Montag,28. Mai 2001




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01 Auslandsdienst für Frauen gefährdet
From: Feedback ZD <feedback@zivildienst.at
und Harald Frassine <terminemoderator@blackbox.net
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02 contra-pro-life
From: käthe <>bointboint@gmx.li
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03 Initiative fordert Aus fuer Verfassungsschutz
From: la@hbv-th.de la@hbv-th.de
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04 [abc_d] Gemeinsame Zeitung von kein mensch ist illegal und Libertad!
From abcibk@hushmail.com <>abcibk@hushmail.com
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05 [abc+berlin] der knastblues - gegen das VERGESSEN: durchbrecht die
ISOLATION!

From abcibk@hushmail.com <>abcibk@hushmail.com
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Auch die Redaktion bedauert...***

Die Redaktion entschuldigt sich für das geschmacklose Foto, das in den letzten Tagen auf der MUND-Homepage abgebildet war.

Wie immer führt die Redaktion als Grund für den Fehler ihre völlige Überforderung an. Dass die RedakteurInnen den MUND beim Zusammenstellen nicht lesen, ist ja nichts Neues, aber diesmal wurden noch nicht einmal die Bilder betrachtet. Die Redaktion musste erst nachträglich durch E-Mails besorgter Lesas darauf aufmerksam gemacht werden, daß diese Gegenüberstellung SchimpansInnen spezistisch diskriminiert und verstärkte Betroffenheit auslöst.

Noch dazu ist der Bildvergleich ideologisch falsch, denn Bushs oberflächliche Ähnlichkeit mit intelligenten Wesen steht bekanntlich im krassen Gegensatz zu seiner Regierungstätigkeit.

Wir ersetzen diese Abbildung daher durch das Titelblatt eines angesehenen US-Magazins, das der Wahrheit viel näher kommt.

.

***Achtung: Satire.

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Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.
E-Mail-Adresse der Redaktion:
widerstand@no-racism.net

Im MUND findet Ihr eine Rubrik, die eine Konsequenz aus der redaktionsinternen Debatte um die Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, einerseits, die Problematik von Zensur andererseits versucht: unter "B) Eingelangt, aber nicht aufgenommen" wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der/des Tagesredaktuers für die Nichtaufnahme geliefert. Die AbsenderInnen werden hiervon informiert.
Ihr könnt Euch die Beiträge extra schicken lassen:
Mail an widerstand@no-racism.net genügt.




Quelle: www.popo.at


Und für nächsten Donnerstag:
Das Rechtshilfe-Manual

...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?
online-diskussion

Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)

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01
Auslandsdienst für Frauen gefährdet
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Sehr geehrte Frauen!
Der Auslandsdienst für Frauen ist gefährdet:

Auslandsdienst kann von Männer bis zum 28 Lebensjahr anstelle eines
Zivildienstes geleistet werden, wobei das Innenministerium dann den Großteil
der Kosten übernimmt. Für Frauen hingegen gibt es derartige fix
kalkulierbare Finanzquellen kaum, so daß die Finanzierung individuell
geregelt werden muß. Die Auslandsorganisationen bemüht sich zwar seit
längerem um eine öffentliche Grundfinanzierung der Auslandsdienste, womit
nicht nur Chancengleichheit für beide Geschlechter erreicht, sondern auch
eine Voraussetzung für die breite gesellschaftliche Verankerung der
Friedensdienste geschaffen wäre.
Nebenbei wäre so eine Gleichheit zu der seitens des Staates bezahlten
Offizierslaufbahn für Frauen beim Heer gegeben!

Die fiskalen Kürzungen des Innenministeriums unter Strasser verursachen bei
den Auslandsdiensten einen Budgeteinbruch von 25 bis 30 Prozent Die
finanziellen Lücken steigen so ins Unermessliche und nun muß die Anzahl der
AuslandsdienerInnen um nahezu die HÄLFTE REDUZIEREN werden. Auch von zwei
neuen Projekten in den Bereichen "interethnische Erwachsenenbildung" und
"Frauensolidarität" musste bereits Abstand genommen werden.

Die Spitze des Eisberges kommt aber noch: Das Innenministerium erwägt, einen
Förderverein für die Auslandsdienste zu gründen. Einzahlen sollen dann jene
Organisationen, die an diesen Aktivitäten Interesse zeigen.In wie weit
überhaupt und in welchem Ausmass hier auch finanzielle Mittel für Frauen zur
Verfügung gestellt werden, ist vollkommen unklar!

Aus diesem Grund wird der weibl. Auslandsdienst ein eigener
Besprechungspunkt beim IV. Bundeskongress der Zivildiener am 30. Juli im
Rathaus in Linz, O.Ö. sein. Anmeldung und näheres unter
feedback@zivildienst.at

Berichte von Frauen imAuslandseinsatz:
Vera Franz:
http://www.zivildienst.at/service/alternativdienst/ich_habe_fluegel.html
Marion Thuswald:
http://www.zivildienst.at/service/alternativdienst/vukovar.html
Heidi Bassin:
http://www.zivildienst.at/service/alternativdienst/menschenrechtszentrum_sarajewo.html

Wie wird man AuslandsdienerIn:
http://www.zivildienst.at/service/s_alternativdienst.html#frauen

Auf Ihr Kommen freut sich die ZiviTROIKA und
mit zivilem :-)

Christopher Temt
NG@ Plattform für Zivildiener

++++++++++++++++++++++++++++++++
Postfach 438, 1171 Wien
Email: feedback@zivildienst.at
Handy ab 17.00 Uhr: 0664 / 12 53 53 1
HP: http://www.ziviprotest.at
++++++++++++++++++++++++++++++++


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02
contra-pro-life
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SLP:
Abtreibung ist Frauenrecht!
Weg mit dem Pro-Life-Terrorzentrum!
Zur Verteidigung der Abtreibungsklinik(en)!

* Die Abtreibungsklinik "Mairo" im 2. Bez. ist von den radikalen
AbtreibungsgegnerInnen "Pro-Life" gekauft worden. Sie versuchen jetzt,
vertreten durch die Kanzlei Böhmdorfer, eine Räumungsklage zu erwirken um
die Klinik zu vertreiben.
* Gegenüber der Klinik hat sich Pro-Life ein Lokal gemietet. Frauen die in
die Klink gehen wollen, werden regelmäßig beschimpft ("Mörderin" und vieles
mehr) und betroht. Es wird systematisch Psychoterror betrieben.
* Jeden letzten bzw. vorletzten Samstag im Monat beten sie (ca. 70 Personen)
für die "ermordeten Kinder".

Aus diesen Anlässen gibt es jeden letzten und vorletzen Samstag Kundgebungen
gegen die AbtreibungsgegnerInnen vor der Mairo-Klinik (nicht zu letzt um sie
bei der Beterei zu stören)
von 9-11 Uhr, Große Sperlg. 24 1020 Wien

Das allein wird aber nicht reichen, um weiteres Vorgehen und Aktionen zu
planen gibt es ein Aktionstreffen zu diesen Zweck und mit den neuesten
Informationen.

AKTIONSPLENUM:
Wann: Di, 29. Mai 19.00 Uhr
Wo: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

SLP-Frauenstammtisch
weitere Infos gibt's unter WWW.SLP.AT




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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03
Initiative fordert das Aus für den Verfassungsschutz
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Die Medien nehmen das Thema offensichtlich ernster als die
antifaschistischen/antirassitischen Initiativen und die Oppsotionsparteien.
Anders ist die magere teilnahme am 26.5. in erfurt wohl kaum zu erklaren.

Aktuelle Infos zur Demonstration gegen den Thuringer VS-Skandal:
http://verdi-th.de/index.php4?menu=main&dir=news&load=imglink


-----Ursprungliche Nachricht-----
Von: MDR-Newsletter [mailto:newsletter@mdr.de]
Gesendet: Sonntag, 27. Mai 2001 04:22
Betreff: Ihre MDR-Nachrichten vom 27.05.2001


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Initiative fordert Aus fuer Verfassungsschutz
Etwa 100 Demonstranten haben am Sonnabend in Erfurt die Aufloesung des
Thueringer Verfassungsschutzes gefordert. Sie folgten damit einem Aufruf
der Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus und Antirassismus. Die
Initiative aus Gewerkschaftern und Oppositionspolitikern hatte zugleich
den Ruecktritt von Innenminister Koeckert (CDU) gefordert.

Der stellvertretende Vorsitzende der PDS-Landtagsfraktion, Ramelow, und
DGB-Landeschef Spieth wiesen in ihren Reden vor der Erfurter Staatskanzlei
auf "strukturelle Probleme" hin, die sich in den juengsten Affaeren um
den Verfassungsschutz offenbart haetten. Der Sprecher der
Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus/Antirassismus, ver.di-Vize
Lucifero, nannte es einen Skandal, dass fuehrende Neonazis als V-Leute des
Verfassungsschutzes bezahlt wuerden.

Hintergrund der Demontration ist das Bekanntwerden der Spitzeltaetigkeit
des heutigen NPD-Landesvize Brandt fuer den Verfassungsschutz. Bereits
einige Jahre zuvor war eine Spitzeltaetigkeit des Neonazis Dienel bekannt
geworden. Waehrend aber der Dienel-Skandal noch zu Konsequenzen, naemlich
dem Ruecktritt von Verfassungsschutzpraesident Roewer, gefuehrt habe,
versuche die Landesregierung nun, das Problem auszusitzen, kritisierten
die Demonstranten. Dabei sei die VS-Taetigkeit des vorbestraften Neonazis
Dienel zwar peinlich, aber im Vergleich zu der des NPD-Landesvize Brandt
eher belanglos gewesen. Statt eines Verfassungsschutzes, der die rechte
Szene foerdere und einem Innenminister, der dies zu verantworten habe,
brauche Thueringen ein Landesprogramm gegen Neofaschismus und Rassismus.

Einer der Initiatoren der Demonstration war der stellvertretende
Landesbezirkschef der Gewerkschaft ver.di, Lucifero. Der fruehere HBV-Chef
forderte im Interview mit MDR-ONLINE die Abschaffung des
Verfassungsschutzes. "Es kann nicht angehen, dass Spitzel wie Brandt von
Steuergeldern finanziert und gross gemacht werden", sagte er.

Programmtipp: Das Thueringen Journal im MDR FERNSEHEN beschaeftigt sich
heute Abend um 19 Uhr mit diesem Thema.

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04
[abc_d] Gemeinsame Zeitung von kein mensch ist illegal und Libertad!
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Gemeinsame Zeitung von kein mensch ist illegal und Libertad!

deportation.class
Gemeinsame Zeitung von kein mensch ist illegal und Libertad!

kann ab sofort bestellt werden zum massenhaften verteilen.
www.libertad.de
**********************************

hier ein Artikel der So oder So-Redaktion aus der Zeitung
**********************************

Let's go.to/online-demo

Links im Netz und andere Verknuepfungen

"Die Bewegungsweise einer Information ist nicht identisch mit der
Bewegungsweise einer Auseinandersetzung. Ist das erste vielleicht
auch eine Frage der Menge und Geschwindigkeit, ist das zweite vor
allem eine Frage der Tiefe und praktischen Orientierung."

Vor Jahren plakatierte der inzwischen laengst verblichene
linksradikale Mailboxverbund Spinnennetz diesen Satz. Er hat seine
Aussagekraft ueber die Jahre nicht verloren. Das Gegenteil ist der
Fall. Die Geschwindigkeit, mit der uns Informationen ueber Ereignisse
und Aktivitaeten - der Linken, mehr noch aber ueber die
unterdrueckerischen Massnahmen der verschiedensten Staatsapparate rund
um den Globus - vorliegen, ist realtime. Nahezu alles ist heute
erfahrbar, soweit es elektronisch verfuegbar ist. Das hat unsere
Wahrnehmungsweise veraendert, nicht aber unbedingt unsere Praxis. Wie
nie zuvor entlarvt sich der Vorbehalt, es muessten erst mehr Infos
vorliegen, bevor etwas zu machen waere. Denn an schnellen Meldungen
mangelt es nicht, auch nicht an einer Fuelle von
Hintergrundinformationen. Es ist alles da - es kommt aber immer noch
darauf an, was wir aus den Nachrichten machen. So ist Information
nichts, wenn sich aus ihr keine Konsequenzen ergeben. Und so sind es
die Muehen realer Aktivitaet, !
das Planen, Agitieren und Organisieren, aus denen alles entspringt.
Als Geisterfahrer auf der Datenautobahn fuehlen wir uns nicht, wenn
wir die Online-Demonstration gegen das deportation.business
propagieren. Das Internet hat sich laengst als oeffentlicher Raum
etabliert. Dort werden Geschaefte gemacht, Kriegspropaganda betrieben,
Ideologie produziert - alles wie in der wirklichen Welt auch. Ein
oeffentlicher, aber kein freier Raum, wie die Strasse nicht uns
gehoert,
sondern sie immer wieder erobert werden muss. Das Internet ist schon
jetzt fuer uns ein Medium der gegenseitigen Information, der
Vernetzung von Aktions- und Solidaritaetsgruppen, der Verabredung zur
gemeinsamer Praxis. Mumia Abu Jamal, Chiapas, Seattle, Prag oder auch
Porto Alegre stehen als Namen und Orte fuer einen zunehmend weltweit
sich elektronisch vernetzenden Widerstand, der sich im virtuellen
Raum verstaendigt um real zu handeln.
Mit der ersten Online-Demo in Deutschland gehen wir einen Schritt
weiter. Im Internet kollektiv solidarisch handeln gegen staatlichen
Rassismus und Menschenmisshandlung, eroeffnet, wie wir hoffen, neue
Aktionsformen, die auch zu ganz anderen Anlaessen und anderen Zwecken
zur Wirkung kommen koennen. Denkbar sind aehnliche Proteste gegen
Firmen, die sich beispielsweise weigern Zahlungen an
NS-ZwangsarbeiterInnen zu entrichten oder ihren Profit mit der
Produktion von UEberwachungs- und Repressionstechnologien
erwirtschaften. Auch wenn der online-Protest in seiner Materialitaet
nicht zu fassen ist, kann er durchaus handfeste Folgen haben. Trotz
der Symbolik bleibt der reale Ausgangspunkt die Teilnahme vieler. Um
die Simulation einer Realitaet geht es dabei nicht, sondern den
virtuellen Raum mittels massenhaften und realen Protest zu nutzen -
um in die herrschenden Verhaeltnisse zu intervenieren. Und die sind
ebenfalls alles andere als virtuell. Dabei greifen wir in Deutschland
erstmals Er!
fahrungen der zapatistischen Solidaritaetsnetze in Mexiko und
us-amerikanischer Internet-AktivistInnen auf. Beide setzten
erfolgreich an unterschiedlichen Orten - hier die website des
mexikanischen Finanzministeriums, dort der Kampf um den Namen einer
Domain im Internet - auf die massenhafte Protestabstimmung per
Mausklick. Die neuen "Sitzblockaden" auf dem Datenhighway machen also
Sinn und koennen eine politische Wirkung haben. Nur eins sind sie
nicht: Ersatz fuer den Protest in der harten Realitaet der
herrschenden
Verhaeltnisse. Wenn geglaubt wird, dass der Mausklick im Internet die
Anstrengung des offline-Aktivismus ersetzt, wird die Form zum Inhalt
und erliegt der gute Gedanke der Verblendung der
Simulationsindustrie.
Denn kein Mausklick macht satt, keine Internet-Blockade ersetzt die
reale Demontage der Herrschaft. In diesem Sinne: let's
go.to/online-demo ist eine unserer Kampagnen. Eine andere versucht
Solidaritaet und Unterstuetzung mit dem Hungerstreikkampf der
politischen Gefangenen in der Tuerkei zu organisieren. Am 19. Dezember
wurden innerhalb weniger Stunden 31 (!) Gefangene massakriert, als
tuerkische Militaers ihre eigenen Gefaengnisse stuermten und hunderte
Gefangene in Isolationszellen verschleppten. Die Bilder der
rauchender Knaeste waren auf allen tuerkischen Kanaelen online. Und
der
Hungerstreik geht weiter - 22 Gefangene starben bislang. Das ist die
hardware...

Stop Deportation.Class!
Freiheit fuer alle politischen Gefangenen weltweit!

Redaktion "So oder So"/Libertad!




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ANARCHIST BLACK CROSS LUXEMBOURG

Deutschsprachiger E-Mail-Verteiler mit Infos über Repressionen und politische Gefangene.


Zum Anmelden ein leeres E-Mail an folgende Adresse schicken:
abcibk_d-subscribe@yahoogroups.com

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Das Anarchist Black Cross (ABC) ist ein internationales Netzwerk von
anarchistischen Gruppen und Individuen, die sich in der praktischen
Solidaritaet mit Gefangenen betaetigen. Wir unterstuetzen:
AnarchistInnen, RevolutionaerInnen und andere, die wegen ihrem
Widerstand gegen die Herrschenden und deren System inhaftiert wurden.
Wir unterstuetzen Personen, die gefangengenommen wurden weil sie
versucht haben zu ueberleben oder Menschen die von der Polizei
festgenommen werden. Wir unterstuetzen und publizieren die
Bestrebungen der Haeftlinge hinter Gittern gegen das System zu
kaempfen. Ausserdem unterstuetzen wir auch Gefangene, die erst
aufgrund ihrer Haft politisiert wurden, also urspruenglich nicht wegen
einer politischen Tat oder Haltung ins Gefaengnis gehen mussten.

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Anarchist Black Cross Luxembourg - Kontakt:

ABC Luxembourg
Poste Restante
3401 Dudelange
Luxembourg

e-mail: abcibk@hushmail.com
www.freespeech.org

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05
[abc+berlin] der knastblues - gegen das VERGESSEN: durchbrecht die
ISOLATION!

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zum 2.juni und zur bewegung: power durch die mauer - bis sie bricht!

- der knastblues - freespeech.org/blues/abc/knastblues.html
gegen das VERGESSEN: durchbrecht die ISOLATION!

anarchist black cross - wer sind wir

anarchist black cross (abc) ist ein netzwerk von anarchistischen
menschen, gruppen und zusammenhaengen, um revolutionaer eingestellte
gefangene aus anarchistischen, feministischen, kommunistischen und
anderen lebensbejahenden bewegungen - sowie den kampf um ihre
befreiung - nicht in vergessenheit geraten zu lassen.

wir unterstuetzen und veroeffentlichen die bestrebungen, sich hinter
gittern gegen die entmuendigung und gegen die vernichtung vor ort zu
wehren. darueberhinaus solidarisieren wir uns mit gefangenen
(selbstorganisation) weltweit ueber den kontakt zu inhaftierten aus
politischen gruenden (ohne papiere) und zu sozialen gefangenen (wegen
armut/elend oder dem kampf dagegen).

die arbeit an der befreiung der inhaftierten ist fuer uns
grundlegender bestandteil jeder sozialemanzipatorischen
gesellschaft/bewegung.

als anarchistisch eingestellte menschen streben wir eine gesellschaft
an, die von patriarchat und staat, von knaesten und mauern, von den
verschiedenen formen der unterdrueckung, ausbeutung und macht befreit
ist.

wir setzen die freiheit einer gesellschaft gleich mit der freiheit
aller in ihr zur gemeinschaft verbundenen menschen. wie fo(e)rdern
die freiheit der persoenlichkeit fuer alle menschengemeinschaften.

wir verneinen den glauben, die menschen wegen der gesellschaftlichen
ordnung oder die gesellschaft wegen der vermeintlichen freiheit der
menschen unter von aussen wirkenden zwang stellen zu duerfen.

unsere dialogbereitschaft findet auf grundlage der verbundenheit von
freiheit und(!) gleichberechtigung und(!) solidaritaet statt.

wir kaempfen mit den mitteln der direkten kommunikation/aktion und
kollektiven organisation (am arbeitsplatz, in der schule, im knast,
im kiez und im alltag), um die freie selbstbestimmung ueber unser
leben zurueckzugewinnen und eine auf den unteilbaren menschenrechten,
solidarischer hilfe und zusammenarbeit aufgebaute gesellschaft und
deren selbstschutz mitzugestalten:

nie wieder KRIEG - nie wieder FASCHISMUS!

ob in den (abschiebe)knaesten, psychatrien, isolations- und sonstigen
erziehungs- und erzwingungshaftanstalten und -lagern:

!!! die gefangenen muessen sofort raus !!!


zum glueck gehts dem juni entgegen...

anarchist black cross + berlin
(la lucha sigue: NO pasaran !)

briefpost:
abc antifa c/o a-laden, rathenowerstr.22, 10559 berlin moabit
abc blackcyber c/o gib, torstr.150, 10119 berlin mitte
abc clash c/o bambule, wilhelmstr.9, 10963 berlin x-berg

in da net:
free.freespeech.org/blues/abc/home.html
freespeech.org/blues/abc [javascript!]
mailto:abc_berlin@hotmail.com

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[+francais]
www.chez.com/maloka/ABC/abcblt.htm
[+espanol]
www.angelfire.com/zine/libertad/cna.html
[+deutsch]
groups.yahoo.com/group/abcibk_d
[+english]
groups.yahoo.com/group/abcibk_e
[+introduction]
gib.squat.net/abc
[+linx]
free.freespeech.org/entfesselt/links/weblinks.html
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versucht haben zu ueberleben oder Menschen die von der Polizei
festgenommen werden. Wir unterstuetzen und publizieren die
Bestrebungen der Haeftlinge hinter Gittern gegen das System zu
kaempfen. Ausserdem unterstuetzen wir auch Gefangene, die erst
aufgrund ihrer Haft politisiert wurden, also urspruenglich nicht wegen
einer politischen Tat oder Haltung ins Gefaengnis gehen mussten.





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Redaktionsschluss: 27. Mai 2001, 22:00 Uhr


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