruppen wie "für eine welt ohne rassismus", die betreiberInnen der homepage, zu verleumden, " ist kurt wendt, pressesprecher des aktionskomitees gegen schwarzblau, erbost. "es muß möglich sein, daß sich menschen gegen infamen rufmord durch immune abgeordnete zur wehr setzen können", ruft wendt alle demokratInnen in österreich zum widerstand auf. ende rückfragen an kurt wendt (0676/5174964) * * * * * FPÖ schlägt wieder um sich II From: Kurto Wendt, Kurto.Wendt@reflex.at jetzt haben wir es schwarz auf weiß: sicherheitssprecher schweitzer von der fpö ist ein beinharter aufdecker: es ist zeit für mich ein geständnis abzulegen! ich gestehe, daß es ein abgekartetes spiel zwischen den roten brüdern in der bundespolizeidirektion wien und mir gab, das der kubanische geheimdienst eingefädelt hat. die geschehnisse im einzelnen: generaldirektor buxbaum, fidel castro und ich trafen uns im februar in havanna und fädelten folgendes ein: ich tu ein bischen so als würde ich die demos organisieren, der gedungene scherge mag. kittinger (kleiner roter bruder) schickte mir proforma 14 anzeigen. dadurch konnte der tiefrote bruder löw, der anwalt, im zuge der akteneinsicht legal zu den geheimsten polizeiakten zugriff erhalten und ich, der kommunistische österreichvernaderer, diese legal veröffentlichen. wir wissen nicht wie "secure" schweitzer uns auf die schliche gekommen ist, wir ziehen jedenfalls den dreckigen hut vor ihm, dem holm! * * * * * Schweitzer: Aufklärungsbedarf für Sicherheitsdirektor Buxbaum Utl.: Interne Telefaxsendungen der Wiener Sicherheitswache als Informationsquelle für "Donnerstagsdemonstranten" Wien, 2000-11-24 (fpd) - "Unter der Internetadresse www.no-racism.net/aufruhr_widerstand/demos_sind_immer_legal/demoberichte_pol izei.htm sind eine Reihe von internen Telefaxsendungen der Sicherheitswacheabteilung Innere Stadt an verschiedene Abteilungen im Zusammenhang mit deren Einsatz betreffend die sogenannten 'Donnerstagsdemonstrationen' veröffentlicht", erklärte heute der freiheitliche Abgeordnete Mag. Karl Schweitzer. **** Im Zuge einer Internetrecherche stieß Schweitzer am Server der Kulturinitiative "Public Netbase" auf vierzehn Telefaxsendungen der Sicherheitswacheabteilung Bezirkkommissariat Innere Stadt. Die internen Telefaxsendungen sind dort unter der Adresse www.no-racism.net im vollen Wortlaut veröffentlicht und geben den internen Kommunikationsverkehr der Sicherheitswache bezüglich der "Donnerstagsdemonstrationen" in der Zeit vom 10.2.2000 bis zum 12.5.2000 wieder. Inhalt der Telefaxsendungen sind die polizeilichen Lageberichte zu den Demonstrationenzügen und die dazu getroffenen Maßnahmen der Sicherheitswache. Schweitzer stellt in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit die "Donnerstagsdemonstranten" Zugang zu internen Polizeidaten haben und auf welchem Wege polizeiinterne Telefaxsendungen zur Veröffentlichung im Internet gelangen können. "Auch in dieser Causa sehe enormen Aufklärungsbedarf für Sicherheitsdirektor Buxbaum", meinte Schweitzer. (Schluß) Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat Tel.: (01) 40 110 /5491 *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** OTS299 2000-11-24/16:08
From: rechtshilfe@gmx.at
Date: Fri, 24 Nov 2000 23:32:04 +0100
From: Rechtshilfe Wien - Bitte keine Gedächtnisprotokolle
an diese Adresse schicken! rechtshilfe@gmx.at
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eAOMTZ823934
Subject: [Widerstand] Opernball-Demonstration
Sender: widerstand-admin@no-racism.net
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X-Mailman-Version: 2.0beta2
Precedence: bulk
List-Id: widerstand.no-racism.net
To: br@xpoint.at
X-Fix: NTMail fixed non RFC822 compliant EMail message
OPERNBALLDEMONSTRATION - GERICHTSVERHANDLUNG
+ Verhaftung nach der Opernball-Demonstration vom 2.3.2000
+ Mehr als ein Monat Untersuchungshaft und anschließend Fallenlassen der
meisten Anklagepunkte
+ Die ÖVP-Staatsanwältin erklärt sich für befangen
+ Verhandlung: 1. Dezember 2000, 9:00 Uhr, Landesgericht Wien, Saal 204
zahlreicher Besuch erwünscht
Im Zuge der Anti-Regierungsdemonstration am Tag des Opernballes waren
vermummte Kriminalbeamte der umstrittenen und als schießwütig bekannten
Abteilung SEK unter die DemonstrantInnen gemischt. Nachdem die
Demonstration bis zu ihrem Ende friedlich verlaufen war, inszenierten
die SEK-Beamten zuletzt doch noch einen Einsatz. Mit gezogener Waffe
überfielen sie mehrere DemonstrantInnen auf dem Heimweg und nahmen drei
Personen fest.
In Ihrer Stellungnahme erklärten die Beamten, die DemonstrantInnen
während der gesamten Demonstration beobachtet und belauscht zu haben.
Sie hätten Aufforderungen zu Straftaten gehört.
Mit der Zeit stellt sich heraus, dass auf der Opernball-Demonstration
keinerlei Straftaten begangen worden sind, dass nicht die
DemonstrantInnen einschlägig bekannt gewesen wären, sondern die Beamten:
Im Nachhinein trug dieser Vorfall mit vielen anderen dazu bei, dass die
Einsatzgruppe SEK aufgelöst wurde, einige ihrer Mitglieder waren laut
Profil wegen zu rabiaten Verhaltens sogar schon aus der WEGA geflogen.
Die Verhafteten blieben auf Betreiben der Staatsanwältin "zur
Abschreckung" mehr als ein Monat in Untersuchungshaft.
Am 1. Dezember 2000 findet nun der Prozess gegen zwei der
DemonstrantInnen statt. Verzögert wurde der Prozessbeginn durch die
langwierigen Ermittlungen der ursprünglichen Staatsanwältin und ehem.
ÖVP-Kanditatin für den Nationalrat Risa Schuhmeister-Schmatral, die
versuchte, die DemonstrantInnen für weit über die Demonstration
hinausgehende Vorwürfe verantwortlich zu machen. Aufgrund der
"schlechten Optik", dass eine ÖVP-nahe Staatsanwältin gegen
Anti-ÖVP-DemonstrantInnen ermittelt, und wegen Kritik aus der
Staatsanwaltschaft selbst erklärte sich Schmatral für befangen und legte
den Fall zurück. Ihr Nachfolger, Michael Klackl, ließ sämtliche
Anklagepunkte bis auf den Widerstand bei der Verhaftung fallen. Es wird
also zur Verhandlung stehen, ob ein überzogener Polizeieinsatz von
vermummten Beamten durchgeführt im Nachhinein durch Kriminalisierung der
Opfer legitimiert wird.
Ein während der Vehaftung gedrehter Videofilm scheint nicht Beweis genug
dafür zu sein, dass sich die Verhafteten friedlich verhalten haben. Es
wird auch zur Sprache kommen, ob der Schusswaffeneinsatz durch die
Beamten gerechtfertigt war.
Erwähnt wird vermutlich auch, dass einer der Angeklagten wegen
Widerstand gegen die Staatsgewalt "einschlägig vorbestraft" ist. Die
Vorstrafen beziehen sich u.a. auf eine Demonstration gegen den
berüchtigten und mittlerweile verbotenen faschistischen Verein
"Dichterstein Offenhausen". Ob auch die "einschlägigen" Beschwerden
gegen die Beamten des SEK im Verfahren eine Rolle spielen werden, hängt
von der Unbefangenheit des Richters ab.
Rechtzeitiges Erscheinen zum Prozess wird empfohlen, da die Polizei
voraussichtlich um 9:00 Uhr den Saal sperren wird.
Pressemitteilung der Rechtshilfe Wien
From: OEKOLI_Wien@gmx.net Wir leiten hiermit nochmals einen Aufruf zur Solidarität mit jenen drei Personen weiter, die vor 1 1/2 Jahren den heutigen Bundeskanzler mit Schwedenbomben bedachten. Dieser mußte sich nach der Aktion das Gesicht und seine Brille waschen, sowie Fliege und Anzug in die Wäscherei bringen lassen. Drei an dieser Aktion beteiligten Personen erhielten daraufhin Strafen wegen "Sach"beschädigung (an der Sache Schüssel? an der Sache der NATO-Bomben gegen Jugoslawien?). Sie brauchen nun DRINGEND Kohle für die Strafen - auf das Soli-Konto sind seither leider erst ca. 1000 ÖS eingegangen. Im Juridikum hielt der damalige Außenminister ein Kriegspropaganda-Referat, in dem er die Wichtigkeit der NATO-Angriffe gegen Jugoslawien herausstrich. Guter Grund genug für einige AntimilitaristInnen, sich unter die werte HörerInnenschaft zu begeben und ihrem Protest mit Parolen wie "Kriegstreiber!", "Bomben lösen keine Probleme!" und "Schwedenbomben statt NATO-Bomben!" Ausdruck zu verleihen und Wolfgang Schüssel mit Schwedenbomben zu bewerfen. Wir rufen nun auch jene zur praktischen Spenden-Solidarität auf, die damals nicht erwischt wurden oder nicht dabei waren, aber diese Aktion trotzdem für unterstützendswert halten. Bitte spendet an die Rechtshilfe: Wichtig: KENNWORT: "SCHWEDENBOMBEN" BLZ: 14.000 Knt.Nr.: 018.100.874.35 Konto lautet auf Didi Zach "Rechtshilfe" (Sollte - wider erwarten - mehr Geld zusammenkommen als notwendig, wird dieses selbstverständlich der Rechtshilfe für andere Verfahren zugeführt!) Wir erhielten bei der ersten Weiterleitung dieses Soli-Aufrufes eine Anfrage aus Holland: Was sind Schwedenbomben? Schwedenbomben sind leckere kleine Törtchen, außen Schokoguß, innen Schlagsahne, optional mit oder ohne Kokosraspeln, sehr handlich. (es gäbe auch noch "Dickmanns" - selbes Prinzip aber etwas größer) Es bedarf größter politischer Überzeugung und Konsequenz etwaigen plötzlich auftretenden kulinarischen Gelüsten nicht nachzugeben und sie mit Schwung in Richtung beispielsweise Außenminister heute Bundeskanzler zu werfen - und zu treffen! -- Ökologische Linke (ÖKOLI) Postfach 28 A-1153 Wien e-milio: oekoli_wien@gmx.net Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net Wenn ihr an unseren spanischen/französischen/englischen Aussendungen interessiert seid, um Infos weiterzuverbreiten, meldet euch! *******************************************************************
gegen "Opposition Bilden" From: "Republikanischer Club" Repiklub@surfeu.at Dieser Kongreß bat die Möglichkeit, sich mit Raisons d'Agir und mit verschiedenen internationalen Gruppen auseinanderzusetzen. Dies versuchten diese Tage zu leisten. Dabei gelang es auch, verschiedene österreichische Initiativen und Organisationen, Gewerkschaftliche Gruppen und auch MigrantInnen einzubeziehen. Aber vieles konnte an diesem Wochenende nicht geleistet werden. Nie waren wir davon ausgegangen, daß auf diesem Kongreß eine Sammlung der österreichischen sozialen und antirassistischen Bewegungen erfolgen wird. Wie gesagt; das Arbeitspensum erforderte verschiedene Einschränkungen. Es muß möglich sein, sich einmal auf Erfahrungen außerhalb Österreichs einzulassen und darauf zu konzentrieren. Dennoch trifft die Kritik einen wichtigen Punkt. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis in Österreich ist notwendig. Ein weiterer Kongreß der verschiedenen Teile der antirassistischen Bewegungen in diesem Land wäre wichtig. Die Kooperation mit den MigrantInnen müßte ausgebaut werden. Die Distanzierung vom gewiß ironischen Aufruf von Noel Godin, keineswegs von ihm, führte zu keiner Entzweiung und keinem Streit mit ihm. Noel war klar, daß die Demokratische Offensive andere Strategien verfolgen kann als ein künstlerischer Einzelaktivist. Es ist wichtig, die verschiedenen Ebenen unserer Auseinandersetzung nicht gegeneinander auszuspielen. Es war richtig, ihn einzuladen und es war richtig, sich nicht zum Spielball der rechtsextremen Hetze zu machen. Die Demokratische Offensive und ihre Aktivisten sind Ziel massiver Angriffe in der Öffentlichkeit. Böhmdorfer, Mölzer, Kohl, Staberl und Wolf Martin warten nur darauf, eine Kampagne starten zu können. Die Aggressionen des ideologischen Gegners reichen aber auch in den privaten Bereich. Mehr soll hier nicht gesagt sein. Wer das negiert, begreift nicht oder will nicht verstehen, im welchen Umfeld wir agieren. Gewiß hatten die Vertreter internationaler Widerstandsgruppen wirklich viel zu wenig Zeit, über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Demokratische Offensive hatte eigentlich gewollt, diesem Pannel mehr Zeit zur Verfügung zu stellen, stieß damit aber auf Widerstände. Alle Gäste erhielten Flugtickets, Straßenbahnwochenkarten und Hotel. Aminata Diane bekam ein kleines zusätzliches Taggeld. Leider sind die Möglichkeiten der Demokratischen Offensive sehr begrenzt. Als Privatleute versuchten wir Gelder für den Kongreß aufzutreiben. Die Demokratische Offensive ist keine Institution, sondern eine Initiative unter vielen. Nichts anderes behauptet sie von sich. Zu Ljubomir Bratic: Das ist aber nett, daß Du eine Diskussion um die "Rollen bestimmter Gruppen im Widerstand mehr als notwendig" findest und allein deswegen kurzerhand mit der Regel brichst, anonyme Beiträge nicht zu veröffentlichen. Hatte die Regel nicht eben den Sinn, haltlose Denunziationen zu verhindern. Aber weil ein Thema Dir so wichtig ist, deshalb sollte doch einmal kurz denunziert und diffamiert werden können. So öffnest Du Tür und Tor der Stimmungsmache, ja rufst dazu auf, alle diffusen Emotionen gegen einzelne Gruppen und alle Frustrationen über allgemeine Mängel innerhalb der Bewegung einmal herauszublasen. Frage: 1. Wie lange soll die Regel außer Kraft gesetzt sein? 2. Wird sie bloß außer Kraft gesetzt, wenn es gegen "bestimmte Gruppen" geht? Isolde Charim Gerald Eibegger Doron Rabinovici Billy Summer Für die Demokratische Offensive
From: helga.koecher@chello.at An alle lieben linken Grundsatzdiskutierer! Ich finde es wunderbar, daß Ihr so klug seid, so prägnant formulieren könnt! Aber Ihr könntet das selber auch schon kleinweise erkannt haben und müßtet endlich nicht mehr auf diesen intellektuellen "Treffsicherheitskrieg" von Begriffen angewiesen sein, der ja zu nichts anderem gut ist als zu Eurer Selbstbestätigung. Ihr habt es garnicht notwenig, Euer Selbstbewußtsein mit ganzen Kaskaden von prächtigen Worthülsen aufzupolieren, und die Lage ist auch zu ernst dazu. Mit diesem papierenen Rotwelsch haben Linke das ganze 20. Jhdt. gegeneinander Krieg geführt, während sich nacheinander die verschiedensten widerlichen "Neuen Weltordnungen" etabliert haben. Und jetzt schreiben wir 2000 - mit einer Rechtsregierung in einer Welt unter neoliberaler Doktrin - und noch immer meint Ihr, gegen den linken Gartenzwerg daneben kämpfen zu müssen anstatt zu sehen, wie Ihr eine demokratische Mehrheit erreicht. Mir - und nicht nur mir - kommt Euer Kampf um die richtige Linie genauso lächerlich vor wie die Weigerung des Salzburger Erzbischofs, an einem Trauergottesdienst mit anderen christlichen Konfessionen teilzunehmen! Fällt Euch nicht auf, daß diejenigen, die Ihr dringend braucht, wenn Ihr wirklich Demokratie wollt und eben keine faschistische oder andere Diktatur, immer dümmer werden? Ihr überlaßt sie arrogant der Verblödungsmaschinerie einer Unterhaltungselektronik, die nicht nur ihr gigantisches Geschäft macht, sondern genau das Ziel der Konditionierung der Masse hat. Faul? Es mag schon sein, daß im Widerstand diese und jene Faulheit grassiert, mir erscheint aber die Faulheit am erschütterndsten zu sein, die Euch samt und sonders daran hindert, eine Sprache zu finden, die Menschen MEHRHEITLICH verstehen können. Dahinter steckt eine Menschenverachtung, die ich überhaupt nicht besser finde als die Verachtung von Herrn/Frau Karl für "Ausländer". Viele viele Menschen, die Eure Partner im Kampf um Demokratie und Menschenrechte, im Kampf gegen Faschismus und Tolitarismus sein wollten, stößt Ihr durch diese Eure Haltung ab, macht Ihr mutlos, weil sie - begründet? - das Gefühl haben, daß es Euch eben im Grunde um Eure Selbstbestätigung statt um das Ziel geht. Denn - zurück zu Eurer Klugheit - wie soll eine Demokratie funktionieren - mit genau den Menschen, die da sind, wenn Ihr von ihnen so weit abrückt? Was wollt Ihr mit ihnen machen, wenn Ihr mit ihnen nicht reden könnt, weil Ihr schon die, die ein Haar neben Eurem Weg gehen, nicht aushält? Trotzdem solidarische Grüße Helga Köcher, "Brücken für den Frieden - Raisons d'agir"
From: Context XXI zoom@mediaweb.at Da wir im heutigen und gestrigen MUND von "einem vom TATblatt" für einen Artikel, den wir in unserer letzten Ausgabe (6/2000) angegriffen wurden, möchte ich hier nur einige Punkte zu Context XXI klarstellen. Auf die inhaltlichen Angriffen des "einen vom TATblatt" auf Marcs Artikel gehe ich nicht ein, da Marcs Kritik an der Relativierung der Schoa, und der Menschenverachtung die in der Tierrechtsnummer des TATblatt zu lesen ist (und dem TATblatt auch eine entsprechende Würdigung des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) eingebracht hat), vom "einen vom TATblatt" ja nicht einmal angesprochen wird, sondern nur mit Gegenangriffen beantwortet wird. Zur Unterstützung der Arge Wehrdienstverweigerung für eine Kundgebung der RKL möchte ich aber feststellen, daß Context XXI zwar offiziell von der "Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung, Gewaltfreiheit und Flüchtlingsbetreuung" herausgegeben wird, aber durch eine inhaltlich und personell eigenständige Redaktion und einen eigenen Medieninhaber hergestellt wird. Die Redaktion wird von den tagespolitischen Aktivitäten der Arge im allgemeinen nicht informiert und so ist auch mir diese Beteiligung der Arge an einer RKL-Kundgebung gegen die NATO zum ersten mal zu Ohren gekommen. Ich werde dem aber nachgehen und stehe nicht an, daß ich es für einen schweren politischen Fehler halten würde, hätte sich die Arge an einer solchen Kundgebung beteiligt. Politisch verantwortlich zu machen ist dafür aber NICHT die Redaktion von Context XXI und natürlich auch nicht der Autor des Artikels "Wenn Linke vergleichen", den wir auf Wunsch eines Mitarbeiters der MUND-Redaktion in den Widerstansmund gestellt haben. Die inhaltiche Kritik des Autors am TATblatt ist entweder richtig oder falsch, egal was die Arge Wehrdienstverweigerung wann gemacht hat. Da "einer vom TATblatt" diese Kritik aber in keinster Weise entkräften kann und stattdessen lieber alle anderen von Jutta Ditfurth über die ÖKOLI bis zu Context XXI angreift, wird schon was dran sein...an der Kritik nämlich. Thomas Schmidinger (koordinierender Redakteur von Context XXI) Context XXI Zeitschrift - Radio - Internet Schottengasse 3a/1/4/59 A-1010 Wien Fon: +43-1/535 11 06 Fax: +43-1/532 74 16 http://contextxxi.mediaweb.at/ http://contextXXI.mediaweb.at Das Probeabo: die nächsten drei Ausgaben kostenlos und unverbindlich. Es erfolgt keine automatische Verlängerung - Sie werden lediglich zur Fortsetzung im Normalabo eingeladen! Es gibt keine Öffentlichkeiten, es sei denn wir bilden sie! Für Freie Medien! Jetzt!
From: "monty cantsin" m_cantsin@hotmail.com Vorausschicken m–chten wir , dass wir uns den MUND Beitr"gen von Ñeinem vom Tatblattì (25.11.) und dem Beitrag Antisemitismus / Tierrechte von Alexandra Bader (24.11.) inhaltlich im groþen und ganzen anschlieþen. Dar¸berhinaus sei es aber doch noch gestattet einige Anmerkungen zu dieser Diskussion ñ speziell zu dem ContextñBeitrag ñ sowie der Tierrechtsdiskussion im Allgemeinen zu machen: Punkt eins: gerade die KritikerInnen aus der linken Szene die aus der Idaee der Tierbefreiung eine TierRECHTSbewegung (1) konstruieren wollen, sind selbst am tiefsten in ihre eigene revisionistische und rassistische Widerspr¸che verwickelt. Im Folgenden dazu zwei Beispiele: Erstens gibt es da die in Wien agierende Ñ÷kologischeì Linke? und deren politische Allmachtsfantasien, die sie nicht nur in ihrem Mitteilungsheft Radix, sondern nunmehr auch im Context verbreitet. Besagte ÷kolinx ñ aber auch Gruppen wie der Revolutionsbr"uhof ñ werden n"mlich auch allj"hrlich um den 24. Dezember herum zu ÑLINKEN DIE VERGLEICHENì. Genau dann n"mlich, wenn die seit ¸ber zehn Jahren existierende Straþenaktion ÑENDL÷SUNG OBDACHLOSì propagiert wird. Selbige Aktion wurde zumindest letztes Jahr namentlich von der Ñ÷kologischenì Linken unterzeichnet. Nur zur kurzen Erkl"rung f¸r all diejenigen, die davon noch nichts geh–rt haben, weil sie bis jetzt dem revisionistischen Plakatterror, der dazu Jahr f¸r Jahr Wien ¸berschattet, entgangen sind ñ bei dieser Aktion werden nat¸rlich keine Obdachlosen aus Viehtransportern Richtung Vernichtungslager gerettet (das war es n"mlich, liebe Ñ÷kologischeì Linke?, was die Shoa ñ die Endl–sung ñ gerade auch f¸r Obdachlose, weil nach NS-Diktion Ñasozialì, bedeutet hat). Nein, es gibt schlichtweg Ñlediglichì eine Volxk¸che in der Karlsplatzunterf¸hrung ñ also gratis warmes Essen f¸r Wiens Obachlose. Nun m–chte ich hier keine Revisionismus-Diskussion auf den Schultern von Obdachlosen beginnen ñ die haben es in einer Stadt wie Wien Tag f¸r Tag beschissen genug ñ trotzdem ist genau das ein Paradebeispiel f¸r linken Antisemitismus und Revisionismus ñ denn, ja, auch so was gibt es. Schon alleine der von der ÷koli vertretene Reduktionismus: Antisemitismus=Faschismus (2) wie bei der g"ngigen Diskussion immer wieder propagiert, ist im Kern selbst durch und durch antisemitisch, da er doch die Geschichte des linken Antisemitismus total verniedlicht, und alles andere als zu dessen Analyse bzw. Aufarbeitung beitr"gt. Zweites Beispiel w"re der Revolutionsbr"uhof der sich seit mittlerweile mindestens f¸nf Jahren dem Themenkomplex Vegetarismus/Tierrechte/Veganismus widmet ñ also noch zu einer Zeit als auch die zugeh–rige Buchhandlung im 9. Bezirk noch nicht ÑAnarchistische Buchhandlungì sonder ÑMonte Veritaì geheissen hat. Monte Verita ñ ACHTUNG NOCH EIN WIDERSPRUCH!!! - war ¸brigens eine anarchistische Kommune der 20er Jahre die als einer ihrer Grundlagen eine vegetarische Lebensweise vorausgesetzt hat. (3) Trotzdem erdreistete sich schon genannter RBH in seinem Mitteilungsblatt ÑSchwarze Distelì unter dem Titel ÑDie Vegetarianerì (sic!!!) einen Text abzudrucken, der aus dem Ende des 19.Jhdts., von einem Ñsozialdemokratischen Agitators Most Johannì stammt. Schon der erste ñ definitiv nicht ironisch gemeinter - Satz des Textes ist f¸r den Rest bezeichnend: ÑEine kleine Sekte komischer Schw"rmer l"þt hie und da ihr Lichtlein leuchten, um der armen verirrten Menschheit den Weg zu zeigen, der dahin f¸hrt, wo Kulis und Hindus schon lange angekommen sind; und um der Sache auch einen gelehrten Anstrich zu geben, nennen sich ihre Gl"ubigen "Vegetarianer".ì (4) Diese und andere rassistische Ÿuþerungen werden vom RBH dann wie folgt komentiert: ÑEs ist doch "uþerst erfreulich, daþ schon l875 sich ein Revolution"r wie Most sich dem Thema des Vegetarismus angenommen hat, und diesem, seiner Zeit entsprechend ordentlich eine Abfuhr bereitete. Weniger erfreulich ist die Aktualit"t, die dieser heute hat.ì(5) Punkt Zwei: den gleichen ÑKritikerInnenì aus der linken Szene ist nat¸rlich auch keine Unwahrheit und Verdrehung von Tatsachen zu dumm, um sich wenigstens dadurch ein wenig profilieren zu k–nnen. Denn das Motto gerade von Gruppen wie der ÷koli scheint zu sein ÑWenn wir schon keine konkrete politische Arbeit zu stande bringen, dann sollen es andere auch nicht d¸rfen.ì So geschehen in dem Beitrag zur Context unter dem Titel ÑWenn Linke Vergleichenì (6). Nicht nur dass dieser Text voller L¸gen nur so strotzt ñ wie vom TATblatt anhand des Beispiel der Offensive f¸r Tierrechte an dieser Stelle schon richtig gestellt wurde (7). Wurde doch in dem Text implizit unterstellt dass diese Tierrechtsgruppe Pelzhandel mit Faschismus gleichsetzt und daher mit anderen Tierrechts- und Schutzgruppen wie der Veganen Gesellschaft ÷sterreich (¸brigens einer Vorfeldorganisation des rechten VgTs), sowie Kaplan, Plank (der VgT Chef) oder Singer eine geistige Verwandtschaft herbeigezerrt, die in der Praxis nicht besteht. Wie auch vom TATblatt angemerkt wurde sollte abder gerade die ÷koli sich ihrer eigenen Wurzeln besinnen und einmal ein bisserl ¸ber ihre Quellen reflektieren. Das w"re zum Beispiel dringend notwendig, denken wir doch an die von der ÷koli st"ndig zitierte Chefideologin Jutta Ditfurth (8). Selbige hat heute - nach ihrem Parteiaustritt bei den Gr¸nen, Gr¸ndung ihrer eigenen Partei ÷kologische Linke, zahlreichen Wahlniederlagen, anschlieþendem Austritt aus ÷koli und Ðbertritt zum Semi-Porno-Magazin ÑNeue Revueì (sic!!!) und jetzigem Wiedereintritt in die groþe Politik ñ denn offenbar will auch sie nunmehr wie ihr Parteifreund Joschka ein neues Auschwitz verhindern Dar¸berhinaus war gerade Jutta es die in Deutschland die linksradikale Tierrechtsszene lange genug ñ n"mlich bis zu ihrem totalen Absinken in die Bedeutungslosigkeit der Neuen Revue - mit Halbwahrheiten und L¸gen nervte. Da diese Diskussion hier zu lange w"re wieder aufzurollen sei dazu nur auf einen Artikel aus dem anarchistischen tierbefreiungsheft ÑNo Hierachy!ì (9) aus dem Jahr 1998 hingewiesen, der das alles ganz gut auf den Punkt bringt. Schliessen kann ich meinen Kommentar nur mit dem Hinweis, dass alle hier zitierten Texte zum groþteil auf den Seiten des Tierbefreiungsarchivs abrufbar sind! F¸r die Befreiung von Mensch und Tier, tierbefreiungsarchiv http://members.tripod.de/tbarchiv/tba.html m_cantsin@hotmail.com (1) RADIX 1, WINTER 98/99 (2) RADIX 1 und 4, Herbst 2000 (3) http://www.zusammenstoss.ch/naga_zukunft/35.htm (4) Schwarze Distel, Die Vegetarianer, September 1995 (5) Schwarze Distel, ÑMeine Freunde ess ich nicht...ì, September 1995 (6) Marc Zannoni, Wenn linke Vergleichen, MUND, 23.11.2000 (7) MUND, 25.11.2000, Zur Debatte: "Wenn Linke vergleichen", einer vom Tatblatt (8) Ditfurth Jutta, Entspannt in die Barbarei, Konkret Literatur Verlag, 1997 (9) No Hierachy 2/3, Sommer1998, ÑPiwi zu J. Dittfurthì
From: "martin krusche" mk19846@i-one.at "Transparenz durch Evidenz" (Kulturpolitische Dokumente) Wo wird Kulturpolitik verhandelt? Wer nimmt an diesen Verhandlungen teil? Wie lauten die Details? Was blieb ungehört? Dafür gibt es kein "Zentralorgan". Aber es gibt Möglichkeiten, verfügbare Informationen allgemein zugänglich zu machen. Diese Website ist ein Beitrag dazu. http://www.kultur.at/van02/trans/index.htm und ab 1. dezember: Advent, österreichisch... Eine heimatliche Beschaulichkeit von Wolfram Bayer, Martin Krusche und Klaus Zeyringer http://www.kultur.at/level5/advent/index.htm yours! martin krusche _______________ das kulturelle terrain - extended: http://www.skulptur.at
und unsozialen Maßnahmen der FPÖVP-Regierung From: rrap@sil.at RAPPORT.at Rapport.at ist die gr–þte –ffentliche Datensammlung, die die antidemokratischen und unsozialen Maþnahmen der FP÷VP-Regierung dokumentiert. Seit Beginn der Regierungsumbildung sammelt unser Redaktionsteam Berichte in- und ausl"ndischer Medien. Das Projekt ist mittlerweile soweit gediehen, dass allen politisch Interessierten die Web-Site www.rapport.at als umfassende Informationsquelle unentgeltlich zur Verf¸gung steht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ihre Beitr"ge in unseren Diskussionsforen! F¸r n"here Informationen kontaktieren Sie bitte: office@rapport.at Demokratische Information, Kto.Nr. 10010673688 bei der Bawag, BLZ 14000
From: siebenstern 7stern@action.at Liebe KollegInnen, Ich möchte Euch diesmal darauf aufmerksam machen, dass Ihr bei uns die schönen Widerstandsplakate (GEGEN SCHWARZBLAU) gegen Spende erwerben könnt, darüber hinaus haben wir auch die Passhüllen (a 50,-) und Buttons (a 10,-). Mir i druschba, ulli 7*STERN 1070, Siebensterng.31, Tel. 523 61 57 www.action.at ++++++++++++++++++++ INTERNATIONALES +++++++++++++++
From: aktuell@nadir.org Pressemitteilung Herbe Niederlage für NPD in Berlin Nazi-Aufmarsch durch breiten antifaschistischen Protest gestoppt Berliner Polizei überfährt linke DemonstrantInnen mit Einsatzfahrzeug Am heutigen Samstag kam es in Berlin-Mitte und -Friedrichshain zu antifaschistischen Kundgebungen, Demonstrationen und Straßenblockaden. Anlaß war ein Aufmarsch der neofaschistischen NPD gegen den drohenden Verbotsantrag. Die Antifaschistische Aktion Berlin [AAB] hatte zu Protestaktionen aufgerufen, mehrere angemeldete Kundgebungen fanden jedoch wenig Resonanz. Vielmehr säumten Bürgerinnen und Bürger die Wegstrecke der NeoNazi-Partei und sorgten für vielfältigen Protest. Am Alexanderplatz schließlich kam es zu einer Straßenblockade. Der Polizei gelang es nicht, die Blockade aufzulösen und beendete daraufhin vorzeitig die NPD-Demonstration am S-Bahnhof. Unter "Mörder, Mörder"-Rufen von Gegendemonstrantinnen und aufgebrachten BürgerInnen wurden die Alt- und Neonazis der NPD auf den Bahnsteig geleitet und mit Sonderzügen der S-Bahn abtransportiert. Nach bisher unbestätigten Augenzeugenberichten fuhr im Bereich Neue Wache / Humboldt-Universität ein Polizei-Fahrzeug in eine Gruppe linker DemonstrantInnen, über Verletzte liegen gegenwärtig keine Informationen vor. Bis zur Stunde gab es 22 Festnahmen von GegendemonstrantInnen, teilte der Berliner Ermittlungsausschuß mit, drei Festgenommene hätten zum Teil schwere Verletzungen erlitten. "Der heutige Tag zeigt, dass antifaschistischer Widerstand nur auf der Straße und direkt vor Ort erfolgreich sein kann. Ohne Polizeipräsenz wäre die NPD garnicht erst losgelaufen!", erklärte eine SpecherIn der Antifaschistischen Aktion Berlin [AAB]. Am Abend findet in Berlin die traditionelle Silvio-Meier-Demo zum Gedenken an den vor acht Jahren von Neonazis ermordeten Hausbesetzer statt. Der Beginn am U-Bahnhof Samariterstraße wurde aufgrund der Anti-Nazi-Proteste auf 18:00 Uhr verlegt. *** Beitraege: nadir-aktuell@nadir.org / Redaktion: nadir-aktuell-red@nadir.org *** Unsubscribe: majordomo@nadir.org mit unsubscribe im body
From: "fewor-netbase" fewor@no-racism.net am 22. 11. gelang es aktivistinnen ins konferenzcenter in den haag zu gelangen, in dem gerade in die klimaconferenz abgehalten wurde. in einem high-leve-linformational-plenaria wurde über treibhaus-gas-abkommen verhandelt; umweltverschmutzung als handelsware. securitys und polizei waren so überascht, dass 2 stunden lang die haupthalle mit einem sit-in gestört werden konnte - dank eines total überforderten oberkommandierenden: ein hoch auf die hierarchischen strukturen! (hi,hi der übersetzer) sowohl innerhalb wie ausserhalb des konferenzcenterums wurden transpis entfaltet und vielfätige störaktionen durchgeführt. kurze zeit später wollte die amerikanische delegation eine pressekonferenz geben im center und frank loyd der delegations-leader wurde getortet! (hurra d. ü.) nach ein paar stunden chaos beschloss der konferenzpresident und holländische umweltminister jan pronk die demonstranten in die konferenz einzuladen! diese kamen und erklärten den co2 markt für traurig und bizarr, vergleichbar mit einem casino. wenn aber die delegierten wirklich um eine 60% rückname des treibhausgas-ausstosses verhandeln wollten, kämen sie zurück und gingen! sie liessen eine vollkommen verstörten Pronk zurück der ihnen nachrief : "ja, aber wollt ihr den nicht mit uns diskutieren!?" es war vollkommen bizarr und so ein starkes gefühl als wir rausgingen durch 5000! riotpolice und niemand wurde verhaftet. bei der antinuclear demo am selben tag kam es zu massen verhaftungen von ungefähr 150 leuten. dem artikel den ich grob aus den a-infos übersetzt hab ist noch ein aufruf hinzukommen angeschlossen bis samstag gibts noch directactions! mehr infos: http://www.climateconference.org (Furthermore) http://www.climateconference.org (IMC, for the latest updates) http://www.risingtide.nl (Radical Festival) http://squat.net/climate (direct action stuff)
From: "Angelo Lucifero" angelo.lucifero@hbv-th.de Artikel von Felicia Rüger zur "Deutschen Leitkultur": http://lag-antifa.de/index.php4?menu=main&dir=news&load=index&id=23&bg=ja
Redaktionsschluss:
Samstag, 24. November 2000, 23.00
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