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MedienUnabhängigerNachrichtenDienst - MUNDMedienUnabhängigerNachrichtenDienst - MUND

Montag, 10. Mai 2004

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  Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen per Email an: widerstand at no-racism.net
Oder via Webformular anonym an die gleiche Adresse: no-id.com
 
Archiv  
  Hier findet ihr das MUND-Archiv aller Aussendungen seit dem Februar 2000.  
Editorial  
 

Ziel des widerst at nd-MUND (MedienUnabhängiger NachrichtenDienst) ist die möglichst rasche Information über gesellschaftspolitisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandten Themen ... -> weiter

 
Update  
  Die stehts aktualisierten Widerstandsseiten präsentiert von popo.at

 
     
 

powered by strg.at

 
 
   
INHALTSVERZEICHNIS  
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01 Kundgebung gegen Software-Patente
From: schaefer(at)mond.at
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 prekär arbeiten und kämpfen
From: zach(at)kpoe.at
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03 Hanusch-Treffen
From: oesk(at)aon.at
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04 sexy fiber kontroverse
From: ninastastny(at)fibrig.net
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05 der iVAN - das Fest
From: office(at)gamuekl.org
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06 Veranstaltung Spanien/baskische Frage
From: arbeiterinnenpolitik(at)home.page.at
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07 Dr. Melin Buz: Das Gutachten
From: Geest-Verlag(at)t-online.de
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KOMMENTARE - MELDUNGEN
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08 Innenministerium streicht Therapie vor Ort
From: angela.mores(at)chello.at
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09 Pat/ente BMVITBeamte gefährden e-government
From: depesche(at)quintessenz.org
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10 Breite Unterstützung für Public Netbase
From: wassermair(at)t0.or.at
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11 Eingetragene Partnerschaft für alle
From: andersrum.wien(at)gruene.at
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12 Clear Play
From: depesche(at)quintessenz.org
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13 Stampit
From: depesche(at)quintessenz.org
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14 No "Critical Dialogue" with Anti-Semites
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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15 Iraqi Communist Party Calls for Effective UN Supervision
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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16 Stellungnahme SCIRI
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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17 Amnesty International zur Folter
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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18 In Iraq there exists torture!...And in Turkey?
From: hoc (at)gmx.at
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REDAKTIONELLES  
 

Diese Ausgabe hat Claudia Volgger widerstand at no-racism.net zusammengestellt
Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: spam und co, veraltetes, zeitungsartikel, etliches nicht widerstandsrelevante

 
  Bei weiteren Fragen bitte zuerst unser Editorial lesen.  
     
INHALT  
 

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01 Kundgebung gegen Software-Patente
From: schaefer(at)mond.at
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Demonstration gegen Software Patente, Wien 12. Mai 2004
Zeitplan:
16:00: Info Veranstaltung
(voraussichtlich Audimax der TU,
Getreidemarkt 9, 1060 Wien)
Special Guest: Richard M. Stallman
18:00 - 19:00: Demonstration gemeinsam mit RMS
vom Audimax zum Europäischen Patentamt in Wien. aktuelle infos http://mond.at/swpat

--
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
. Franz Schaefer GPG KeyID: CFA2F632
.. NEU: +43 699 106 14 590 Fingerprint: 57C2 C0CC
... schaefer(at)mond.at 6F0A 54C7 0D88 D37E
... http://www.mond.at/ C17C CB16 CFA2 F632
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 prekär arbeiten und kämpfen
From: zach(at)kpoe.at
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Linke - Opposition für ein solidarisches Europa -laden ein:
Dienstag, 11. Mai 2004
*"Prekär Arbeiten und Kämpfen?!" Herausforderungen für Gewerkschaften
und Parteien*
Podiumsdiskussion mit
Hanno Ponecny (Fahrradbote bei Veloce)
Eva Scherz (GPA - Flex at work)
Markus Zingerle (KPÖ, Manana)
Irmgard Stieglmayer (ÖDAF - Erwachsenenbildung)
Moderation Kurt Wendt
Wo? Wienstation, Lerchenfeldergürtel, Bogen 28, Zwischen Chelsea und Loop
Beginn: 19 Uhr
Kurzbeschreibung: Der Veloce-Streik war das erste spektakuläre
Aufbegehren von prekär beschäftigten "UnternehmerInnen". Durch die
rasche und flexible Unterstützung durch die GPA und das Medieninteresse
wurde der Kampf zu einem Modellfall. Die Veloce-FahrerInnen haben sich
vorläufig durchgesetzt.
Wie geht es weiter? Wie schaut es in anderen Branchen aus? Wie
Beeinflussen prekäre Beschäftigungsverhältnisse die Lebensweise? Welche
Herausforderungen stehen vor den Gewerkschaften?
Da wir uns keine Plakate leisten können, ersuche ich euch, die Einladung
an eure Verteiler weiterzuleiten.

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03 Hanusch-Treffen
From: oesk(at)aon.at
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Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Nachdem die Regierung nicht umhin konnte, den Wiener Kassenvertrag nach
zweimaliger Ablehnung durch die Wirtschaftskammervertreter doch gutzuheißen,
weil der Protest zu groß wurde, soll nun die Miesmacherkampagne der
Gebietskrankenkasse weitergehen, indem man nun das Wiener
Hanunschkrankenhaus, das der Wr. GKK gehört, als Verursacher des Defizits
hinstellt. Wahr ist vielmehr, dass das Defizit des Hanuschkrankenhauses lt.
Obmann Bittner keines wäre, würden dort Generika eingesetzt. "Für Blutdruck-
und Cholesterinsenker geben wir jährlich 90 Millionen Euro aus". Wären das
keine Originalmedikamente, sondern billige Nachahmepräparate, blieben der
Kasse fünf Millionen mehr, so Obmann Bittner in "Die Pressse", 5.5.04, Seite
3. Außerdem machen allein die Beitragsrückstände der Unternehmer bei den
Gebietskrankenkassen insgesamt 897 Millionen Euro aus, allein 438 Millionen
Euro bei der Wr. GKK. Warum tut die Regierung da nichts? Sie greift die
Sozialversicherung, die SV-Beschäftigten in den GKK und im Hanuschspital
sowie die Versicherten an, schont aber die säumigen Unternehmer. Der Angriff
auf das Sozialversicherungssystem und insbesondere auf die "rot" geführten
Kassen, wie eben die Wr. GKK geht weiter. Der Regierung geht es um Umfärbung
und Privatisierung, nicht um Verbesserung für die Versicherten. Kommt daher
zum nächsten
PLATTFORM-Treffen, Mittwoch, 19. Mai 2004, 17.30 Uhr,
GPA, Eingang Deutschmeisterplatz, Sitzungssaal 3. Stock.
Bitte gebt Euer Kommen bekannt.
Herzlichen Dank an alle, die rund um den und am 1. Mai 2004 an die 5.000
Flugblätter der Plattform verteilt bzw. Unterschriften gesammelt haben. Wir
werden bei unserem nächsten Treffen eine Neuauflage und Aktualisierung
besprechen.
Für die "Plattform"
W. Leisch
Rückmeldungen bitte an: 0650 / 830 7 830
mailto:plattformsv(at)hotmail.com

P.S.
Habe zum "Streit um's Hanuschkrankenhaus" folgende Anfrage bzw. Vorschlag
eines Mitstreiteres der Plattform. Was haltet ihr davon? Bitte um
Rückmeldung unter mailto:plattformsv(at)hotmail.com oder telefonisch:
0650/830-7-830
Subject: Hanusch Krankenhaus

Hallo Wilfried,
Nun ist die erste "Katze" aus dem Sack - das Hanusch KH.
Sollte da nicht sofort etwas geschehen? Z.B.: eine Stunde Blockade
der Hütteldorferstrasse oder Hadikgasse in der Hauptverkehrszeit,
als Warnung wenn man uns Wiener Versicherten "unser" Krankenhaus nehmen
will.
Was sagen die Kollegen und "Mitstreiter" aus dem Hanusch und der WGKK?
l.g.
Franz

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04 sexy fiber kontroverse
From: ninastastny(at)fibrig.net
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Zur Erinnerung laden wir nochmals herzlich zu unserer kontroverse ein:
ficken was das zeug hält:
I want my sex!
zum finden alternativer inszenierungen "weiblicher" sexualitäten
anhand von beispielen der sex-positive-bewegung: queercore, slash-fiction,
sexcomics, feministische pornos ...
die zeitschrift fiber.werkstoff für feminismus und popkultur lädt zur
kontroverse: her mit mehr feministisch-queeren sexbildern!
am donnerstag, 13. mai ab 19.00 uhr
im schikaneder (kinosaal)
margaretenstraße 24, 1040 wien
moderation:
johanna schaffer (film- und queertheoretikerin, wien)
diskussion:
miki malör (performance-künstlerin, wien)
laura meritt (autorin + sexpertin, berlin)
filmausschnitte (auswahl)
- "lick before you look" (ines doujak & gabriele marth) A 1999, 22 min
- "1/2 Frösche Ficken Flink" (Hans A. Scheirl) USA/GB 1996, 19 min
- "the sluts and goddesses video workshop" (annie sprinkle) USA 1992, 52 min
- "phineas slipped" (keri oakie) USA 2002, 15 min
- "pickel porno" (pipilotti rist) CH 1992, 12 min

diashow sexcomics
sex-toys (marG) und bücher (frauenzimmer)
www.fibrig.net

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05 der iVAN - das Fest
From: office(at)gamuekl.org
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>> [der iVAN]- das fest - künstler für ihre plattform
>>
>> wien1s künstler machen mobil: um der drohenden einstellung ihrer
>> präsentationsplattform - dem kunst- und kulturmedium [der iVAN] -
>> entgegenzuwirken, hat sich eine vielzahl von wiener künstlern spontan
>> dazu
>> bereiterklärt, kostenlos zu gunsten des iVAN am pfingstwochenende an dem
>> zweitägigen kunstspektakel im planet music teilzunehmen. eine große zahl
>> von
>> musikbeiträgen wird durch lesungen ergänzt. nicht nur eine bilder- und
>> fotoausstellung begleitet dieses fest, sondern werke unterschiedlicher
>> richtungen und techniken werden präsentiert.
>>
>> diese veranstaltung zeigt die umfangreiche palette des iVAN und seiner
>> berichterstattung auf. das medium wird von christian und noura el-kordy
>> -
>> beide selbst künstler - herausgegeben und finanziert, ohne jegliche
>> unterstützungen!
>>
>> ursprünglich wurde [der iVAN] als hauszeitschrift in niedriger auflage
>> für
>> das
>> “atelier el-kordy3 geschaffen. jedoch führte die immer größer werdende
>> nachfrage in der künstler-szene zu höheren auflagen und das medium wurde
>> zum
>> sprachrohr und zur präsentationsplattform unbekannter (aber nicht
>> weniger
>> genialer!!!) künstler.
>>
>> WIR DANKEN ALLEN KÜNSTLERN, ORGANISATOREN, MITWIRKENDEN UND iVANisten
>> VON
>> GANZEM HERZEN!
>>
>> veranstaltungsdaten
>>
>> € ort: planet music, 1200 wien, adalbert-stifter-straße 73
>> € datum: sonntag, 30. mai und montag, 31. mai 2004
>> € beginn: ab 16 uhr
>> € eintrittspreis: tageskarte euro 10,-
>> € tickets bei/über:
>> spark7.com, wienXtra, Ö-TICKET, Austria Ticket Online, Trafiknet, Planet
>> Music, Bierwaage
>>
>> mitwirkende künstler
>>
>> sonntag, 30.05:
>> musik:
>> 16:00 blues doctors
>> 17:00 hannes kelz
>> 19:00 vom feinsten
>> 20:15 tiefland
>> 21:30 bloo voodoo
>> 22:30 go faast
>> ab 00:00
>> € horak mit klaus eberhartinger
>> € pluck-a-cheech
>> 01:00 löwenherz
>>
>> lesungen:
>> € christa urbanek - lesung
>> € esther schauer - gedichte
>> € eleonore barbara a. lehner (lyriklesung mit musik)
>>
>> montag, 31.05:
>> musik:
>> 16:00 brownfish
>> 17:30 j. lightning & bad influence
>> 19:00 chickenbrain
>> 20:00 bottle up & go mit zappa
>> 21:00 peter kern
>> 22:00 fenzl experience
>> 23:00 still screamin'
>> ab 00:00
>> € lone wolf
>> € florian tuchacek
>> € rev. frank tt
>>
>> lesungen:
>> € funky & free - morgenstern & jandl
>> € helga chinagi - gedichte von silvia maria welich
>> € florian schindler-strauss
>>
>> moderation: an beide tagen führt harald huto durch's programm
>>
>>
>> durchgehend ausgestellt:
>> malerei:
>> (aus technischen gründen werden lediglich drucke der werke aufgehängt)
>> € henriette groo
>> € peter smolka
>> € noura el-kordy
>> € esther schauer
>> € gerhard fürst
>> € mimi meier
>> € dejan simic
>> € alü
>> € eleonore
>>
>> fotografie:
>> € christian el-kordy
>> € petra sensenbrenner
>> € silvia maria welich
>>
>> veranstalter:
>> € [der iVAN] - das medium für kunst und kultur, redaktion(at)der-ivan.cc
>> € bierwaage, 1140, kendlerstraße 31, www.bierwaage.at
>>
>>
>>
>> € presseanmeldungen & informationen bei den veranstaltern:
>>
>> [ der iVAN ] - das medium für kunst und kultur
>> http://www.der-ivan.cc, mobil: 0664/174 79 03, redaktion(at)der-ivan.cc
>>
>> bierwaage, 1140, kendlerstraße 31
>> http://www.bierwaage.at, bierwaage(at)chello.at
>>
>>
>> € zusätzliche informationen:
>>
>> beiliegend mediadatenblatt [ der iVAN ]
>>
>
>
>

--
GAMUEKL - Gabriele Müller-Klomfar
A-1040 Wien; Favoritenstrasse 45/2/1/4
Handy: 0699-1-913 14 11
e-mail: office(at)gamuekl.org

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06 Veranstaltung Spanien/baskische Frage
From: arbeiterinnenpolitik(at)home.page.at
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Dienstag, 11. Mai, 19.00 Uhr, Amerlinghaus (Wien):
Veranstaltung der Gruppe für revolutionäre Arbeiter/innen/politik:Spanischer Staat: „Bewaffneter Kampf
als Lösung der baskischen Frage?
Diskussionsveranstaltung mit einem im spanischen Staat lebenden Genossen
Vor den Wahlen im März versuchte die konservative Volkspartei von Premier
Aznar, den Terroranschlag in Madrid sofort für ihre harte Haltung gegenüber
dem baskischen Nationalismus zu instrumentalisieren: Sofort wurde die ETA
für das Attentat verantwortlich gemacht, um eine neue Repressionswelle in
Euzkadi zu legitimieren.
Bei unserer Veranstaltung wollen wir über die Hintergründe der baskischen
Frage und die Entwicklung der ETA ebenso informieren und diskutieren wie
über die jüngste Entwicklung im spanischen Staat nach dem Wahlsieg der
sozialdemokratischen PSOE.
--
_____________________________________________________
GRA - Gruppe für revolutionäre Arbeiter/innen/politik
Website: http://gra.net.tf
e-mail: arbeiterinnenpolitik(at)home.pages.at
Phone (Austria): 0676 305 27 85
Phone (other countries): +43 1 676 305 27 85

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07 Dr. Melin Buz: Das Gutachten
From: Geest-Verlag(at)t-online.de
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Geest-Verlag
Lange Str. 41a
49377 Vechta
Tel. 04447/856580
Fax. 04447/856581
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde mich freuen, wenn Sie die neueste Produktion des Geest-Verlages in
ihren Veröffentlichungen berücksichtigen könnten. Dr. Metin Buz, ein
Frankfurter Germanist, legt mit 'Das Gutachten' eine Sammlung von
multikulturellen Satiren und Kurzgeschichten vor, die sich auch für
Projektarbeiten etc. eignen.
Metin Buz
Das Gutachten
Satiren und Kurzgeschichten
Geest-Verlag 2004-05-06 ISBN 3-937844-10-4
10.00 EuroZwei Briefe an den lieben Gott (einmal den deutschen und einmal den lieben
türkischen Gott) mit bissigsten Fragen an das Verhalten von Deutschen und
Türken eröffnen den literarischen Reigen dieses Buches.
Doch Satire und Erzählung bleiben bei Metin Buz nicht in der
Verhaltensbeschreibung stehen. Er versucht den Ursachen des Verhaltens auch
mit den Mitteln der Ironie auf den Grund zu gehen.
So entstehen multikulturelle Geschichten, die beim Lesen einfach Spaß
machen, zugleich aber auch bitter ernst sind. So sind insbesondere die
Geschichten aus der türkischen Heimat von einer Tiefe, die die ganze
Problematik der Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen verdeutlichen. Ein
Buch, dass jedem zu empfehlen ist, der sich ernsthaft mit der Problematik
der Migrationskultur befassen will.
Dr. Metin Buz wurde 1960 geboren, lebt nun in Frankfurt. Nach Grundschule,
Mittelschule und Gymnasium absolvierte er an der
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt ein Studium der Germanistik,
schrieb seine Dissertation über die ‚Literatur der Arbeitsemigranten in der
Bundesrepublik Deutschland’. Auch wenn er in der Zwischenzeit die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzt, ist die Auseinandersetzung mit der
Themenstellung der Emigration sein zentrales Arbeitsanliegen.
..........................................................
Besuchen Sie uns auf unserer homepage. Dort finden sie tägliche Neuigkeiten
aus dem literarischen Leben mit Ausschreibungen etc., einen literarischen
Tageskalender mit der Vorstellung eines historischen und eines aktuellen
Autoren an jedem Tag und natürlich unseren Bestellshop.
Einfach: www.Geest-Verlag.de

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KOMMENTARE - MELDUNGEN
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08 Innenministerium streicht Therapie vor Ort
From: angela.mores(at)chello.at
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Innenministerium streicht "Psychotherapie vor Ort" in Traiskirchen für
traumatisierte Flüchtlinge
Utl.: Krisenintervention bei Selbstmordgefahr und Psychotherapie bei
schwer Traumatisierten gestrichen. Auch im Lager Ärztin mit
Psychotherapie-Ausbildung gekündigt. =
- "Das Innenministerium hat Krisenintervention bei Selbstmordgefahr und
Psychotherapie bei schwer traumatisierten Flüchtlingen gestrichen.", teilt
Martin Schenk von der Diakonie und Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation
Hemayat mit. Diese Hilfe wird seit zwei Jahren vor den Toren des Lagers in
Traiskirchen -mit einiger internationaler Beachtung- angeboten. Auch im
Lager wurde eine Ärztin mit Psychotherapie-Ausbildung gekündigt.
"Das psychologische Angebot von Hemayat vor dem Lager in Traiskirchen war
ein wichiger Schritt, um schwer Traumatisierte direkt zu erreichen und im
Notfall schnell eingreifen zu können", so Schenk. "Auch haben
Folterüberlebende kein Geld für Fahrscheine, um lange Wegstrecken zur
Behandlung zu fahren. Die Wartelisten von Flüchtlingen, die dringend
psychologische und medizinische Hilfe brauchen, sind lang. Der notwendige
Bedarf weit größer als das finanzierte Angebot. Die
Kriseninterventionsstelle vor dem Lager in Traiskirchen versorgte weiters
das gesamte Einzugsgebiet von Niederösterreich.
In einem Aufruf vor einem Jahr an die politisch Verantwortlichen
forderten führende Ärzte in Österreich wie Univ.Prof Herbert Budka
(Wissenschafter des Jahres 1998), Univ.Prof Max Friedrich (Kinder-und
Jugendpsychiatrie) und Ass-Prof Alerxander Friedmann (Traumaexperte, AKH
Wien) die "Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen für Folterüberlebende"
und die "Erhöhung des Angebots kostenloser psychotherapeutischer Betreuung
für Flüchtlinge mit Traumatisierung".
"Denn das erlittene Trauma lässt eine massive Verletzung zurück", so
Schenk "Das Vertrauen in die Welt ist verloren. Eine Todeserfahrung ohne
wirklich tot zu sein. Die Menschen verlieren den Boden unter den Füßen, den
Stand in der Welt. Es ist nicht allein eine tiefe Erschütterung, es ist
vielmehr ein völliges Wegbrechen. Es ist das Gefühl, verloren zu gehen, den
Kontakt mit der umgebenden Welt zu verlieren. Die Überzeugung bricht
zusammen, man könne sich in der Welt sicher fühlen."
Die häufigste psychische Störung, die dieser Erfahrung folgt, ist die
sog. Posttraumatische Belastungsstörung : Depressionen, Angst,
Panikattacken, Eßstörungen, Schlafstörungen, starke körperliche Schmerzen.
5-30% aller Flüchtlinge sind nach UNO-Angaben schwer traumatisiert. Sie
kommen auch nach Österreich. Im letzten Jahr wurden von der
Hilfsorganisation "Hemayat" in Wien an die 300 Personen aus 33 Ländern
psychotherapeutisch, psychologisch und medizinisch betreut.
Hemayat- Betreuung von Folterüberlebenden.
Hemayat kommt aus dem Persischen und bedeutet "Schutz"
www.hemayat.org
Rückfragehinweis:
Rückfragen Medien: 0664/544 55 54 oder 408 06 95/ 25
nur für Anmeldung Krisenintervention und Therapie: 01/216 43 06

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09 Pat/ente BMVITBeamte gefährden e-government
From: depesche(at)quintessenz.org
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From: "q/depesche" <depesche(at)quintessenz.org>
Subject: Pat/ente BMVIT Beamte gef"hrden e-government
q/depesche 2004-05-06T17:11:39
Pat/ente BMVIT Beamte gefährden e-government
Hubert Gorbachs Beamte haben sich per Weisung für eine unlimitierte
Patentierung und für die Legalisierung der illegalen Patente des
europäischen Patentamts entschieden. Das e-government wird teuer
werden: Tausende Patente warten auf Bezahlung durch den Steuerzahler.-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
In einer Weisung sprechen sich die Beamten gegen die vom Parlament
vertretene vorsichtige Linie aus:
http://swpat.ffii.org/papers/europarl0309/cec0405/
Die darin abgegebenen Versprechen man würde Computerprogramme
an sich nicht Patentieren, sind real völlig wertlos. Weil
entsprechende Schutzbestimmungen als "nicht notwendig"
herausgenommen werden kommt unter dem Strich wieder die
"allgemein anerkannten Rechtssprechung des europäischen Patentamtes"
- wie es wortwörtlich in der Vorlage der Kommission hieß - heraus.
http://www.ffs.or.at/artikel/position_swp.pdf
Die Arbeit des europäischen Patentamts besteht anscheinend hauptsächlich
darin illegale Ansprüche die in den EU-Ländern selbst nicht patentfähigsind
zu patentieren. Ein ganzer Berufszweig
lebt davon für diese Patente die geforderten Ansprüche an
dünnsten Haaren herbeizuziehen.Herausragendes Beispiel ist das
europäische Patent EP1274097, dessenPatentanspruch in allen
real verwendeten Computerprogrammen verletztwerden muss!
http://www.elug.de/projekte/patent-party/patente/EP1274097.de.html
Österreich hat sich bisher bemüht seine e-government Strategien
vor Patenten zu schützen. Das hat sich damit wohl sehr gründlich
erledigt. Vor dem e-government kommt erst mal der große Einkauf.
Die Anzahl der bisher illegalen Patente die dem e-government im
Weg liegen, von patentierten Programmzeilen, die sich nicht
vermeiden lassen, bis zum Einsatz von Webservern, lässt sich wohl
kaum Abschätzen.

- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
relayed by Bernhard Mayer
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
quintessenz is powered by http://www.ewave.at
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comments to depesche(at)quintessenz.org
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10 Breite Unterstützung für Public Netbase
From: wassermair(at)t0.or.at
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| PRESSEMITTEILUNG
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| Public Netbase
| Institut für Neue Kulturtechnologien/t0
|---
| 06.05.2004
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| Public Netbase: Offener Brief an Wiener Stadtregierung
|
| Breite Unterstützung für Sicherung der Netzkultur-Plattform
|---
Die aktuellen Probleme in der Finanzierung von Public Netbase haben
österreichweit Empörung ausgelöst.
In einem ersten Schritt wenden sich namhafte Personen und Organisationen
aus dem Kunst-, Kultur-, NGO- und Bildungsbereich mit einem Offenen
Brief an die Wiener Stadtregierung, um für die Netzkultur-Plattform nach
vierjähriger Existenzgefährdung die Gewährleistung notwendiger
Rahmenbedingungen zu fordern.Wien, am 6. Mai 2004
Offener Brief an Bürgermeister Häupl und die Wiener Stadtregierung
Die Bedeutung von Public Netbase als partizipative Plattform im
digitalen Zeitalter, als Schnittstelle von Kunst, Kultur und
Informationsgesellschaft, ist unbestritten. Mit einem vielfältigen
Projekt- und Veranstaltungsangebot im Bereich Neuer Medien leistet
Public Netbase seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur kulturellen
Zukunftsentwicklung der Stadt Wien.
Wie kaum eine andere Institution ist Public Netbase von den politischen
Entwicklungen der letzten Jahre schwer betroffen. An der seit dem Jahr
2000 andauernden existentiellen Gefährdung hat sich bis heute nichts
geändert. Eine klare kulturpolitische Positionierung sowie eine
kritische Kunst- und Kulturarbeit waren auch der Grund für den Rauswurf
aus dem Museumsquartier. Public Netbase kämpft seither mit einem akuten
Standortproblem.
Wir, die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen, stellen mit großer
Besorgnis fest, dass dem Stellenwert dieser international angesehenen
Netzkultur-Institution bei der Sicherstellung der Rahmenbedingungen noch
immer nicht Rechnung getragen wird.
Wir fordern die Wiener Stadtregierung auf, gemäß der
Gemeinderatsbeschlüsse vom Jahr 2000 und 2001 die Rahmenbedingungen für
eine erfolgreiche Tätigkeit im Bereich Kunst, Kultur und Neue Medien
sicherzustellen.
Anton Pelinka (Universität Innsbruck)
asylkoordination österreich
Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten)
Dachverband der Filmschaffenden
Dietmar Steiner (Architekturzentrum Wien)
Doron Rabinovici (Schriftsteller)
F.E. Rakuschan (Medientheoretiker)
Georg Schöllhammer (springerin)
Gerald Raunig (Europ. Inst. f. Progressive Kulturpolitiken)
Gewerkschaft - Kunst, Medien, Sport, Freie Berufe
Hans Hurch (Viennale)
IG Autorinnen Autoren
IG Bildende Kunst
IG Freie Theaterarbeit
IG Kultur Österreich
Katharina Gsöllpointner (Kulturwissenschafterin)
Kurt Einzinger (Internet-Experte)
Lioba Reddeker (basis wien)
Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin, Regisseurin)
Martin Hagn (ARGE Österreichischer Jugendzentren)
Monika Mokre (Kulturwissenschafterin)
Musiker-Komponisten-AutorenGilde
ÖH Bundesvertretung
Österreichischer Musikrat
Peter Zawrel (Wiener Filmfonds)
Sabine Breitwieser (Generali Foundation)
Secession
Siegfried Mattl (Universität Wien)
Sigrid Gareis (Tanzquartier Wien)
Tasos Zembylas (Inst. f. Kulturmanagement und Kulturwissenschaft)
Stella Rollig (Lentos Kunstmuseum Linz)
Übersetzergemeinschaft
Verband Freier Radios Österreich
Verein Black*Box*Systems
Veronika Ratzenböck (Kulturdokumentation)
VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller
Wolfgang Zinggl (Depot)|---
| Rückfragen:
|---
| Public Netbase
| Institut für Neue Kulturtechnologien/t0
| Zwischenquartier Burggasse 21
| A-1070 Wien
|---
| Tel. +43 (1) 522 18 34
| Fax. +43 (1) 522 50 58
|---
| http://www.t0.or.at/
|---
================================================
11 Eingetragene Partnerschaft für alle
From: andersrum.wien(at)gruene.at
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2004-05-06 10:15
traut euch! der wettbewerb geht weiter...
Eingetragene Partnerschaften für alle: Wie nennen wir's?
In Frankreich wird gepacst, in Deutschland wird verpartnert. Im Gegensatz zu
vielen anderen europäischen Ländern gibt es in Österreich die Möglichkeit
für gleichgeschlechtliche Paare nicht, ihre Beziehung rechtlich abzusichern.
Wir Grüne fordern ein neues modernes Rechtsinstrument für alle: für
lesbische, schwule und heterosexuelle Paare, angepasst an heutige
Bedürfnisse. Doch "Eingetragene PartnerInnenschaft" ist ein äußerst
sperriger Begriff. In Frankreich ist es gelungen, den "Pacte Civil de
Solidarité" (kurz "PACS") mittlerweile sogar als Zeitwort zu etablieren: "On
se va pacser" - "Wir gehen uns "pacsen", heißt es da.
Ein neuer Begriff sollte es auch in Österreich leichter machen,
konservativeren Menschen die Scheu zu nehmen und sich unsere Argumente für
gleiche Rechte anzuhören.
Vielleicht was Ähnliches:
wie im Französischen Pacte Civil de Solidarité (PACS),
vielleicht auf Englisch United Partnerships (UPS)
oder auf Deutsch Ziviler Absicherungs-Pakt (ZAP)
oder vielleicht sogar Eingetragene Homosexuelle Einheit (EHE)?
DER WETTBEWERB GEHT WEITER...
Zu gewinnen gibt es nette Preise! Das Formular zur Teilnahme findet ihr in
unserem Europa-Spezial auf unserer Website
Alle Ideen, die bis 20.5. einlangen, gelangen in die engere Auswahl.
Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eine prominente Jury wird aus
den eingesandten Vorschlägen die schönsten und griffigsten auswählen. Die
ersten fünf GewinnerInnen des Wettbewerbs werden auf dem Frühlingsfest der
Grünen Andersrum "Europe - let's Have A Party!" am 28.5. präsentiert


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Die superüberdrübergrüne LesBiSchwule- & TransGender-Organisation
http://wien.gruene.at/andersrum/
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12 Clear Play
From: depesche(at)quintessenz.org
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From: "q/depesche" <depesche(at)quintessenz.org>
Subject: US: ClearPlay/DVD-Player mit Contentfilter
q/depesche 2004-05-07T00:54:08
US: ClearPlay/DVD-Player mit Contentfilter
Bei Wal-Mart kommt ein billiger DVD-Player in die Regale der für rund US
70,- zu haben ist und wegen des günstigen Preises grossen Absatz finden.
Der Player von der Fa. ClearPlay ist kein gewöhnliches Abspielgerät sondern
verfügt ein Menü mit Auswahlfilter der obszönen Inhalt, derbe Sprache,
ethnische Inhalte, illegalen Inhalte von aktuellen Blockbuster einfach
wegfiltert. Selbst Hollywoods Filmindustrie strengte ein Verfahren wegen
Urheberrechtsverletzung an obwohl sich rausstellte, dass weder die Filme
verändert wird noch eine Kopie davon erzeugt wird.-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Hollywood riled up over ClearPlay
A new DVD player - slim, black, looking much like all the rest - is just
starting to show up on Wal-Mart's shelves. But this one has Hollywood
spinning in anger.
This ClearPlay DVD menu lets you custom-screen movies for language,
violence and other material you may find objectionable.
[...]
The $70 player from a company called ClearPlay has built-in "filters"
designed to skip over violence and nudity and to mute salty language in 100
movies, including such blockbusters as Terminator 3 and The Matrix. The
Utah-based company is adding more films to its filter library all the time.
It now has more than 600 titles available for download.
Editing of movies for different audiences is not unusual. Special cuts are
routinely made for basic cable, broadcast TV and airlines. Some films tone
down violence for release in other countries.
But those editing decisions are made by the movie studios, if not by the
directors themselves. Not by a handful of people in Utah.
ClearPlay, founded by brothers Matt and Lee Jarman, has 11 employees. A
"filtering technician" suggests changes; other developers and managers
review and make the decisions. Users have the ability to fine-tune which of
these filters to put into play, based on their personal sensitivities.
[...]
ClearPlay isn't the first company to try to clean up Hollywood movies.
Others that came before:
*CleanFlicks. With stores in Utah and a few other states, the retailer
sells DVDs and videos that have been edited to remove what some consider
offensive content.
*MovieMask (www.moviemask.com). The $79.95 computer software developed by
Trilogy Software mutes language and edits scenes when movies are played on
PCs.
*The Movie Shield box. Due from Family Shield Technologies this summer, it
connects between a TV and DVD player and works similarly to ClearPlay.
[...]
But ClearPlay is the first company to produce a stand-alone DVD player at a
reasonably low price, placing it on shelves in the nation's largest
retailer. That means what had been a somewhat obscure legal skirmish
between Hollywood and the heartland has moved into mass-market urgency.
Wal-Mart sees a demand. Spokeswoman Karen Burke says the store's sales
strategy is "based on what we think our customers want. That is basically
the philosophy behind everything we carry." The stores also do not carry
music CDs that have parental advisory labels; many record companies re-edit
albums for sale there.
Studios and filmmakers are stunned that someone not involved in the
creative process could technologically chip away at their work - and make
money at it. So lawsuits aiming to get the processes deemed illegal are
underway.
[...]
CleanFlicks started the legal maneuvering. One owner of a CleanFlicks
store, Robert Huntsman, pre-emptively sued directors two years ago to have
the sales and rental of edited videos deemed legal.
Since then, the Directors Guild of America countersued on behalf of
big-name filmmakers such as Steven Spielberg, arguing that products that
modify DVD movies constitute a trademark violation. Eight movie studios -
Disney, MGM, Warner Bros., Sony, DreamWorks, Universal, Fox and Paramount -
have joined the legal battle. As the copyright holders, studios say that
products such as ClearPlay create unauthorized versions of movies.
ClearPlay counters that its technology does not make copies of movies, nor
does it change the actual disc; it simply gives consumers the tools to
watch movies as they wish. All sides are waiting for a federal judge in
Denver to decide in one side's favor or schedule a pre-trial hearing.
[...]
Last week, ClearPlay gained an ally in Rep. F. James Sensenbrenner, R-Wis.,
who is pushing for the sides to settle. To force the issue, he says he is
looking into introducing legislation that would protect the player from
court decisions.
ClearPlay and the other cleanup technologies all are based in or have roots
in Utah, specifically Brigham Young University in Provo. Jason Crop, who
developed the Movie Shield technology with sister Tiffany and then sold it,
says that's not just coincidence.
"There is a great entrepreneurial spirit about BYU and technology," Crop
says. "I think what happened is the melting pot lent itself to these ideas.
I think it honestly comes down to Mormon culture. You don't watch R-rated
movies, or you be very careful what you watch."
[...]
Matt Jarman says ClearPlay, however, doesn't have a religious agenda. He
founded the company, he says, so that he, his wife and three daughters
could watch movies together. "In the same way that airline or TV versions
aren't edited for any particular religion, ClearPlay provides filtering
options in areas where there are general public sensitivities, like graphic
violence, strong language and sexually explicit content."
Some still see that as a moral judgment being imposed on a creative vision.
At the DGA, spokesman Morgan Rumph says many of the movies are edited
bluntly and are changing the director's intent. "The DGA clearly believes
the rights of artists, specifically directors, should be vigorously
protected," he says.
Not surprisingly, directors such as Irwin Winkler (Life as a House, The
Net) agree. "When you buy a video or a DVD of a film, you expect to see the
work re-created in its original form, not some bastardization for the sake
of someone else's idea of morality," he told the guild's magazine. "If you
go into the museum and see the painting of the Three Graces, you don't
expect them to be wearing bras because nudity offends some of the people
who attend an exhibit with their children."
[...]
Still, the market for filtered DVDs could be substantial, especially in a
post-Janet Jackson wardrobe-malfunction world.
"Whether it's the interest in parental control brought on by the Super Bowl
incident or indecency on television, this seems to be of heightened
interest," says Dave Arland of Thomson, which markets the player under the
RCA brand. Yet, he adds, discussions about the player began months before
the Super Bowl. Thomson is the first of several manufacturers that have
talked with ClearPlay about bringing a machine to market.
At the National Institute on Media and the Family, research director Doug
Gentile says that ClearPlay seems like an option "that would help parents
get around 'ratings creep,' " in which PG and PG-13 films have titillating
content to appeal to teens and older audiences. "Anything that makes it
easier for parents to monitor and control the amount and content of media
their kids watch is a good thing."
[...]
ClearPlay CEO Bill Aho points to an example: In The Patriot, a
Revolutionary War action film starring Mel Gibson, "you see a head taken
off with a cannonball. For some people, to see that might ruin their day.
But they might like to see the movie with their kids without some of that
content."
Hollywood could have addressed the issue itself, ClearPlay's Jarman points
out. In 1997, when manufacturers and studios began pushing the fledgling
DVD format, the ability to watch different versions of movies was part of
the sales pitch. Jarman thought studios would put out DVD movies in
lower-rated versions to hook those who were sensitive to violence and other
content.
In fact, the only trend has been in the other direction, with DVD releases
of "unrated" movies that have spicier content than the theatrical PG-13 and
R-rated versions.
Some viewers are looking for more control. Michael Peterson, one of
ClearPlay's first customers, bought a player earlier this month online. The
42-year-old Danville, Calif., investment banking professional, who served
as an early tester of the product, says he and his wife, Shelley, "are
offended by different things, (but) with ClearPlay we can both enjoy the
movie."
[...]
They've watched ClearPlay versions of The Shawshank Redemption, Notting
Hill, Catch Me If You Can, Erin Brockovich and The English Patient. "It
doesn't change the movie. You literally only lose 30 seconds," he says. He
says his wife always asks, "Can we ClearPlay it?"
The ClearPlay DVD player also comes in handy for their five children, who
range in age from 7 to 18. "Every weekend we get 10 kids (including
friends) who want to watch Terminator 3, The Matrix or some other movie
that we can edit down to get rid of all the junk," he says.
DVDs may be just the start. ClearPlay is developing content filtering for
broadcast TV, too. Jarman won't share many details about the process but
says that "it works well. During playback, while watching something on
television, it will mute language based on your settings."
Hollywood should be encouraging ClearPlay rather than fighting it, some
say.
Jerilyn Kessel of Centris, a Santa Monica, Calif., entertainment research
firm, says ClearPlay could help Hollywood's bottom line. "It's going to
increase the business of video rental and purchases. I can't see how it can
hurt it in any way."
[...]
ClearPlay's Aho, a non-Utah native who spent nine years in marketing and
general management at Pizza Hut, says that since the player became
available on Wal-Mart's Web site and has gotten press coverage, he has
received "hundreds of e-mails saying, 'We will watch more movies with
this.' When people watch more movies, that's good for Hollywood."
source:
http://www.usatoday.com/tech/news/techinnovations/2004-05-05-clearplay-main_
x.htm
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relayed by Doser
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13 Stampit
From: depesche(at)quintessenz.org
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From: "q/depesche" <depesche(at)quintessenz.org>
Subject: Stampit - Posth-rnchens soziale Netzwerke
q/depesche 2004-05-07T12:08:34
Stampit - Posthörnchens soziale Netzwerke
Stampit hört sich erstmal gut an, handelt es sich doch um eine Möglichkeit,
die benötigten Briefmarken selbst am heimischen Drucker zu erzeugen. Man
braucht nicht durch den Regen latschen, der Briefmarkenautomat rostet
langsam ein und alle sind glücklich. Bisher war sowas nur für Firmen oder
Leute mit gesteigertem Sendungsbedürfnis eine rentable Sache. Nun wir die
Sache billiger und damit auch für Privat sinnvoll ... und irgendwie
beunruhigend. Die maschinenlesbare Briefmarke (ein 2,25 cm" Klötzchencode)
codiert nämlich nicht nur den gewünschten Wert, sondern auch Absender und
Empfänger. Das Ganze wird nach Postauskunft zentral verwaltet, also als
Daten zusammengeführt (natürlich nur um Fälschungen zu unterbinden). Die
geeigneten Datenbanken und eine allgemeine Akzeptanz dieser Technik
vorausgesetzt, ist mit diesen Daten eine lückenlose Überprüfung brieflicher
Kontakte interessierender Zielsubjekte möglich ... Einblick in soziale
Netze eben. Es scheint so, als würden Briefmarkenautomaten bald den selben
Stellenwert haben, wie Telefonzellen.
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/47178
Was bisher wegen der hohen Grundkosten (einmalig etwa 80 Euro und monatlich
2,30 Euro) nur bei erheblichem Portodurchsatz profitabel war, ist nun auch
für Privatmenschen erschwinglich geworden: Für die mit der
Stampit-Home-Software und einem Tintenstrahl- oder Laserdrucker
selbstgemachte Briefmarke benötigt man einen Internetzugang und einen
Account bei der Deutschen Post.
[...]
Nach der Installation eröffnet man eine passwortgeschützte Portokasse bei
der Post, aufgefüllt wird sie per Lastschriftverfahren. Die eigentlich
Briefmarke besteht aus einem 15 mm mal 15 mm großen Punktemuster in
Matrix-Codierung. Darin stecken der Absender, der Empfänger, das Datum und
der Briefmarken-Wert. Nach Angaben der Post sind diese Daten
automatenlesbar und werden zentral verwaltet, so dass Fälschungen sofort
auffallen.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
relayed by harko
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14 No "Critical Dialogue" with Anti-Semites
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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No to "Critical Dialogues" with anti-Semites
by Thomas Uwer, WADI e. V.
Speech held on a demonstration against anti-Semitism in Europe during the
OSCE Conference in Berlin, April 28. 2004
Only some weeks ago the European Union held a Seminar on Anti-Semitism in
Brussels, where German Foreign Minister Josef Fischer strongly condemned any
kind of anti-Semitism. Anti-Semitic thought - the seminar said - is a threat
to civil society, and Europeans are to be aware that the growth of
anti-Semitic resentments is a danger not only for Jews. That sounds well -
and it's true: anti-Semitic thought IS a threat and European countries HAVE
to be aware of it. But this is only half the truth.
Anti-Semitism isn't merely an ideology, it is not a misperception or
misunderstanding, something which we only have to speak about - quite the
opposite is true: anti-Semitism is a practice, it is something people do and
it is a matter of fact for the citizens of Israel who live under the
permanent threat of terrorist attacks. As a practice, anti-Semitism is an
integral part of policies at least in the Middle East and most of the
Islamic countries - where it is not only shared by minorities, but supported
and disseminated by governments. This is why simply condemning anti-Semitism
is not enough. It needs more than some awareness programs to fight
anti-Semitic thought and action.
Exactly the same day Josef Fischer held his speech in Brussels, another
conference took place that also somehow dealt with anti-Semitism - but in a
very special way. The German Friedrich-Ebert-Foundation, a foundation
directly linked to the governing Social-democratic Party of Germany, held a
conference in Beirut, organized in close cooperation with a "studies and
documentation centre" of the Islamist Hezbollah. The list of participants of
this conference (under the title »The Islamic World and Europe; From
Dialogue towards Understanding«) sounds like a "Who is Who" of the new
Islamist scene. Besides Skeikh Naeem Quasim from the leadership of
Hizbollah, radicals like the notorious Tariq Ramadan, from Geneva, Azzam
al-Tamimi, a Hamas supporter from the British Muslim Council, Jamal
al-Banna, from the Muslim-Brotherhood Egypt or Munir Shafiq, a former
leftist who converted to Islam and a guiding intellectual of the Palestinian
Islamic Djihad, took part to discuss about matters like "Occupation and
Resistance" or "Democracy - a flexible concept". All of the named promote an
Islamist "resistance" against Israel or - as they call it - the "Zionist
Entity". It is Munir Shafiq who regularly declares that terrorism is a
legitimate and integral part of the "resistance against occupation" and its
is Azzam al-Tamimi who acknowledged that every Muslim should take part in
the "uprise" against Zionism and that these "efforts" should be directed
also against the Jewish communities abroad to end their support for Israel.
It is not simply a coincidence that this conference took place while Josef
Fischer publicly condemned Anti-Semitism in Brussels, but it is a part of
the German policy towards Israel and the Region that always wants to keep in
touch with "both sides", as they say. Or, as the Friedrich-Ebert-Foundation
announced after critique came from several institutions: The
Beirut-Conference is part of the concept of Critical Dialogue.
One of the most disturbing things with this conference was that the
Friedrich-Ebert-Foundation did not even feel that a dialogue with these
extremists is - at least - "problematic". To avoid public meetings with
extremists like the ones from Beirut could be regarded as a kind of common
sense until then. Contacts with and sympathies for anti-Semitic extremists
were more for the backrooms than for the public - if something like that
became known, the usual reaction was to dissociate. This has changed. The
Friedrich-Ebert-Foundation simply stated that a Critical Dialogue is needed
especially with those forces we disagree with. The conference, a press
announcement of the Foundation said, was also aimed on showing, that there
are "legitimate security interests" of Israel. Of course - not one of the
panels dealt with Israel's security concerns or the anti-Semitic terror in
the region. What the phrase "legitimate security interest of Israel" really
means is: There are illegitimate too. And these illegitimate policies of
Israel - this is the essence of the dialogue - are a reasoned cause of the
violence in the Middle East. This is exactly what the wording Critical
Dialogue means.
Obviously, the Dialogue with the leaders of radical nationalist and Islamist
parties and governments is not an adequate instrument to change the Middle
East to something better. The results of a decade of Critical Dialogue with
regimes and radical movements are extremely poor. Nothing has changed to
better in Iran and in Iraq; Saddam Hussein would still stay in power if the
Americans would have not preferred the regime change to the Dialogue. This
is not merely a moral argument, but a practical one. Without recognizing
that anti-Semitism is one of the key problems of that very region one will
never ever change the Middle East to something better. A region, where
anti-Semitism is not anymore a more or less abstract "threat to civil
societies" but has already poisoned the Arab world. It is virulent in nearly
all Islamic societies and it is a kind of common sense shared by most of the
Arab governments, disseminated and multiplicated through state owned
TV-stations and newspapers. It is even more: It is a practice directed
against Israel and its citizens - AND it is used by Arab regimes as an
instrument against anyone demanding freedom rights and better living
conditions. The anti-Semitic type of Middle Eastern Conspiracy Theories is
part of the ideological fundament of dictatorship in Arab States. It is
closely linked not only to their policies towards Israel but also to the way
these states treat their own people. It is linked to the Arab
Authoritarianism that is based on radical nationalist and Islamic thought.
The most frustrating fact is that these Partners of the Critical Dialogue
are responsible for the political stagnation that has left the Arab Middle
East out in the world race to democratize. Today Iraq is the only Arab
country in that region where a change of government took place during the
past three decades. Torture and the cruelest kinds of punishment are common
practices in all of these countries, where most of the women and girls are
illiterate and 60% of the few books available are only dealing with Islam.
Anyone demanding a free press, freedom of speech or better living conditions
is regarded a Zionist agent. While most of the Arab governments - as well as
their opposition - argue that this situation of oppression and stagnation is
resulting from external factors - Israel and America - the opposite is
obviously true. For them, anti-Semitism also is an instrument to stay in
power and to keep the paradigms of Arab rule untouched - paradigms that need
to be changed.
As long as European governments and especially Germany do not end the so
called Critical Dialogue with those who promote and support anti-Semitic and
Islamist militias and terrorist attacks on Israel, their declarations on
Anti-Semitism will remain fruitless. If Mr. Fischer really means what he
says and if he wants to fight Anti-Semitism - then he has to stop the
Dialogue and Understanding.
Don't deal with the promoters of anti-Semitic terrorism! Show them, that
they are not accepted! Don't meet them, don't speak to them, don't sign any
agreements, don't ask them for understanding - but help the people of the
Middle East to finally get rid of them!

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politischen Hintergrundinfos: www.wadinet.de
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15 Iraqi Communist Party Calls for Effective UN Supervision
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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Iraqi Communist Party Calls for Effective UN Supervision
of Human Rights during the Transitional Period
The Centre for Human Rights of the Iraqi Communist Party issued a statement
condemning the torture of Iraqi detainees in Abu Graib prison by American
soldiers of the occupation forces.
The statement, dated 2 May 2004, said that "this new scandal comes in the
aftermath of vicious violations that had been highlighted by international
human rights organisations, such as Amnesty International and Human Rights
Watch, in addition to UN officials, which included the use of excessive
force and a policy of collective punishment and siege of cities, as
demonstrated in Falluja where hundreds of innocent civilians were killed".
ICP statement said that terrorist acts, committed by gangs of the ousted
dictatorial regime, including explosions, assassinations and barbaric
attacks targeting mainly civilians, have been equally condemned by the Iraqi
people.
It said that reports about torture of detainees in Abu Graib prison has
understandably been received with indignation and condemnation by the Iraqi
people "who had suffered atrocities by Saddam's dictatorship over several
decades, and have been looking forward to a dignified life free of any
oppression, whether by foreign occupiers, repressive rulers or extremist
groups using terror as means to achieve their heinous objectives, with utter
disregard for the suffering of innocent civilians who get attacked
indiscriminately, including children, women and elderly, spreading fear, and
violating their fundamental rights, first and foremost the right to life."
The statement reiterated Iraqi Communist Party's commitment to defending
human rights in Iraq, and declared support for the call by international
human rights organisations "for a just, fair and independent investigation
of the violations which have been exposed, putting an end to them, and
providing legal guarantees for detainees".
The Party's Centre for Human Rights "called upon the international
community, represented by the UN, to stand by our people and their
aspiration for ending the occupation, and condemn all forms of violence,
terror and oppression which aim at denying them the right to a free and
dignified life".
It called upon the UN to provide "an effective and consistent supervision of
the conditions of human rights (in Iraq) during the transitional period, and
to support Iraqi people's legitimate struggle to regain fully their
national sovereignty and achieve a democratic regime which respects the
values of human rights, justice and law".
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16 Stellungnahme SCIRI
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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Stellungnahme von SCIRI, einer der beiden großen schiitischen Parteien im
Irak, zur aktuellen Lage im Irak:
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Der Irak und die Machtübergabe
Der Zeitpunkt der Machtübergabe an das irakische Volk und somit das Ende der
Besatzung rückt immer näher. Es gilt, die Schaffung eines demokratischen
Systems einzuleiten, das sich auf ein Parteien- und Wahlgesetz stützt und in
weiterer Folge zur Wahl eines Nationalrates führen soll, der das gesamte
irakische Volk vertritt, sowie auch die Erlassung einer ständigen Verfassung
zu verwirklichen, auf deren Grundlage das Volk seine Freiheit wiedererlangt
und im Land die Menschenrechte geachtet werden. Je näher aber dieser
Zeitpunkt rückt, desto mehr kommen Überreste des alten Regimes an die
Oberfläche, wie etwa der Geheimdienst oder die Saddam-Partisanen, und es
kommt auch zu Mordanschlägen durch Einheiten der Al-Qa'ida unter Az-Zarqawi.
Diese Gruppen zielen darauf ab, Hunderte unschuldiger Iraker zu ermorden und
die Bemühungen zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit zu
untergraben. Immer wieder werden Polizisten oder Männer der
Zivilverteidigung bei Explosionen getötet. Dadurch wird der Wiederaufbau
verlangsamt und die Infrastruktur zerstört. Oftmals werden auch die
Erdölpipelines, die wichtigste Einnahmequelle des Irak, zerstört und die
Bevölkerung muss im Falle solcher Angriffe Zuflucht bei religiösen
Institutionen und in Wohnvierteln suchen. Zudem werden Parolen laut, die
weder im Sinne der islamischen Religion sind noch im Interesse des Volkes
liegen.
Die jüngsten Ereignisse haben vor allem in der Stadt Falluja Hunderte
Todesopfer und Verletzte gefordert. Die Angreifer sind dabei sofort nach der
Tat unter Zurücklassung ihrer Waffen geflüchtet. Sie haben kein klares
politisches Ziel, und es arbeitet auch keine Seite mit ihnen zusammen. Sie
gleichen vielmehr einer jener Banden, die keine Aufgabe hat, sondern nur um
jeden Preis zerstören und Chaos anrichten will. So werden Kinder ermordet,
Ausländer, die im Rahmen von Wiederaufbauprojekten im Irak tätig sind,
entführt und staatliche Institutionen geplündert. Dies alles geschieht unter
dem Deckmantel des Widerstandes gegen die Besatzung, doch wenn man die Sache
vernünftig betrachtet, so kommt man zu dem Schluss, dass damit dem Irak
großer Schaden zugefügt wird. Den loyalen Kreisen in der Bevölkerung ist es
bislang nicht gelungen, die Unabhängigkeit und das Ende der Besatzung zu
ereichen und gesellschaftliche Institutionen zu schaffen, die auf einem
demokratischen Wahlsystem beruhen und somit dem Volk die Möglichkeit
eröffnen, an der Entwicklung der Gesetze und am Aufbau des Landes
teilzuhaben.
Diese Ziele, die den Feinden des neuen Irak nicht entgegenkommen, wurden von
ausländischen Kräften festgesetzt, die diese Verbrecher auf verschiedenste
Weise unterstützen, um so zu verhindern, dass das irakische Volk vorwärts
kommt. Dabei stützen sich diese Kräfte auf leere politische Reden und
abgenutzte Parolen und haben so die Völker der Region in eine riesige
Katastrophe gestürzt.
Jene Stimmen, die da und dort laut werden und die diese terroristischen
Gruppen unterstützen und sie mit dem Argument verteidigen, es handle sich
dabei um einen legitimen Widerstand, sind sich entweder der Realität nicht
bewusst oder verfolgen eigene Ziele, die nicht im Interesse des irakischen
Volkes liegen. Jene Leute, die dem Ende des alten Regimes, das für den Tod
von Millionen Irakern verantwortlich war, etwas Positives abgewinnen können
und dem Irak eine blühende Zukunft wünschen, sehen in der Fortsetzung des
Tötens und der Zerstörung des Landes keinesfalls ein Zeichen des
Widerstandes.
Dhia Aldabbass
Repräsentant des Obersten Rates der Islamischen Resistance im Irak/Büro Wien
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17 Amnesty International zur Folter
From: wadi_wien(at)hotmail.com
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ai zu Folter durch amerikanische und britische Soldaten:
Koalitionsgruppen foltern seit Monaten - nicht nur im IrakDie Fotos von Folterungen im Irak durch Angehörige der Besatzungstruppen
bebildern, was amnesty international (ai) seit Monaten öffentlich sagt - und
dies nicht nur zum Irak. ai hat auch dokumentiert, dass es auf dem
amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan zu Todesfällen
gekommen ist, die auf Folter hindeuten.
Ehemalige Gefangene aus dem US-amerikanischen Lager Guantánamo auf Kuba
berichten von folterähnlichen Verhörmethoden. Bereits im Juli 2003 - und
erneut im März 2004 - hat ai öffentlich gemacht, dass sowohl
US-amerikanische wie britische Angehörige der Besatzungstruppen im Irak
wiederholt Gefangene gefoltert haben. Mindestens vier Gefangene sind in der
Haft gestorben. In mindestens einem Fall scheint die Todesursache Folter und
Misshandlung gewesen zu sein. Alle Berichte machen deutlich: Es geht um mehr
als nur um Einzelfälle.
Folter ist eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen und ist vom
Völkerrecht in absoluter Form geächtet. ai fordert dringend eine umfassende
unabhängige und unparteiische Untersuchung aller Foltervorwürfe gegen die
Koalitionsstreitkräfte. Die Schuldigen müssen bestraft, die Opfer oder ihre
Angehörigen entschädigt werden. Die Verantwortlichen müssen sicherstellen,
dass sich alle Angehörigen ihrer Streitkräfte an die Genfer Konventionen
halten. Allen Gefangenen müssen menschenwürdige Haftbedingungen garantiert
sein. Ihnen muss Kontakt zu Anwälten und zu Familienangehörigen gestattet
sein. Sie sind binnen angemessener Frist anzuklagen oder freizulassen.
Ausführliche Informationen mit Links zu den genannten ai-Berichten vom Juli
2003 und März 2004 finden Sie auf der Homepage der deutschen ai-Sektion:
www.amnesty.de.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
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18 In Iraq there exists torture!...And in Turkey?
From: hoc (at)gmx.at
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Die Amerikanisten haben in der Türkei jahrzehntelang Folter ausgeübt.
Sie haben weit schlimmer 6 FRAUEN BEI LEBENDIGEM LEIBE VERBRANNT.
· Die Gefangene Birsen Kars, welche am Abend des 19. Dezember 2000 aus dem
Krankenwagen herausschrie: "Sie haben 6 Frauen bei lebendigem Leibe
verbrannt" war in der Frauenzelle des Bayrampasagefängnisses.
· In diesen Tagen wurden 28 Gefangene zwischen dem 19.-22. Dezember
ermordet. Ungefähr 1000 Gefangene die man in die F Typ Gefängnisse verlegte,
wurden allesamt gefoltert. Die benannten F Typen und Gefangenen befanden
sich in der TÜRKEI.
· 10 männliche Gefangene wurden am Eingang des F Typ Gefängnisses mit
Schlagstöcken vergewaltigt.
· Am 19. Dezember 2000, noch am selben Tag, trat die ISOLATIONSFOLTER in
Kraft. Am 3. Mai 2004 waren schon 111 Menschen als Folge der
Isolationsfolter gestorben.
WO IST DER UNTERSCHIED zwischen dem was die Besatzer im Irak taten? Der
einzige Unterschied besteht darin, dass es von den Spezialeinheiten keine
Fotos gibt, wo sie sich totlachen, während Menschen bei lebendigem Leibe
verbrennen. Ebenso von den Soldaten, welche die Gefangenen erschossen und
den unter Folter massakrierten Gefangenen gibt es keine Fotos.
Der einzige Unterschied ist, dass es keine Fotos davon gibt, wie Menschen in
den Gefängnissen der Türkei massakriert werden. Dabei gibt es eine
Videoaufnahme, von den Greueltaten am 19. Dezember. Sie wurden vom Staat
aufgenommen und befinden sich im Archiv der Generalkommandantur der
Gendarmerie.
Überall in der Türkei, im ganzen Land, in den Polizei- und Gendarmeriewachen
oder in den Gebäuden des MIT (türkischer Geheimdienst) fahren sie mit der
Folter fort. Die Morde durch Isolationsfolter in den F-Typ Gefängnissen
gehen weiter. Wer gegen die Folter im Irak ist und sie als entsetzlich
bezeichnet; wenn sie sich nicht gleichermaßen gegen die Folter in der Türkei
aufbegehren, ist das nicht Heuchlerei?
Haklar ve Özgürlükler Cephesi
Front für Rechte und Freiheiten
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äöüÄÖÜß
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B) TERMINE Montag - Mittwoch
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Montag :
http://www.no-racism.net/MUND/butt/Termine/Mai/1005.htm
Dienstag:
http://www.no-racism.net/MUND/butt/Termine/Mai/1105.htm
Mittwoch:
http://www.no-racism.net/MUND/butt/Termine/Mai/1205.htm(sollte ein terminlink nirgendwohin führen: dann sind für dieses datum keine
termine eingetroffen, tut leid)
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