Donnerstag, 25.04.2002

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liebe lesas
die redaktion des widerstands-mund hat beschlossen, bis auf weiteres
keine undifferenzierten beiträge im zusammenhang mit dem
israel/palästinakonflikt weiterzuleiten.
das bedeutet, dass während der aktiven kriegsphase keine
veröffentlichungen der kriegsgegner oder solidarischer organisationen,
keine einseitigen angriffe, schuldzuweisungen und polemiken gegen
israel oder die palästinensische führung und ähnliche unausgewogene
meinungsbeiträge weitergeleitet werden.
dieses medium hat sich immer als möglichkeit verstanden, zu
veröffentlichen, was anderswo/im mainstream nicht gedacht-gesagt
werden kann. empörung über die politik der regierung sharon - der die
redaktion im übrigen genauso kritisch gegenübersteht wie allen anderen
rechtsregierungen in europa und sonstwo - transportieren in österreich
folgende medien (eine auswahl):
neue kronen-zeitung
orf
der standard
formil
nationalzeitung
zur zeit
das sollte reichen. die red.
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BBB
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01 Die Botschaft lebt !
Von: BotschaftderbesorgtenBürgerInnen
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02 25.4. widerstandslesung
Kombinierte Info von:
Traude Korosa <widerstandslesung@gmx.at>
el awadalla <el@awadalla.at>
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03 Botschaft erneut geräumt morgen DONNERSTAGSDEMO !
Von: <transdanubien@gegenschwarzblau.net>
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04 BBB erneut zerstört!
Von: OEKOLI_Wien@gmx.net <OEKOLI_Wien@gmx.net>
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UNISTREIK
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05 Graz/Unistreik/Solidarität/Kahr
Von: Parteder Franz <Franz.Parteder@stadt.graz.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 demo-anmelden!
Von: Kurto Wendt <Kurto.Wendt@reflex.at>
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07 UVS entscheidet: Äußerung "Stoiber ist eín Rassist" strafbar!!!
Von: MayDay Graz <mayday2000graz@hotmail.com>
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08 neonazis, freunde und helfer
Von: Christian Apl <christian.apl@kabsi.at>
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09 radio orange, marsch rum
Von: Herbert Loitsch <omo@gmx.at>
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10 ICA FRANKREICH - STATEMENTS OESTERR. 2000/FRANKR. 2002
Von: InstCultAutr@aol.com <InstCultAutr@aol.com>
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ANKÜNDIGUNGEN
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11 1. Mai - Gemeinsam Widerstand
Von: KPOE WIEN <wien@kpoe.at>
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12 Sonntag im Vorstadtzentrum - Film "Exilträume"
Von: bsb@vorstadtzentrum.net <bsb@vorstadtzentrum.net>
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13 Eine andere Welt ist notwendig - Pfingstseminar 2002
Von: Der Funke <der.funke@gmx.at>
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14 verbrechen der wehrmacht
Von: Nora Sternfeld <nora.sternfeld@chello.at>
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15 Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen
Von: AL - Antifaschistische Linke <almail@gmx.net>
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16 Protestaktion von 'Kein Mensch ist illegal'
Von: arbeiterfotografie <reportage@arbeiterfotografie.com>
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17 Verleihung Theodor Kramer Preis für
Schreiben im Widerstand und Exil
Von: Uschi Lichtenegger, TKG <tkg@aon.at>
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SOLIDARITäT WELTWEIT
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18 UA Brylane/PPR
Von: Peter Grabher <a8701463@unet.univie.ac.at>
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19 Unterstützung für Tekin Tangün!
Von: PWI <info@pwi.action.at>
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20 MOVEMENT DISPATCH - 30th An
Von: Abraham J. Bonowitz <abe@cuadp.org>niversary of
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21 SON OF "FUGITIVE" BRINGS ANTI-DEATH PENALTY MESSAGE
Von: Abraham J. Bonowitz <abe@cuadp.org>
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LINKS
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22 neues auf antiwef.org
Von: arbeitsgruppe kritische kriminelle
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REDAKTIONELLES:
Für diese Ausgabe nicht aufgenommen:
1 artikel zum israel-krieg

 

BBB-Meldungen
zur räumung der bbb ist gestern den ganzen
tag über eine rekordanzahl von berichten und
aufrufen in der redaktion eingelangt.
gleichzeitig wurde die botschaft neu aufgebaut
und gleich wieder abgerissen und so waren
dann zu redaktionsschluss
fast alle beiträge schon wieder überholt.
doch ein dickes danke an alle, die uns gestern
ihre bbb meldungen teilweise in serie
geschickt haben, u.a.:
adriana bachora
c.temt
conte di ferro
j. csuss
edgar görgele
rosa
sophia maria antonulas

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Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.
E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net

Im MUND findet Ihr eine Rubrik, die eine Konsequenz aus der redaktionsinternen Debatte um die Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, einerseits, die Problematik von Zensur andererseits versucht: unter "B) Eingelangt, aber nicht aufgenommen" wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der/des Tagesredaktuers für die Nichtaufnahme geliefert. Die AbsenderInnen werden hiervon informiert.
Ihr könnt Euch die Beiträge extra schicken lassen:
Mail an widerstand@no-racism.net genügt.

 




Quelle: www.popo.at


Und für nächsten Donnerstag:
Das Rechtshilfe-Manual
...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?
online-diskussion

Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)
 

 

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01 Die Botschaft lebt !
Von: BotschaftderbesorgtenBürgerInnen
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Liebe FreundInnen,
die Botschaft lebt!
Die Kundgebung geht ununterbrochen weiter.
Die Botschaft vom gewaltfreien Widerstand gegen Haiders Regierung ist jetzt
noch
bekannter.
Im Botschaftsbuch (Band IV) hinterlassen besorgte BürgerInnen ihre
Widmungen. Es
wird wieder diskutiert, mit Worten statt Wurfgeschoßen. Es wird überzeugt,
nicht
vernichtet.
In die Anwesenheitsliste kann man sich zur Zeit nicht telefonisch, wohl aber
vor
Ort eintragen.
*** Da es zur Zeit besonders wichtig ist, die Botschaft immer mehrfach
*** besetzt zu halten, ersuchen wir um zahlreiche Besuche für mehrere
*** Stunden, freuen uns aber natürlich auch über kurzzeitige Gäste!
*** Zuhören und Meinungen austauschen kann man nicht im gleichgesinnten
*** Onlineforum, sondern nur auf der Straße bei den Menschen!
*** Und: Politik findet bei jedem Wetter statt!
Die tagsüber aufgestellte provisorische Hütte wurde abends von Mitarbeitern
einer privaten Securityfirma abgetragen. Heute Nacht findet die Kundgebung
unter
freiem Himmel statt. Nicht viel anders haben sich die ersten Tage der
Botschaft
im Februar 2000 abgespielt.
Eine Spendenbüchse gibt es selbstverständlich auch, ebenso sind Naturalien
hochwillkommen; außerdem: Bringt Stimmung!
Und selbstverständlich ist auch Burghauptmann Beer aufgefordert,
die aussschließlich aus euren Spendengeldern finanzierten Einrichtungen
der bisherigen ständigen Vertretung des gewaltfreien
Widerstandes ohne Gegenforderungen herauszurücken,
z.B. die Photovoltaik-Anlage, den Ofen, die wetterfeste Hülle.
Do., 25.4.2002 17:00 MESZ Ballhausplatz: 140. Widerstndslesung!
Fr., 26.4.2002 19:30 94,0 MHz: Radio Widerhall,
die Sendung der Botschaft besorgter BürgerInnen auf
Radio Orange.
stand wider,
Botschaft Besorgter BürgerInnen
http://botschaft.cjb.net - botschaftbesorgterbuergerInnen@blackbox.net
Beteiligt euch auch an den öffentlichen Diskussionen in unserem Forum:
http://www.blackbox.net/c/Anarchy/Botschaft_besorgter_BuergerInnen/
Unterstützugnserklärung:
http://www.ballhausplatz.at/johcgi/bbb/TCgi.cgi?target=sig
Info-Abo: http://mailman.t0.or.at/mailman/listinfo/botschafts-info

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02 25.4. widerstandslesung
Kombinierte Info von:
Traude Korosa <widerstandslesung@gmx.at>
el awadalla <el@awadalla.at>
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nachdem die botschaft in der nacht vom 23. auf 24.4. geräumt wurde,
wurde sie von den aktivistInnen tagsüber wieder aufgebaut. am abend um
ca. 22h wurde sie
von der polizei wieder geräumt.
die botschaft wird wieder aufgebaut.
die widerstandslesungen werden trotzdem stattfinden, wie bisher jeden
donnerstag.
das programm:
wie immer - von 17.00 bis 19.00
Donnerstag, 25. 4. 2002
140. Widerstandslesung
Eva Dité (Aus der 'Pfeffermühle' von Erika Mann: Beteiligt euch, es geht
um eure Erde.Teil 6: "An Intimate Revue" - Die "Peppermill" und das
Ende. In New York 1937)
Hans Schön (die Arbeitsgruppe Verfolgte GewerkschafterInnern von amnesty
international berichtet über den Fall von Hamma Hammami aus
Tunesien. Er ist Leiter der verbotenen "Tunesischen Kommunistischen
Arbeiterpartei" und Chefredaktuer der verbotenene Zietschrift
"el-Badil". Nach jahrelanger Verfolgung sitzt er nun im Gefängnis)
Eugen Brochier (17. Teil der Lesung aus 'Morgengrauen' von Charles
Obiora Ofoedu)
und andere
fotos von den widerstandslesungen:
http://www.ewigesarchiv.at/Atonight/28032002/

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03 Botschaft erneut geräumt morgen DONNERSTAGSDEMO !
Von: Transdanubien gegen Schwarzblau <transdanubien@gegenschwarzblau.net>
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Liebe TransdanubierInnen !
Nachdem die Botschaft Besorgter BürgerInnen - wie berichtet - von der
Burghauptmannschaft in der Nacht auf heute geräumt wurde - wurde sie
heute, im Rahmen einer spontanen Kundgebung, an der etwa 500 Leute
teilnahmen, notdürftig wieder aufgebaut.
Um etwa 21.45 Uhr heute wurde sie aber neuerlich von Leuten der Firma
Securitas und der Polizei erneut entfernt.
Das das aber keineswegs das Ende sein wird, ist anzunehmen.
Ein Grund mehr, MORGEN BESONDERS ZAHLREICH zur Donnerstagsdemo um 19 Uhr
30 am Ballhausplatz zu erscheinen ! (Wem das nicht reicht: Haider hat
heute erstmals wieder Ansprüche gestellt, dass er Bundeskanzler werden
wolle)
Stefan
Für Transdanubien gegen Schwarzblau______________________________________________
Transdanubien gegen Schwarzblau
http://www.gegenschwarzblau.net/transdanubien/
transdanubien@gegenschwarzblau.net
Tel. 0676 / 6767844
Spendenkonto: 502 758 483 00 BLZ 12 000 (BA)
______________________________________________
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04 BBB erneut zerstört!
Von: OEKOLI_Wien@gmx.net <OEKOLI_Wien@gmx.net>
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Nachdem die Botschaft der Besorgten BürgerInnen (BBB) gestern Nacht entfernt
wurde und heute Nachmittag provisorisch wiedererichtet wurde, läßt die
Burghauptmannschaft gerade erneut niederreissen.
Lassen wir uns davon nicht einschüchtern und zeigen wir auf der morgigen
Donnstagdemo, daß wir es nicht akzeptieren, daß in Österreich Neonazis
demonstrieren dürfen, aber linke und demokratische Oppositionelle in ihrem
Demonstrationsrecht eingeschränkt werden!
--
Ökologische Linke (ÖKOLI)
Schottengasse 3a/1/4/59
A-1010 Wien
e-milio: oekoli_wien@gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net
Ökoli Vorarlberg: http://PolitiX.cjb.net
Wenn ihr an unseren spanischen/französischen/englischen
Aussendungen
interessiert seid, um Infos weiterzuverbreiten, meldet euch!
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UNISTREIK
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05 Graz/Unistreik/Solidarität/Kahr
Von: Parteder Franz <Franz.Parteder@stadt.graz.at>
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PRESSEMITTEILUNG DES GRAZER KPÖ-GEMEINDERATSKLUBS

Mittwoch, 24. April 2002Elke Kahr: Mit Unistreik solidarisch
Für moderne Universitäten in staatlicher Verantwortung und verbesserte
Mitbestimmung statt 'Ausgliederung'
"Die Grazer KPÖ ist mit dem heutigen Streik gegen das Universitätsgesetz
voll und ganz solidarisch. Der Streik der Universitätslehrer, der
Allgemeinen Universitätsbediensteten und der Studierenden richtet sich gegen
die Auswirkungen der versuchten Vermarktung von Bildung und Gesundheit." Das
erklärte KPÖ-Klubobfrau Elke Kahr am Mittwoch.
Elke Kahr: Das Grundkonzept des Gesetzesvorschlags zum Universitätsgesetz
2002 ist die Ausgliederung der Universitäten; daraus ergeben sich
notwendigerweise aufsichtsratsähnliche Universitätsräte, 'schlanke'
Leitungsstrukturen ohne maßgeblicher Einflussnahme des größten Teils der
Universitätslehrer, professorale Eingriffsrechte auf alle Bereiche der
wissenschaftlichen Forschung und der Lehre. Die Beseitigung von
Mitbestimmung in Kollegialorganen für den größten Teil der
Universitätslehrer, für die Studierenden und die Allgemeinen
Universitätsbediensteten, die Degradierung von höchstqualifizierten
Forschern und Lehrern zu wissenschaftlichen Zuträgern für 'berufene'
Professoren, die Entscheidung weitgehend fachfremder Personen über
Studienpläne, die Schaffung eigener Medizinuniversitäten - all das ist Folge
der Schaffung betriebsähnlicher Strukturen' und 'marktähnlicher
Wettbewerbsverhältnisse' in der Bildung und auch im Gesundheitswesen.
Das Ministerium verkauft solche Konzepte als erweiterte Autonomie, und die
Industriellenvereinigung
sieht beträchtliche Chancen für ihr Bankenklientel, über Darlehen für
Studienaufwendungen, 'Praxisschecks' und Finanzierung von Bildungs- und
Gesundheitseinrichtungen an die beträchtlichen Finanzmittel heranzukommen,
die bisher von der öffentlichen Hand verwaltet werden. Das sind die
Befürworter des Entwurfs für das Universitätsgesetz 2002.
So wie im kommunalen Bereich, beim öffentlichen Verkehr und bei Wasser und
Strom soll es auch bei Bildung und Gesundheit sein: Die Ziele und die
Methoden sind dieselben, nur bei den Universitäten nennen sie es
Autonomie, und meinen doch nur privaten und parteipolitischen Zugriff auf
öffentliche Einrichtungen.
Der entschiedene Widerstand muss den wirklich maßgebenden Managern in
Politik und Wirtschaft klarmachen, dass ihre Maßnahmen zwar Universitäten in
ihrer traditionellen Struktur zerschlagen können, aber keine
Bildungseinrichtungen geschaffen werden, die den gesellschaftlichen und
sozialen Ansprüchen gerecht werden. Für diese Aufgabe werden aber sehr wohl
noch weitere, erfindungsreiche und intelligente Maßnahmen erforderlich
sein.
Bildung und Gesundheit ist ein zu wertvolles öffentliches Gut, als dass es
einigen wenigen überlassen werden dürfte.
Rückfragehinweis 71 24 79
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 demo-anmelden!
Von: Kurto Wendt <Kurto.Wendt@reflex.at>
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innenpolitik/gegen nazis/8.mai8. Mai: Gedenken an die Befreiung durch die Rote Armee und die Alliierten
Kurt Wendt meldet Kundgebung am Heldenplatz an. Zu einer machtvollen selbstbewußten Kundgebung zum Befreiungstag am
8.
Mai ruft Kurt Wendt am Heldenplatz auf. Wendt, dem vorgeworfen wurde,
Donnerstagsdemos zu organisieren, diese aber nicht anzumelden, hat heute
offiziell eine Kundgebung am Heldenplatz angemeldet. "Die in Österreich
lebenden AntifaschistInnen müssen Flagge zeigen, und zwar alle!". Wendt
begründet seine Anmeldung damit, "daß viele tausende nicht wieder Opfer
von Tränengasübergriffen der Polizei werden wollen, während Nazibuben
unbehelligt durch die Kärntnerstrasse ziehen können.". Außerdem ruft Wendt
zu der ungewöhnlichen Maßnahme auf, "daß Möglichst viele Menschen und
Gruppen eine Kundgebung anmelden sollten, damit wird bereits die
polizeiliche Vorbesprechung zur antifaschistischen Manifestation, und wenn
ein Dutzend antifaschistische Kundgebung einer rechten Gegenübersteht,
wird sich Minister Strasser schwer tun, die DemokratInnen zu verbannen."ende
rückfragen an kurt wendt
06509201700


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07 UVS entscheidet: Äußerung "Stoiber ist eín Rassist" strafbar!!!
Von: MayDay Graz <mayday2000graz@hotmail.com>
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UVS entscheidet: Äußerung "Stoiber ist eín Rassist" strafbar!!!
Am Dienstag, den 23. April, fand vor dem UVS Steiermark die
Berufungsverhandlung wegen der Protestaktion gegen den Auftritt des
CDU-Politikers Edmund Stoiber statt. Am 6. Oktober 2000 hatte eine Gruppe
junger Leute mit einem Transparent und ein paar Sprechchören am Grazer
Hauptplatz demonstriert, was damals zu einem brutalen Polizeieinsatz und
mehreren Verwaltungsstrafen führte.
Nach einer mehrstündigen Verhandlung gegen acht Berufunfswerber verkündete
der 3er Senat des UVS mündlich seine Entscheidung: Während die Anzeige der
"Ordnungstsörung" wegen angeblichen Hineindrängens fallengelassen wurde,
wurden alle Angezeigten wegen "Lärmerregung" durch Sprechchöre verurteilt
(obwohl eine Tonbandaufnahme den völlig störungsfreien Verlauf der
Stoiber-Veranstaltung belegte!). Doch das wirklich Unfaßbare: Der UVS
Steiermark qualifizierte die Äußerung "Stoiber ist ein Rassist!", die fast
alle zugegeben hatten, als Anstandsregelverletzung!
Begründung: Die Judikatur des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte
sei in diesem Fall nicht anzuwenden, da es auch auf Ort und Umstände der
politischen Äußerung ankomme. Die Äußerung "Stoiber ist ein Rassist!" habe
das "sittliche Empfinden der ÖVP-Symphatisanten" verletzt!
Dabei hatten die Berufungswerber sogar Zitate von E. Stoiber zu Protokoll
gegeben (wie: er wolle keine "Gesellschaft auf deutschem Boden", die
"durchmischt und durchrasst ist").
Wir sind betroffen und schockiert. Diesem Urteil zufolge ist somit das Recht
auf freie Meinungsäußerung - egal, wie nachvollziebar, wie belegbar diese
Meinung ist - vom Einverständnis einer Mehrheit abhängig. Wir fragen uns, ob
sich die drei Vorsitzenden des UVS Steiermark, die dieses Urteil fällten,
über die politischen Konsequenzen dessen, was sie da getan haben, im klaren
sind.

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08 neonazis, freunde und helfer
Von: Christian Apl <christian.apl@kabsi.at>
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Quelle: http://www.gruene.at/themen.php?tid=9831
2002-04-23 12:00
neonazis, freunde und helfer
Pilz: Regierungsabgeordnete und der Verdacht des Missbrauchs der
Öllinger-Sachverhaltsdarstellung
Am Ende der Neonazi-Kundgebung am Samstag, den 13April 2002, wendet sich der
Veranstalter auf dem Sockel des Denkmals am Heldenplatz an die
Demonstranten:
"Zwei Worte des Dankes möchte ich noch aussprechen: an R. (Organisator)...
und
ein zweites Dankeschön an die Wiener Exekutive, die ihren Dienst in
hervorragender Weise versehen hat (lauter Applaus). Nun Kameraden, bevor wir
nach Hause gehen und die Kundgebung beenden, werden wir noch das Lied vom
Kameraden... (Das Lied wird gesungen.)... Kommt gut nach Hause. Bevor wir
aber
den Platz verlassen, werden wir den Abmarschweg mit der Polizei
koordinieren..."
Ein zweiter Redner: "Erstmals: Danke für euer Kommen und: Kommt der Reemstma
jemals wieder zu uns, wir werden zehnmal soviel und wir demonstrieren wieder
da,
jawohl !"
Aus dem Bericht des Wiener Polizeipräsidenten: "Man habe die Rechten
begleitet
und am Josefsplatz in Gruppen zu fünf bis zwölf Personen "abtröpfeln"
lassen.
Jeweils wenn eine Gruppe ausser Sichtweise war, wurde die nächste
durchgelassen... Dennoch sammelten sie sich wieder am Albertinaplatz."
Im Gegensatz zu dieser Darstellung ziehen die Demonstranten schon vom
Josefsplatz weg geschlossen über die Herrengasse, erreichen als
Demonstration
die Albertina und marschieren an ihr vorbei in die Kärntnerstrasse. "Hier
marschiert der nationale Widerstand ! Sieg Heil, Sieg Heil !" Die
Demonstranten
werden von den Beamten kein einziges Mal aufgefordert, die illegale
Nazi-Demonstration zu beenden.Am 14.4. erklärt Einsatzleiter Obstlt. Karl Heinz Zeiler von der BPDion Wien
in
"Wien Heute" auf die Frage, warum die Polizei nicht gegen die illegale Demo
eingeschritten sei: "Das ist deshalb möglich, zumal wir unsere
Begleitmaßnahmen
am Josefsplatz durch uniformierte Kräfte eingestellt haben, weil der Wunsch
der
Veranstalter eben war, von dort aus ungehindert alleine weiterzugehen."
Beamte der Wiener Staatspolizei marschieren mit. In der Kärntnerstrasse
trifft
der uniformierte Streifenpolizist Anton 61 auf die Demonstration und fordert
sofort im BMI Einsatzkräfte an. Zu gleicher Zeit fordern die
mitmarschierenden
Staatspolizisten zum ersten Mal die "Reserve 181" an. Auf halbem Weg wird
die
Reserve zurückgeschickt, weil die Demonstranten in die U-Bahn-Station
Stephansplatz abgegangen sind.
Der Innenminister übernimmt am 17.4. im Nationalrat die volle Verantwortung:
"Und die zuständigen Beamten der Bundespolizeidirektion Wien ... haben sich
hier
einmal mehr korrekt verhalten und sie haben die volle Rückendeckung des
Ministers in dieser Sache. Der Einsatz ist richtig verlaufen und richtig
erledigt worden."
Nach dem unterbliebenen Einsatz gibt der Generalinspektor der BPDion Wien
"Fehler" zu. Er wird vom Innenminister im Nationalrat zurechtgewiesen: "Was
mit
besonders aufgefallen ist und was ich wirklich nicht besonders schätze, ist
der
Umstand, dass polizeiliche Führungskräfte nicht mit ihren Mitarbeitern
reden,
sondern ihnen Informationen, die sie betreffen, über die Zeitung ausrichten
lassen."
Es besteht der Verdacht, dass das Innenministerium:
1. die Neonazidemonstration genehmigt und damit das Verbotsgesetz verletzt;
2. die illegale Demonstration der Neonazis nicht aufgelöst, sondern nur
begleitet;
3. einen Falschbericht über die illegale Demonstration öffentlich verbreitet
hat.

Chronologie einer Aktion
Regierungsabgeordnete und der Verdacht des Missbrauchs der
Öllinger-Sachverhaltsdarstellung
SAMSTAG, 13.4.Nach der Demonstration am Burgring macht BezI. Manfred I. eine Meldung: "...
Bei
der versuchten Festnahme einer weiteren Person (weiblich) versuchte der Herr
Abgeordnete Öllinger einzugreifen und diese zu verhindern. Die unter meinem
Kommando stehende Gruppe versuchte die Festnahmen zu sichern, wobei RvI P.
mit
dem GSOD Schild versuchte, ein weiteres Vorgehen des Abg. Öllinger zu
verhindern. Dieser versuchte dem SWB das Schild zu entreissen..."
RvI. Roberto P. erstellt ebenfalls eine Meldung: "Abg. Öllinger versuchte
offenichtlich durch seine Gewaltanwendung zum einen die durch mich gesetzte
rechtmäßige Amtshandlung, nämlich das Zurückhalten anderer
Demonstrationsteilnehmer, und zum anderen die rechtmäßige Amtshandlung des
Mjr.
A.., Festnahme einer Gewalttäterin, zu verhindern. Tatsächlich gelang es
auch
den anderen Manifestanten, die gemeinsam mit Öllinger in Richtung der
Festgenommenen drängten, bis zu dieser zu gelangen und die Fortführung der
Amtshandlung durch Mjr. A. zu verhindern..."MONTAG, 15.4.09:00
Bgdr. Brinek (WEGA) übergibt Generalinspektor Schnabl die beiden Meldungen:ca. 09:50
Schnabl leitet beide an das Büro für Staatsschutz der BPDion Wien weiter.11:34
OTS 0096 des ÖVP-Klubs
KO Andreas Khol: "Eine Aktionsgemeinschaft aus Grünen, linken Chaoten,
gewaltbereiten Anarchisten sind unter Beteiligung des grünen
Nationalratsabgeordneten gewalttätig gegen die Exekutive vorgegangen und
haben
diese mit Pflastersteinen und Holzlatten beworfen. Das wird zu hinterfragen
sein."Es wird zu hinterfragen sein, ob Khol zu diesem Zeitpunkt bereits über die
Sachverhaltsdarstellung gegen Öllinger informiert war.

(jedenfalls nach 12:10)
Mag. Zander (BPDion Wien, Büro für Staatsschutz) leitet eine
Sachverhaltsdarstellung - ergänzt um die APA-Meldung 0217 von 12:10 - an die
Staatsanwaltschaft Wien zH. des Leitenden Staatsanwaltes Dr. Wetzer weiter.
15:30-16:00
BPDion Wien, Büro für Staatsschutz vernimmt I..
16:10-16:45
BPDion Wien, Büro für Staatsschutz will P. einvernehmen. P. ist jedoch
ausser
Dienst. P. wird von seinem Vorgesetzten angewiesen, in seiner Freizeit zur
Einvernahme zu kommen. Damit kann die Sachverhaltsdarstellung rechtzeitig
vor
dem Ministerrat beim Staatsanwalt einlangen.
(im Laufe des Nachmittags)
Helmut Kellner, der Sprecher der StA Wien, erhält die
Sachverhaltsdarstellung
laut eigener Aussage direkt von der BPDion Wien.DIENSTAG, 16.4.10:00
Ministerrat
(vor 12:00)KO Peter Westenthaler ruft einen APA-Journalisten noch aus dem
Ministerratssitzungssaal an und informiert ihn über die
Sachverhaltsdarstellung
gegen Öllinger. Der Innenminister hat gerade vorher in der Vorbesprechung
zum
Ministerrat über die Sachverhaltsdarstellung gegen Öllinger informiert.
(Bestätigung durch KO Westenthaler in seiner PK vom 18.4.) Über die
Sachverhaltsdarstellung gegen die wilde Neonaqzi-Demonstration wurde nicht
informiert. Im Ministerrat selbst kam die SV nicht zur Sprache (nicht im
Beschlussprotokoll).
12:23
OTS0147 des ÖVP-Klubs
"Khol: Sehe Klagsdrohungen gelassen entgegen"
"Aus der Staatsanwaltschaft Wien wurde inzwischen bekannt, dass eine
Sachverhaltsdarstellung der Exekutive betreffend den Abgeordneten Öllinger
vorliegt, aus der sich der Verdacht des Widerstands gegen die Staatsgewalt
ergibt."
Zu diesem Zeitpunkt war weder öffentlich noch bei Öllinger eine
Sachverhaltsdarstellung bekannt.12:27
APA0291
Siehe APA0192/16.04 16.Apr 02
Heldenplatz-Demo: FPÖ berichtet von Strafanzeige gegen Öllinger
"FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler hat auf die Klagsdrohung seitens der
Grünen
gegen ihn damit reagiert, dass er postwendend von einer Strafanzeige gegen
den
Grünen Sozialsprecher Karl Öllinger sprach, und zwar wegen Widerstands gegen
Staatsgewalt. .... Westenthaler: "Der Grund, der mir jetzt bekannt geworden
ist,
ist, dass es eine Strafanzeige gegen Öllinger gibt. Diese lautet auf
Widerstand
gegen die Staatsgewalt."
14:12
APA0432
Staatsanwaltschaft bestätigt Anzeige gegen Öllinger
"Die Staatsanwaltschaft Wien hat am Dienstag bestätigt, dass bei ihr eine
Anzeige gegen den stellvertretenden Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger,
eingelangt ist. Die Sachverhaltsdarstellung sei von der
Bundespolizeidirektion
Wien gekommen und beziehe sich auf den Vorwurf des Widerstandes gegen die
Staatsgewalt im Zusammenhang mit den Demonstrationen rund um den Heldenplatz
am
vergangenen Samstag, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Helmut
Kellner, auf Anfrage der APA. Nähere Details dazu konnte er nicht nennen."Erst um 14:12 - zwei Stunden nach den Erklärungen von Khol und
Westenthaler -
ist damit die erste öffentliche Erklärung einer zuständigen Stelle erfolgt.15:28
Die von Mag. Zander (BPDion Wien, Büro für Staatsschutz) übermittelten
Einvernahmeergebnisse von P. und I. sowie Öllingers Personaldaten langen in
der
Staatsanwaltschaft ein (bei Dr. Wetzer).MITTWOCH, 17.4.

ca 09:00
Ein Anruf der RA-Kanzlei Noll bei der Einlaufstelle der Staatsanwaltschaft
ergibt, dass dort noch keine Sachverhaltsdarstellung bezüglich Öllinger
eingelangt ist.
ca 10:00
Ein weiterer Anruf bei der Einlaufstelle der Staatsanwaltschaft ergibt, dass
die
SV mittlerweile eingelangt ist.10:20
VP-Abg. Werner Miedl im Plenum
"Es wurde behauptet, dass Sie rundum von filmenden Kolleginnen und Kollegen
umgeben waren und dass sie dann gefragt haben, ob alles aufgezeichnet sei.
Angeblich gibt es darüber Dokumente.
Herr Kollege Öllinger! Ich bin entsetzt über das, was Sie getan haben, weil
ihr
Vorhaben möglicherweise war, eine Festgenommene zu befreien."
"Festgenommene befreien" meldete P. bereits am 13.3. Über die angebliche
Frage
an den Filmer "ob eh alles drauf sei" sagte I. erst bei seiner Einvernahme
am
15.4. aus. Beide Fakten waren bis zur Rede des Abg. Miedl der Öffentlichkeit
nicht bekannt. Der Verdacht ist begründet, dass Miedl über den Inhalt der
Sachverhaltsdarstellung aus einer nichtöffentlichen Quelle informiert war.12:10
FP-Abg. Karl Schweitzer im NR-Plenum:
"Ein Beamter der Alarmabteilung WEGA erzählt, dass Öllinger die Initiative
ergriffen hat, und er bestätigt das, als ein mutmaßlicher gewalttätiger
Linksaktivist abgeführt wurde und eine Frau dazwischen gefahren ist."

14:47
Der Grüne Klub erhält - im Wege der RA-Kanzlei Noll - von der
Staatsanwaltschaft
Wien die Sachverhaltsdarstellung der BPDion Wien

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09 radio orange, marsch rum
Von: Herbert Loitsch <omo@gmx.at>
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Eröffnung des Austrian Cultural Forum in New York (18.04.2002)
Widerstand gegen den "Krieg gegen den Terror" und in Palästina
(Demonstration in Washington DC am 20.04.2002)
in
Marsch Rum Fr 26.04.2002 02:00-04:00 früh Orange 94,0
Musik und Geplauder mit einem Gast der die letzte Woche an der
Ostküste verbrachte. Er nahm an den Veranstaltungen Teil und hat Ton
und Erinnerungen mitgebracht.
-ende------------------
liebe grüsse
herby
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10 ICA FRANKREICH - STATEMENTS OESTERR. 2000/FRANKR. 2002
Von: InstCultAutr@aol.com <InstCultAutr@aol.com>
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ICA Institut pour la Culture Autrichienne / Institut fuer oesterreichische
Kultur
bureau R. Fleck - J. Le Rider - F. Kaltenbeck - P. Saliou
Instcultautr@aol.com
www.autricheculture.org
Zur Austragung aus der Mailinglist bitte zuruecksenden mit UNSUBSCRIBE im
Betreff.
Nachfolgend finden Sie drei Statements des ICA zur politischen Situation in
Frankreich und ihren Konsequenzen. Zum freien Abdruck und Weitersendung.
Weitere Statements in Text- und Bildform sind auf www.autricheculture.org
veroeffentlicht. Wir versammeln derzeit Stellungnahmen und Aeusserungen
franzoesischer Kuenstler und Intellektueller. Jeder Beitrag
oesterreichischer
Kollegen ist selbstverstaendlich gleichfalls willkommen. Soweit wie moeglich
wird alles uebersetzt und in beiden Laendern ausgesandt. Am 5. Mai
entscheidet es sich zum ersten Mal seit 1933 in einem europaeischen Land, ob
eine extremistische Partei auf demokratischem Weg die Staatsmacht
uebernimmt.
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Inhalt:
Franz KALTENBECK: Durcharbeiten
Jacques LE RIDER: Oesterreich 2000/Frankreich 2002
Robert FLECK: Aufruf an die franzoesischen Kollegen----------------------------------------------------------------------------
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Franz KALTENBECK: Durcharbeiten
Als die Partei Joerg Haiders im Februar 2000 in Oesterreich in die Regierung
gelangte, hat eine Reihe franzoesischer und europaeischer Intellektueller
ihre Bestuerzung darueber zum Ausdruck gebracht. Ich war unter ihnen. Im
Oesterreich der Nachkriegszeit aufgewachsen, habe ich das Land im April 1976
verlassen. Daher wusste ich, wie andere auch, dass ein grosser Teil der
Bevoelkerung dieses Landes niemals ehrlich bedauert hatte, was sich zwischen
1933 und 1945 abspielte. Das Debakel der Politik der sozialistischen
Regierung liess eine grosse Zahl an Stimmen fuer die oesterreichische
extreme
Rechte erwarten, aber nicht ihren Aufstieg zu 27 Prozent!
Ich hatte auch nicht die Wahlergebnisse von Jean-Marie Le Pen in Frankreich
vergessen. Wir haben den Aufstieg von faschistischen Bewegungen in anderen
europaeischen Laendern zu regionaler Regierungsverantwortung beobachtet
(Italien, Belgien, Schweiz, usw.). Der oesterreichische Fall schien mir
schwerwiegender zu sein. Kein anderes europaeisches Land - Deutschland
ausgenommen - weist eine derart belastende Vergangenheit auf. Deutschland
hat
sich seiner Geschichte in einer Weise gestellt, die Freud "durcharbeiten"
nannte - Oesterreich aber nicht. Deshalb schloss ich mich jenen an, die die
Beteiligung der FPOe an der oesterreichischen Regierung unakzeptabel halten.
Manche haben uns vorgeworfen, dass sich unsere Proteste gegen eine
demokratisch gewaehlte Regierung wenden, waehrend die Menschenrechte in
vielen Teilen der Welt verletzt werden, zum Beispiel in Tschetschenien. Als
Praktiker der Psychanalyse ist mir die Ansicht, dass sich die Uebel
aufwiegen, fremd. Ich habe im Gegenteil gelernt, dass man das Schicksal der
Menschen, ebenso wie das der Voelker, jedes fuer sich betrachten muss,
anstelle alles gleichzusetzen. Meine Opposition gegen Haider hat mich auch
nicht daran gehindert, die Zensur gegen Umar Kanbief, einen Helden des
tschetschenischen Widerstands, zu denunzieren, als dieser im Vorjahr das
Leiden seines Volkes vor einer UNO-Kommission darstellen wollte.
Seit dem Morgen des 22. April 2002 macht sich die europaeische Presse ueber
Frankreich lustig, das im Februar 2000 Oesterreich die Leviten las und nun
zwei Jahre spaeter selbst mit 20 Prozent fuer die extreme Rechte dasteht.
Niemand kann leugnen, dass dieser erste Wahlgang der Praesidentschaftswahl
eine Katastrophe darstellt. Aber statt ein Land gegen das andere
auszuspielen, sollte man sich ueberlegen, was dieses Erdbeben auf der
europaeischen Ebene bedeutet.
Frankreich ist kein Einzelfall. Der Populismus, ja der Faschismus
triumphiert
derzeit auch in Italien, in Daenemark und ein wenig in Belgien. Ungarn ist
ihm gerade entronnen. Ebenso wie die Oesterreicher, die Verstaendnis fuer
Haider aufbringen, haben die franzoesischen Le Pen-Waehler die dunkelsten
Stunden ihrer eigenen Vergangenheit verdraengt. Das alles ereignet sich vor
dem Hintergrund von Rissen im politischen Gewebe, einer Entflechtung der
sozialen Bande und einer Art Aphasie der Eliten. Die Demagogen sind die
einzigen, die es noch verstehen, ihre Botschaften an den Mann zu bringen.
Zugleich sind die traditionellen Parteien unfaehig, die Gruende fuer ihre
Niederlagen zu erfassen. Der Niedergang des gemaessigten politischen
Diskurses beschraenkt sich nicht nur auf Frankreich.
Das wirkliche Problem, das diese Wahl aufwirft, scheint mir in Folgendem zu
bestehen: es kam eine nachhaltige Panne der Demokratie ans Tageslicht, denn
zu viele Leute haben Sonntag mit dem Risiko gespielt, einem autoritaeren
Regime den Weg zu ebnen, auch wenn sie nicht gleich an diese Gefahr dachten.
Im besten Fall war ihre Stimmabgabe ein schlechter Witz, der ihre
Lebensbedingungen nicht verbessern wird.
Franz Kaltenbeck
(aus dem Franzoesischen)
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Jacques LE RIDER, Oesterreich 2000/Frankreich2002
Paris, 22.4.02
Als im Februar 2000 in Wien eine kleine Koalitions-Regierung zwischen der
klassischen Rechten und den national-populistischen Rechtsextremen gebildet
wurde, zaehlte ich zu jenen, die in der politischen Wende der
oesterreichischen Zweiten Republik einen Wendepunkt fuer ganz Europa und
einen Affront gegen die gemeinsame Erinnerung der europaeischen Demokraten
sahen. Diese hatten nicht vergessen, dass die europaeische Zivilisation
seit
1945 auf einige entschiedenen Verneinungen gegruendet ist: Ablehnung des
Faschismus und des Nazismus, des Nationalismus und des Rassismus, sowie des
Kolonialismus.
Mit Konsternierung haben wir damals wahrgenommen, wie ein grosser Teil der
oesterreichischen oeffentlichen Meinung (bis in "linke" Kreise) sich ueber
die Urteile aus dem Ausland empoerten, die von einer "Scham fuer
Oesterreich" und von einer "Gefahr fuer Europa" sprachen.
Die Ereignisse seit Februar 2000 haben leider! gezeigt, dass Europa eine
gemeinsame Waehrung besitzt, aber keine gemeinsame politische Kultur,
vielleicht auch keine kulturelle Identitaet. Die "Sanktionen", die in
vorderster Reihe von Frankreich befuerwortet worden waren, haben sich als
hoechst kontraproduktiv erwiesen. Statt die Entstehung einer europaeischen
oeffentlichen Meinung und politischen Solidargemeinschaft zu foerdern, haben
sie in Oesterreich chauvinistische Reflexe verstaerkt, waehrend sie in
Frankreich zu oft mit Arroganz und Selbstgewissheit verbunden waren.
Am Sonntag, den 21. April 2002, hat Frankreich eines der beschaemendsten
Ereignisse seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Die Lehrmeister in guten
demokratischen Sitten wurden von einer Waehlerschaft schwer bestraft, die
von
oberflaechlichen Meinungsumfragen fehlgeleitet wurde, ebenso wie von der
Vervielfachung der Kandidaten, die einander "kannibalisierten", wie
Marketingspezialisten von Konkurrenzprodukten sagen, die von der gleichen
Firma auf den Markt gebracht werden.
Dieser entmutigende Ueberschuss an Kandidaten, die Ignoranz der Gefahr und
der Vertrauensueberschuss in das franzoesische politische System, das von
der
"Cohabitation" zwischen einem rechten Staatschef und einer linken Regierung
unterhoelt und der Perspektive eines normalen demokratischen Wechsels
beraubt
war, haben Frankreich in Gefahr gebracht, eine oesterreichische,
italienische
oder daenische Situation zu kennen.
Beim zweiten Wahlgang muss man selbstverstaendlich Chirac waehlen. Bei den
nachfolgenden Parlamentswahlen gilt es, die Regierungsparteien zu waehlen
und
zugleich die Manipulation der Front National zu umgehen, die einmal der
Linken hilft, die Rechte zu schlagen, dann wieder der Rechten gegen die
Linke.
Doch nach diesen Wahlen, aus denen Frankreich, wie zu hoffen ist,
unbeschadet
hervorgehen wird, muessen wir mit mehr Nachdruck als bisher an einem
kulturellen und politischen Europa arbeiten, das bislang ein Projekt
geblieben ist. Denn der erste Wahlgang in Frankreich war eine Protestwahl
gegen Europa, nicht nur gegen die Regierungsverantwortlichen des Landes. Die
europaeischen Voelker entzweien sich von einem Europa, das sich auf
Buerokratien, Finanzen und Maerkte beschraenkt, sich nicht um Kultur
kuemmert
und die grossen Prinzipien der Demokratie einzwaengt.
Oesterreich hatte das traurige Privileg, eine "Oelpest" vorwegzunehmen,
deren Wellen nun an den franzoesischen Kuesten angekommen sind. Deshalb
lanciert unsere Vereinigung, das Institut fuer oesterreichische Kultur,
einen
Aufruf zur solidarischen Bruderschaft unter europaeischen Demokraten, gegen
jede Form von Schadenfreude. Fuer uns sind der Kampf gegen den Haiderismus
und gegen den Lepenismus ein und dieselbe Sache. Wir muessen die
franzoesischen F (Front National) stoppe, ebenso wie es darum geht, jeder
Koalition einer demokratischen Partei mit der F Einhalt zu gebieten, auf
landesweiter Ebene, in Bundeslaendern, Gemeinden und selbstverstaendlich
ueberall sonst in Europa.
Jacques Le Rider
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Robert FLECK, Offener Brief an die Kollegen aus der franzoesischen Kunstwelt
Nantes, den 22. April 2002
Liebe Kollegen und Freunde,
ich bin ueberzeugt, dass es im hoechsten Interesse der franzoesischen
Kuenstler, Kunstkritiker, Galeristen, Museumsleute und Institutsleiter
liegt,
ohne Zoegern eine gemeinsame Erklaerung ueber die Gefahr einer
rechtsextremen
Regierung zu veroeffentlichen.
In erster Linie geht es darum, den Zusammenhalt und die Solidaritaet der
franzoesischen Kunstwelt zu wahren und zu verstaerken. Diese Solidaritaet
und
die Selbstorganisation der Kunstwelt sind die einigen Schutzmauern in einer
politischen Situation, die fuer sehr lange kaum kontrollierbar sein wird.
Zweitens ist es dringend notwendig, die Missverstaendnisse und Amalgame zu
verhindern, die unweigerlich aufkommen, wenn die franzoesische Kunstwelt
angesichts einer solchen Gefahr und eines solchen politischen Erdbebens mit
weltweiten Auswirkungen schweigt. In jedem Fall sind die Auswirkungen der
politischen Ereignisse bereits jetzt katastrophal fuer die Praesenz der
franzoesischen Kunst im Ausland, vielleicht auch fuer die blosse
Moeglichkeit
franzoesischer Kuenstler, im Ausland respektiert zu werden.
Es geht also darum, die franzoesischen Kuenstler zu schuetzen, die seit
Montag morgen nicht mehr ins Ausland fahren koennen, ohne ueber die
politische Situation in ihrem Land befragt zu werden. Es ist insoferne fuer
einen franzoesischen Kuenstler unmoeglich geworden, als einfaches Individuum
zu reisen. Wenn die franzoesische Kunstwelt die Sachen ein fuer allemal
klarstellt, wird es anschliessend fuer jeden von Euch einfacher werden.
Zuletzt geht es darum, auf die Besorgtheit der Welt zu reagieren. Frankreich
stellte seit langer Zeit fuer die Kuenstler der ganzen Welt einen sicheren
Hafen dar, einen Ort, an dem man im hypothetischen Fall einer Gefahr fuer
die
eigene Person Zuflucht finden kann. Seit dem 21. April erscheint uns
Frankreich nicht mehr als ein sicherer Ort. Es scheint, als wuerde die
Situation der dreissiger Jahre zurueckkehren, als die auslaendischen
Kuenstler in Paris sich nicht sicher fuehlten. Es waere wichtig, wenn Ihr
unsere Sorgen in dieser Hinsicht ausraeumt.
Manche von Euch fragen mich seit dem 21. April, wie ich nun reagiere, da sie
meine Position gegenueber der oesterreichischen Regierung seit Februar 2000
kennen. In Oesterreich habe ich als Staatsbuerger und Intellektueller die
Pflicht, oeffentlich zu intervenieren, und ich habe das Recht, einer
Regierung, die ich als intolerabel erachte, den Krieg zu erklaeren. In
Frankreich bin ich nur ein Gast, und ich habe nicht das Recht, mich in die
Wahl der Franzosen einzumischen. Aber als Kollege und als Buerger der
Europaeischen Gemeinschaft habe ich das Recht, mich auszudruecken, wenn die
Freiheit in Gefahr ist, was nunmehr der Fall ist.
Daher erlaube ich mir, Euch anzuflehen, am 5. Mai waehlen zu gehen und
Chirac
zu waehlen. In der jetzigen Situation stellen Wahlenthaltung oder ungueltige
Wahl kriminelle Handlungen dar. Bei der Machtergreifung in Deutschland im
Jahr 1933 erzielte Hitler im ersten Wahlgang weniger Stimmen als Le Pen in
Frankreich am 21. April 2002.
Sincerement votre,
Robert Fleck
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ICA Institut pour la Culture Autrichienne / Institut fuer oesterreichische
Kultur
bureau R. Fleck - J. Le Rider - F. Kaltenbeck - P. Saliou
Nantes
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ANKÜNDIGUNGEN
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11 1. Mai - Gemeinsam Widerstand
Von: KPOE WIEN <wien@kpoe.at>
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1. Mai Demonstration in Wien
Wie schon seit 1993 ruft in Wien das Personenkomitee "1.Mai", das von
einer Reihe von Organisationen unterstützt wird, auch heuer zu einer
alternativen 1. Mai Demo am Ring auf.
Treffpunkt ist um 10.00 beim Denkmal gegen Krieg und Faschismus von A.
Hrdlicka bei der Albertina.
Die Abschlußkundgebung findet ab ca. 11.30 vor dem Parlament statt.
Bei der Abschlußkundgebung sprechen:
Di Tutu Bukasa zur Migrations- und antirassistischen Politik,
Gundi Dick zur frauenpolitischen Situation,
Manfred Groß zur Auseinandersetzung der und in den Gewerkschaften,
Olivia Steiner zu den Vorbereitungen des "European Social Forum" und
Helmut Kramer zu aktuellen friedenspolitischen Fragen.
Moderiert wird die Kundgebung von Grace M. Latigo.
Der Aufruf zur Demonstration lautet:
Widerstand dem Neoliberalismus, dem Militarismus und Krieg!
Für soziale Gerechtigkeit und Frieden!
Unter diesem Titel steht der Aufruf der sozialen Bewegungen des 2.
Weltsozialforums von Porto Alegre, das im Feber in Brasilien stattfand:
"Wir sind verschieden: Frauen und Männer, Erwachsene und Jugendliche,
Indigenas, BäuerInnen und StädterInnen, ArbeiterInnen und
(Erwerbs)Arbeitslose, Obdachlose, Alte, StudentInnen, Menschen jeglichen
Glaubens und verschiedener Hautfarbe, mit unterschiedlichen sexuellen
Orientierungen. Diese Verschiedenheit ist unsere Stärke. Sie ist die
Basis unserer Einheit. Wir sind eine globale Bewegung der Solidarität,
vereint in unserer Entschlossenheit gegen die Konzentration des
Reichtums, die Ausbreitung der Armut und Ungleichheit, gegen die
Zerstörung unserer Erde zu kämpfen. ... Durch unseren Widerstand bauen
wir an einer breiten Allianz gegen ein System, das auf Sexismus,
Rassismus und Gewalt beruht und das die Interessen des Kapitals und des
Patriarchats bevorzugt, statt die Bedürfnisse und Erwartungen der
Menschen. ...
Nach den terroristischen Anschlägen am 11.9.2001, die wir ohne jeden
Vorbehalt verurteilen, so wie wir alle Angriffe auf ZivilistInnen in
allen Teilen der Welt verurteilen, haben die USA mit ihren Alliierten
einen gewaltigen, militärischen Feldzug eingeleitet. Im Namen des
"Krieges gegen den Terrorismus" werden überall auf der Welt BürgerInnen-
und politische Rechte angegriffen. Der Krieg gegen Afghanistan, in dem
auch terroristische Methoden angewendet werden, soll auf andere Fronten
ausgedehnt werden. ... Dieser Krieg enthüllt ein weiteres, inakzeptables
Gesicht des Neoliberalismus. Der Islam wird verteufelt, während
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorsätzlich propagiert werden. ...
Die globalen Bewegungen für soziale Gerechtigkeit und Solidarität müssen
gewaltige Herausforderungen bewältigen: Unser Kampf für Frieden und
kollektive Sicherheit schliesst ein, sich gegen Armut, gegen
Diskriminierung, gegen neokoloniale Herrschaft zu wenden und sich für
die Schaffung einer nachhaltigen alternativen Gesellschaft einzusetzen.
...
Wir unterstützen die Kämpfe der Gewerkschaften und Lohnabhängigen sowohl
des traditionellen, wie des informellen Sektors. Diese Kämpfe sind von
grundlegender Bedeutung für die Lebens- und Arbeitsbedingungen. ...
Die neoliberalen Politikmodelle erzeugen Elend und Unsicherheit. Sie
haben in beträchtlichem Umfang sexuelle Ausbeutung und den Handel mit
Frauen und Kindern gesteigert. Armut und Unsicherheit haben Millionen
von Flüchtlingen geschaffen, denen ihre Würde, ihre Freiheit und ihre
Rechte verweigert werden. Wir fordern die Einhaltung des Rechts auf
Bewegungsfreiheit, des Rechts auf körperliche Unversehrtheit und einen
legalen Status für alle Flüchtlinge. ...
Für uns sind Nahrung, öffentliche Dienstleistungen, Landwirtschaft,
Gesundheit und Bildung keine käuflichen Dinge. Patente und Lizenzen
dürfen nicht gegen die armen Länder und ihre Bevölkerungen eingesetzt
werden. Wir sind gegen die Patentierung von Lebensformen. ...
Wir wollen unsere Bewegung mit gemeinsamen Aktionen und Mobilisierungen
für soziale Gerechtigkeit, für die Einhaltung von BürgerInnen- und
Freiheitsrechten, für Lebensqualität und Gleichheit, für Würde und
Frieden stärken."
Der 1. Mai wurde als Aktionstag dieser globalen Bewegung in den
Aktionskalender aufgenommen.
Der globale neoliberale Umbau der kapitalistischen Gesellschaften, zu
dem die Bewegungen des Weltsozialforums Alternativen durchsetzen wollen,
wird auch von der EU betrieben und bestimmt in Österreich - forciert
seit der schwarzblauen Wende - zunehmend das Leben der Menschen. In
atemberaubendem Tempo werden öffentliches Eigentum verscherbelt und
kommunale Versorgungsbetriebe privatisiert. Soziale Sicherheitssysteme -
bei den Pensionen, im Gesundheitswesen, bei den Abfertigungen oder bei
der Kinderkarenz - werden nicht reformiert, bestehende Lücken nicht
geschlossen, sondern mit der Behauptung, sie seien nicht finanzierbar,
kaputt gemacht, um dem Privatkapital neue Anlagemöglichkeiten zu bieten.
Drastischen Einsparungen im Schulwesen folgten die Studiengebühren.
Statt umfassenden Benachteiligungen von Frauen in allen
gesellschaftlichen Bereichen ernsthaft entgegen zu wirken, soll die
"Gleichstellung" durch die Anhebung des Pensionsalters vorgezogen
werden. Mit dem sogenannten "Integrationsvertrag"sollen MigrantInnen
abgeschreckt, hier lebende Menschen eingeschüchtert und zur Assimilation
gezwungen werden.
Der 1. Mai wird in Österreich für alle Zukunft auch ein Gedenktag an den
Tod von Marcus Omofuma bleiben, der Opfer des menschenverachtenden
Schengen-Regimes wurde.
Auch in Österreich engagieren sich verschiedene Bewegungen und
Initiativen für ähnliche Ziele wie sie in Porto Alegre formuliert
wurden: z.B. die Frauenbewegungen, die Friedens- und
Neutralitätsinitiativen, "ÖsterREICH für alle GLEICH" und andere
antirassistische Gruppierungen, entwicklungspolitische Gruppen, umwelt-
und sozialpolitische Initiativen, linke GewerkschafterInnen und neue
Bewegungen, wie die gegen Schwarzblau oder ATTAC, die in ihrer Vielfalt
und dem gegenseitigen Respekt ihre Stärke finden. Ihre Forderungen und
Ansprüche sind die Basis an die der Prozess des Weltsozialforums in
Österreich anknüpfen kann.
Eine andere Welt ist möglich!Das Personenkomitee "1. Mai 2002" ruft zur gemeinsamen Demonstration in
Wien auf:
Atila Akkaya, Anneliese Erdemgil Brandstätter, Di Tutu Bukasa, Gundi
Dick, Claudia Krieglsteiner, Peter Ulrich Lehner, Melitta Nicponsky,
Andreas Pecha, Bernhard Redl, Alois Reisenbichler, Dieter Schrage,
Lilian Stadler, Walther Schütz
Unterstützende Organisationen:
AKIN, Antifaschistische Linke (AL), ARGE für Wehrdienstverweigerung,
Gewaltfreiheit und
Flüchtlingsbetreuung, ArbeiterInnen Standpunkt (AST), Gewerkschaftlicher
Linksblock (GLB), Fachbereich Arbeit & KAJ (Katholische ArbeiterInnen
Jugend), Grünalternative Jugend, Hiroshimagruppe, KJÖ-Junge
Linke, KSV, KPÖ-Wien, LehrerInnen für den Frieden, Linkswende, 7Stern,
Sozialistische Linkspartei (SLP), Sozialistischer Widerstand
International, Verein Zusammen, Wiener Friedensbewegung
Treffpunkt: 10.00 Albertina, Denkmal gegen Krieg und Faschismus von A.
Hrdlicka
Ca. 11.30 Abschlußkundgebung beim Parlament

================================================
12 Sonntag im Vorstadtzentrum - Film "Exilträume"
Von: bsb@vorstadtzentrum.net <bsb@vorstadtzentrum.net>
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Sonntag, 28. April 18h30
#################################
# Sonntag im Vorstadtzentrum 15 #
# 15., Meiselstrasse 46/4 #
# Jeden So von 16-22 Uhr #
#################################
Film: "Exilträume"
Das Leben zweier Flüchtlingsmädchen in Schatila (Libanon) und Dheischa
(Westjordanland). Eine Korrespondenz zweier getrennter, jedoch ähnlicher
Welten.
Der Film "Exilträume" der palästinensischen Regisseurin May El-Masri stellt
die
Geschichte von zwei palästinensischen Mädchen aus den Flüchtlingslagern
Schatila
(Libanon) und Dheischa (Westjordanland) dar. Durch die Korrespondenz von
Muna
und Manar erleben wir die Details des Alltagsleben der Flüchtlingskinder.
Der
Film behandelt die Träume einer vergessenen und an den Rand gedrängten
palästinensischen Generation. Die Verfilmung fiel mit der Befreiung des
Südlibanons und dem anschließenden Beginn der Intifada zusammen und
ermöglichte
daher ein Treffen an den beiden Seiten der Grenze von Nordpalästina und
Libanon.
May El-Masri studierte Film und Regie an der Universität St. Fransisco und
erhielt 1981 den BA-Grad. Sie erhielt für ihre früheren Filme, die von mehr
als
100 Fernsehstationen gesendet wurden, mehrere internationale Preise.
**************************************
Bewegung für Soziale Befreiung BSB
Meiselstraße 46/4
A-1150 Wien
Tel&Fax: (+43 1) 924 31 61
bsb@vorstadtzentrum.net
http://www.vorstadtzentrum.net/bsb
**************************************
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13 Eine andere Welt ist notwendig - Pfingstseminar 2002
Von: Der Funke <der.funke@gmx.at>
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Eine andere Welt ist notwendig
Das heurige Pfingstseminar steht unter dem Motto "Eine andere Welt ist
notwendig".
Das Pfingstseminar, das sind 3 Tage Debatte in Arbeitskreisen und
Diskussionsrunden über die Ursachen der kapitalistischen Krise, Alternativen
zur herrschenden Ordnung und Strategien für die Linke. Radikale Probleme
brauchen radikale Antworten! Und die sollen beim Pfingstseminar durch offene
und kritische Diskussionen gemeinsam gefunden werden. Heuer erwarten wir
neben 150 TeilnehmerInnen aus Österreich auch Gäste aus Italien, Spanien,
Deutschland und Slowenien.
Dieses Seminar soll außerdem der Startschuss für eine breite Mobilisierung
zu den Protesten gegen das WEF in Salzburg im September 2002 sein.
Außerdem gibt es am Abend ein alternatives Kulturprogramm mit Konzert,
Filmnacht, Lesung und Arbeiterliedersingen.Ich möchte Teil einer antikapitalistischen Bewegung sein!
Revolution in Argentinien, Generalstreiks in Italien und Spanien, Demos in
Seattle, Prag, Genua, ... und sogar Salzburg. Rund um den Globus formiert
sich Widerstand gegen die "neoliberale Offensive", gegen den IWF, die
Weltbank, die WTO oder die G8 - die Institutionen, die unsere Welt an die
Konzerne verkaufen.
Der Widerstand der Bewegung richtet sich gegen:
- die Ausbeutung der Länder des Südens mit den Mechanismen der
Staatsverschuldung und den von den Imperialisten aufgezwungenen Spielregeln
des Welthandels
- die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den "Weltmarktfabriken"
der großen multinationalen Konzerne;
- die "Festung Europa" mit ihren rassistischen Gesetzen, die
Menschen aus Osteuropa, Asien oder Afrika zu rechtlosen Billigarbeitskräften
machen, die jederzeit abgeschoben werden können, wenn es der Markt
erfordert;
- die Zerstörung unserer Umwelt und Gesundheit in Folge des
Wettlaufs um maximale Profite;
- den permanenten Krieg, den die USA und ihre Verbündeten gegen die
Menschen in der "Dritten Welt" unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung
führen;
- den Abbau demokratischer Grundrechte, staatliche Repression und
Menschenrechtsverletzungen;
- die "neoliberalen" Dogmen, die nicht nur in Ländern wie
Argentinien sondern auch in den reichsten Ländern dieser Erde zu Armut und
Arbeitslosigkeit führen.
Über 2 Millionen Menschen haben sich in den letzten Jahren an den Protesten
dieser Bewegung beteiligt. Wir sind Teil dieser Bewegung. Wir wollen die
Macht der Konzerne und ihrer Regierungen brechen. Denn unsere Welt ist keine
Ware, und wir sind mehr wert als unser Mehrwert.Es gibt Arbeitskreise zu:
- Lateinamerika: ein Kontinent in Flammen
- Was tun? - revolutionäre Taktik in Argentinien
- Berlusconien - Widerstand gegen die Rechtsregierung in Italien
- Bildung streikt - der Widerstand der Sindicato de Estudiantes
gegen den Bildungsabbau durch die rechte Regierung in Spanien
- "Recht und Ordnung" - wie demokratisch ist unser System?
- Verdammte dieser Erde - die koloniale Revolution
- Kapitalverbrechen - die Machenschaften der Konzerne
- Militarismus und Antimilitarismus - Perspektiven wider den Krieg
- Supersheriff USA - Die Rolle des US-Imperialismus
- "A scheis hockn" - Lehrlinge und junge ArbeiterInnen zwischen
Ausbeutung und Arbeitslosigkeit
- Sozialer Ungehorsam oder Klassenkampf - Perspektiven für eine
antikapitalistische Bewegung
- Spirale der Gewalt - Israel/Palästina zwischen Zionismus,
Antisemitismus, Intifada und Kampf gegen den Terror
- Wie rechts ist Österreich? - Haider hetzt, die Krone hetzt... und
sie haben Erfolg damit. Warum ist das so?
- Mein Leben gehört mir - Kampf für Frauenemanzipation
- Party for your right to fight - Musik und politischer Widerstand
- Die 68er-Jugendrevolte - von Kommunen, Haschrebellen und
Terroristen
- Wir brauchen keine Hausbesitzer... - Die Autonomen
- Gegenmacht statt Ohnmacht - Erfahrungen aus revolutionärer
Betriebsarbeit
- Aufstand der Vernunft - kritische Philosophie und moderne
Wissenschaft
- NGO, Gewerkschaften, Parteien? - wie soll sich die Linke
organisieren?
u.v.m.
Das genaue Programm der Arbeitskreise findest Du unter: www.derfunke.at

Organisatorisches:Wann:
Anreise: Freitag, 17. Mai 2002
Beginn der Arbeitskreise: Samstag, 18. Mai 2002 (um 10 Uhr)
Abreise: Montag, 20, Mai 2002 (ab Mittag)
Wo:
Europacamp in Weißenbach am Attersee (OÖ)Kosten für Unterbringung und Verpflegung (Vollpension):
Schüler, Arbeitslose: 12 EUR
Lehrlinge, Studenten: 23 EUR
Lohnabhängige: 38 EUR
Für eine Unterbringung in Holzhütten sind 13 EUR Aufschlag zu bezahlen
(beschränkte Plätze, bald reservieren!)
Anreise: privat bzw. über die unterstützenden SJ-Gruppen
Also: fahr mit, nimm FreundInnen und KollegInnen mit, beteilige dich an den
Diskussionen und werde aktiv!Die Funke-Redaktion
Infos und Anmeldung unter:
Der Funke, Postfach 112, 1096 Wien
online: www.derfunke.at
email: der.funke@gmx.at


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14 verbrechen der wehrmacht
Von: Nora Sternfeld <nora.sternfeld@chello.at>
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büro trafo.K
thematische rundgänge in der ausstellung
Verbrechen der Wehrmacht.
Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944
diese woche:
27. April 2002, 14.00 Uhr
Im Geist des Gehorsams
Gernot Albrecht (Brigadier) im Gespräch mit Gerald Krieghofer (Moderation)
28. April 2002, 14.00 Uhr
28. April 2002, 14.00 Uhr
Normalität
Angriff auf Erinnerung
Hito Steyerl (Filmemacherin) im Gespräch mit Alexander Pollak (Moderation)ANMELDUNG ERFORDERLICH unter
Tel.: +43 (1) 4277-41241 (werktags von 10.00 - 13.00 Uhr)
Führungsbeitrag
Thematische Rundgänge und Überblicksführungen: Eur 3,00/Person
Spezielle Führungen (auch in englischer Sprache) nach Voranmeldung: Eur
70,00 für Gruppen bis zu 20 Personen.
Informationen zu den weiteren Angeboten
http://www.akbild.ac.at/Pressetext.php3?VA_ID=327
Öffnungszeiten:
09. 04. – 26. 05. 2002
tägl. 10.00 - 18.00 Uhr, Do 10.00 - 21.00 Uhr
geschlossen: 1. und 9. Mai 2002
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (ehem. Semperdepot)
Mehrzwecksaal (2. Stock), Lehárgasse 8, 1060 Wien

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15 Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen
Von: AL - Antifaschistische Linke <almail@gmx.net>
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Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen
Sonntag, 5. Mai 2002
Am Sonntag, dem 5. Mai findet im ehemaligen KZ Mauthausen die alljährliche
Feier zur Befreiung des Konzentrationslagers statt. Die AL organisiert einen
Bus, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an dieser Feier zu
ermöglichen.
Traditionell kommen an diesem Tag mehrere tausend Menschen - ehemalige
Häftlinge und auch viele jüngere Menschen - aus ganz Europa zusammen, um
gemeinsam den Tag der Befreiung zu feiern, aber auch, um ein Zeichen gegen
den neuen Rechtsextremismus zu setzen.
Zeigen wir an diesem Tag den ehemaligen Häftlingen, daß ihr Leiden nicht
völlig umsonst war - zeigen wir, daß es Menschen gibt, die den
antifaschistischen Kampf und den Kampf für eine bessere, gerechtere und
solidarischere Gesellschaft weiterführen.
Ablauf
Um ca. 10.30 beginnt die Befreiungsfeier mit dem Einzug der einzelnen
Delegationen ins Lager. Im Anschluss an die Feier besteht natürlich die
Möglichkeit, die Ausstellung im KZ und das KZ selbst zu besichtigen.
Workshop
Für die TeilnehmerInnen an der Feier planen wir am Samstag, dem 4. Mai einen
Vorbereitungsworkshop unter anderem mit den Themen: Das KZ Mauthausen - Wie
konnte der Faschismus an die Macht kommen - Widerstand - die FPÖ und andere
rechtsextreme Parteien in Europa. Wir würden uns freuen, wenn Du an diesem
Workshop ebenfalls teilnehmen würdest.
Abfahrt und Kosten
Die Busfahrt zur Befreiungsfeier kostet 8 Euro. Angemeldet bist Du, sobald
der Betrag auf unserem CA-Konto 106 366 040 00 eingelangt ist.
Da die Feier bereits gegen 10:00 Uhr beginnt, fährt der Bus pünktlich um
7:00 Uhr von Wien/Westbahnhof (Busparkplatz Felberstraße) ab. Rückkunft ist
um ca. 17:00, ebenfalls Wien/Westbahnhof. Es gibt die Möglichkeit, in St.
Pölten und Amstetten zuzusteigen.
Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt, daher bitten wir Dich im eigenen
Interesse um möglichst rasche Anmeldung.
Mehr Infos unter almail@gmx.net oder auf unserer Homepage unter
www.sozialismus.at
Deine AL-Antifaschistische Linke
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16 Protestaktion von 'Kein Mensch ist illegal'
Von: arbeiterfotografie <reportage@arbeiterfotografie.com>
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Liebe Leute,es gibt eine neue Reportage:
Protest von 'Kein Mensch ist illegal' beim Deutschen Roten Kreuz, dem
Betreiber des Container-Flüchtlingslagers in Köln-Kalk
Köln, 24.4.2002
Die Reportage ist zu finden unter:
http://www.arbeiterfotografie.com/reportageIhr könnt die Bilder für nicht
kommerzielle Zwecke gerne kostenlos verwenden, für Flugblätter, Zeitungen,
Internet,... (bei Autorenangabe 'arbeiterfotografie.com' und Mitteilung über
die
Verwendung bzw. Zusendung eines Belegexemplars).
Mit besten Grüßen
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Arbeiterfotografie - Forum für Engagierte Fotografie
Anneliese Fikentscher
Andreas Neumann
Merheimer Str. 107
D-50733 Köln
Tel: 0221/727 999
Fax: 0221/732 55 88
eMail: arbeiterfotografie@t-online.de
Web:www.arbeiterfotografie.com

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17 Verleihung Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil
Von: Uschi Lichtenegger, TKG <tkg@aon.at>
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Wir bitten um Ankündigung im Mund:
Danke, mit vielen Grüßen
Uschi Lichtenegger
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Einladung zur Verleihung des Theodor Kramer Preises für Schreiben im
Widerstand
und im Exil 2002
Die Theodor Kramer Gesellschaft vergibt seit 2001 alljährlich einen Theodor
Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil. Gewürdigt werden soll
mit
ihm das literarische Werk ebenso wie Haltung und Schicksal der Preisträgerin
oder des Preisträgers. Es ist ein internationaler Preis; es kommen also
nicht
allein österreichische Autorinnen und Autoren für ihn in Betracht.
Mit diesem Preis wird erstmals in Österreich eine große Literatur gewürdigt,
die
im Widerstand und im Exil entstanden ist und entsteht. Mit dem Preis will
die
Theodor Kramer Gesellschaft zugleich ein Zeichen setzen, daß in Österreich
nicht
alles in eine Richtung verläuft, daß dies ein Land mit seinem Widerspruch
ist
und im Widerspruch und Ringen mit sich selbst auch vorankommt.
Die Preisträgerin oder der Preisträger werden vom Vorstand der Theodor
Kramer
Gesellschaft bestimmt. Es ist ein Würdigungspreis. Die Theodor Kramer
Gesellschaft ist für Vorschläge, von welcher Seite immer sie kommen, offen.
2001 ging der Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil
erstmals an die in England lebende Lyrikerin Stella Rotenberg. 2002 wurde
der
Preis Alfredo Bauer (Buenos Aires) und Fritz Kalmar (Montevideo)
zugesprochen.
Freitag, 26. April 2002, 20 Uhr
Minoritenkirche Stein
3504 Stein/Krems, Steiner Landstraße
Begrüßung durch den LAbg. DI Bernd Toms in Vertretung des Landhauptmanns Dr.
Erwin Pröll, Univ.-Prof. Dr. Karl Müller (Vorsitzender der Theodor Kramer
Gesellschaft) und Richard Wall (Grazer Autorenversammlung).
Uraufführung des Liedzyklus "Vertriebene Lieder" für Sopran und Klavier von
Ulf-Diether Soyka durch Elisabeth Linhart (Sopran) und Volker Nemmer
(Klavier).
Laudatio: Konstantin Kaiser und Erich Hackl. Dankesworte von Alfredo Bauer
und
Fritz Kalmar.
Uraufführung von Kramer-Vertonungen Karlheinz Schrödls durch Elisabeth
Linhart
und Volker Nemmer.
Miguel Herz-Kestranek liest aus dem Werk der Preisträger.
Buffet - Empfang gegeben durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und
Bürgermeister
Franz Hölzl. Eintritt frei.
Zuvor 18 Uhr, Unabhängiges Literaturhaus NÖ
3504 Stein/Krems, Steiner Landstraße 3
Eröffnung der Ausstellung Widerstand & Exil - die niederösterreichischen
AutorInnen Hugo Abel, Rudolf Johann Geist, Bruno Heilig, Valerie
Lorenz-Szabo,
Wilhelm Szabo.
Präsentation von Bruno Heiligs Buch über die KZs Dachau und Buchenwald
"Menschen
am Kreuz" (Bibliothek der Provinz).
Es sprechen: Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen
Nationalbibliothek), Joachim Rössl (Leiter der NÖ-Kultur), Richard Pils
(Verleger, Bibliothek der Provinz), Konstantin Kaiser (Theodor Kramer
Gesellschaft).
Um Anmeldung wird gebeten:
Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Tel. 02732/72884, ulnoe@ulnoe.at
Theodor Kramer Gesellschaft, Tel. 01/7208384, tkg@aon.at

Alfredo Bauer
Geboren 1924 in Wien, flüchtete 1939 mit seinen Eltern nach Argentinien, wo
er
die antifaschistische deutsche Pestalozzi-Schule besuchte. Schon 1944
verfaßte
er, angeregt durch den von ihm verehrten Jura Soyfer, Kleinkunststücke für
die
Theatergruppe des Free Austrian Movement. Er studierte Medizin, etablierte
sich
als Gynäkologe in Buenos Aires, schrieb für das "Argentinische Tageblatt".
Gründer und Vizepräsident der Ateneo Argentino Alejandro von Humboldt; er
veröffentlichte 1971 eine "Historia crítica de los judíos" und verfaßte mit
Los
compañeros antepasados die vierbändige Geschichte einer Wiener jüdischen
Bürgerfamilie vom Revolutionsjahr 1848 bis zur Flucht in die Neue Welt 1938.
In
deutscher Übersetzung erschienen drei Bände des monumentalen Werks in der
Deutschen Demokratischen Republik. Bauer, der spanisch und deutsch schreibt,
Werke von Heinrich Heine, Felix Mitterer und Jura Soyfer u.a. ins Spanische
übersetzte und auch zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen und
Aufklärungsschriften zur Sexologie und Gynäkologie veröffentlichte,
arbeitete
zuletzt an einem Buch über Benito Mussolini. Alfredo Bauer lebt heute nach
wie
vor in Buenos Aires.
Fritz Kalmar
Geboren 1911 in Wien, studierte Rechtswissenschaften in Wien und war bis
1938
als Rechtsanwaltsanwärter tätig. 1939 gelang ihm die Flucht nach Bolivien,
wo er
in La Paz Mitbegründer und später Präsident der "Federación de Austríacos
Libres
en Bolivia" wurde. Leidenschaftlich zum Theater hingezogen, hat er nicht nur
zahlreiche Theaterstücke (1977 wurde Im Schatten des Turmes am Wiener
Volkstheater uraufgeführt) und Sketches verfaßt, sondern selbst auch lange
Jahre
in La Paz und Montevideo, zusammen mit Erna Terrel und bis zu dessen Tod mit
Georg Terramare, Theaterabende organisiert und die verschiedensten Rollen
gespielt. Die Geschichte des deutschsprachigen Exiltheaters in Südamerika
hat er
wesentlich mitgeschrieben. Bis 1990 war Kalmar ehrenamtlicher
österreichischer
Honorar-Generalkonsul in Uruguay und unterstützte in dieser Eigenschaft
politisch verfolgte Bürger Uruguays. Trotz vieler Veröffentlichungen (so
schon
in der von Hermann Hakel herausgegebenen Zeitschrift Lynkeus) erfolgte sein
literarischer Durchbruch erst mit dem Band Das Herz europaschwer. Fritz
Kalmar
lebt in Montevideo.

Weitere Veranstaltungen mit den Theodor Kramer-Preisträgern Alfredo Bauer
und
Fritz Kalmar:
Montag, 29. April: Alfredo Bauer liest und diskutiert in Rohrbach (OÖ);
Moderation Gerhard Giesa.
Dienstag, 30. April: Adalbert Stifter-Haus, Linz: Konstantin Kaiser stellt
den
Preisträger Alfredo Bauer vor. Lesung A. Bauers und Diskussion.
Donnerstag, 2. Mai: Alfredo Bauer liest und diskutiert im Kulturzentrum
Siebenstern, Wien; Thema: Argentinien heute.
Samstag, 4. Mai: Alfredo Bauer diskutiert und liest in Wien auf Einladung
der
IGLA.
Mittwoch, 8. Mai: Alfredo Bauer liest in München.
Freitag, 10. Mai: Alfredo Bauer tritt bei einer Veranstaltung der Grazer
Autorenversammlung zum Gedenken an die nationalsozialistischen
Bücherverbrennungen (10. Mai 1933) auf.
Mittwoch, 15. Mai: Alfredo Bauer hält einen Vortrag an der Universität Graz.
Donnerstag, 23. Mai, 19 Uhr: Alfredo Bauer liest im Literarischen Quartier
Alte
Schmiede, Wien 1., Schönlaterng. 9. Einleitung: Siglinde Bolbecher.
Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr 30: ESRA, Wien 2., Tempelg. 5: Fritz Kalmar und
Alfredo Bauer - feierliche Vorstellung der Theodor Kramer-Preisträger 2002
in
Wien.
Mittwoch, 29. Mai: Abschlußveranstaltung im Unabhängigen Literaturhaus NÖ in
Krems mit Alfredo Bauer und Fritz Kalmar.
Sonntag, 16. Juni, 17-22 Uhr: Liebhartstaler Bockkeller, Wien 16.,
Gallitzinstr.
1: LeserInnenfest der Zeitschrift Zwischenwelt mit Fritz Kalmar, dem Ersten
Wiener Lesetheater u.a. Eröffnung: GR Dr. Michael Ludwig. Gemeinsame
Veranstaltung mit dem Verband Wiener Volksbildung.

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SOLIDARITäT WELTWEIT
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18 UA Brylane/PPR]
Von: Peter Grabher <a8701463@unet.univie.ac.at>
================================================-------- Original Message --------
Subject: UA Brylane/PPR
Date: Tue, 23 Apr 2002 11:26:31 +0200
From: Sigrid Laget <sigrid.laget@oneworld.at>
Organization: Südwind Agentur
International Textile Garment and Leather Workers Federation bittet um
Unterstützung: Brylane/PPR - Aktionswoche 22.-26. April 2002
Liebe Kolleginnen
und liebe Kollegen,
mit diesem Schreiben bitte ich alle Mitgliedsorganisationen, unsere
Mitgliedsorganisationen in den USA, UNITE, in einem Konflikt mit dem
Versandhaus Brylane zu unterstützen.
Brylane ist Eigentum des französischen Verkaufs- und Großhandelsgiganten
Pinault-Printemps-Redoute (PPR). PPR hält Betriebe in einer Vielzahl von
Sektoren: Kaufhäuser und Homeshopping (Le Printemps, Redcats, La
Redoute), Luxusmode (Gucci), Möbel (Cofora-ma), Bürozubehör (Guilbert),
Elektronik und Werbung (FNAC und Rexel), Holz- und Bau-material
(Pinault), Finanzen (Finaref), Auto- und Pharmasektor.
Brylane hat eine aggressive gewerkschaftsfeindliche Kampagne gestartet
gegen ArbeiterIn-nen, die sich gewerkschaftlich organisieren wollen. Als
Brylane erfuhr, dass UNITE über die Hälfte der Beschäftigten in den zwei
Distributionszentren in Indiana angeschlossen hatte, stellte das
Management Ice, Miller Attorneys ein, eine berüchtigte Firma wenn es um
das Ausschalten von Gewerkschaften geht. Diese musste die
Organisierungskampagne sabotieren. Kampagnemittel waren Ermutigen der
Vorarbeiter, gewerkschaftsfeindliche Komitees, ge-werkschaftsfeindliche
Videos während obligatorisch beizuwohnender Sitzungen, Verteilen von
gewerkschaftsfeindlichen Schriften und andere Schikanierungsformen.
Wir fordern, dass PPR Brylane zur Rechenschaft zieht. Und obwohl PPR in
Europa einen Sozialdialog führt, will die Firma nichts mit der
gewerkschaftsfeindlichen Kampagne ihrer amerikanischen
Tochtergesellschaft zu tun haben. Wir müssen PPR nun zeigen, dass
Gewerk-schaften in aller Welt ein solches Benehmen inakzeptabel finden.
Deshalb bitten wir unsere Mitgliedsorganisationen, PPR mit
Protestschreiben zu überschütten, um zu zeigen, dass Gewerkschaften in
einer weltweit ausgerichteten Wirtschaft weltweit ge-gen
Zuwiderhandlungen gegen die Arbeitnehmerrechte reagieren. In der Anlage
findet Ihr einen Musterbrief, den Ihr an den Vorstandsvorsitzenden von
PPR faxen oder mailen könnt. Der Brief enthält Einzelheiten über den
Konflikt und eine Anzahl Forderungen.
Vom 22.-26. April wird eine Aktionswoche als Unterstützung für die
Beschäftigten von Bry-lane organisiert. Selbstverständlich können auch
vor und nach diesen Daten Briefe geschickt werden. Vielleicht können
auch Eure Branchen an der Briefaktion teilnehmen.
Demnächst werde ich die Mitgliedsorganisationen in den Ländern mit
PPR-Verkaufsstellen anschreiben und Folgeaktivitäten auf nationaler
Ebene vorschlagen.
Ich wäre dankbar, wenn Ihr uns eine Kopie Eurer Protestschreiben und
ggf. der Antworten schicken könntet.
Vielen Dank im voraus für dieses wichtige Signal der internationalen
Solidarität.
Mit besten Wünschen und kollegialen Grüßen,
NEIL KEARNEY
Generalsekretär International Textile Garment and Leather Workers
Federation
E-mail office@itglwf.org

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19 Unterstützung für Tekin Tangün!
Von: PWI <info@pwi.action.at>
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An die demokratische Öffentlichkeit!
Das Leben von Tekin Tangün, Vorsitzender des TAYAD in Marmara, ist
bedroht.
Die Polizei hat angekündigt: "Wir werden ihn umbringen!"
Wir rufen alle fortschrittlichen Kräfte auf dagegen zu protestieren!Protestfaxe an die türkischen Behörden:
Premier Minister: Tel-Fax: 0090-312-419 58 96 / 417 04 76
Präsident: Tel-Fax: 0090-312-468 63 80 / 427 13 30
Innenminister: Tel-Fax: 0090-312-418 13 68 / 418 17 95
Justizminister: Tel-Fax: 0090-312 419 60 50 / 0090-312-417 39 54
Vorsitzender des Parlaments: Tel-Fax: 0090-312-420 50 00
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Anbei eine Stellungnahme von Tekin Tangün auf englisch:
Statement from the chairman of Marmara TAYAD Tekin Tangun
Here is another example of it. They are trying to put Marmara TAYAD chairman
Tekin Tangun under psychological pressure by following and harassing him. We
are passing on Tekin Tangun's statement, made yesterday:
"The people who were detained were told, as a way of threatening me,
that 'I will be killed'."
I am Tekin Tangun. For a year I have been chairman of the ruling body of
Marmara TAYAD (Marmara Association for Aiding the Families of Prisoners and
Convicts).
Our association was founded in conformity to the laws of the land, and in
the
framework of its rulebook it is an association engaging in democratic
activities. With this
understanding and aims, it aids and shows solidarity with the families of
prisoners and
contributes to resolving the problems experienced in the prisons....
As everybody knows, on December 19, 2000 a bloody operation was carried out
in the prisons of Turkey under the name "Return to Life". Following this
operation
political prisoners were transported to the F-Type prisons. The prisoners
are now under
severe isolation in one or three person cells in the F-Type prisons and are
continuing
Death Fasts in order to resist this treatment.
During this resistance our association Marmara TAYAD has also worked to have
isolation
in the prisons lifted and to stop the deaths. As chairman of the association
I have also
taken part in various discussion panels and activities and expressed our
views and put
forward proposals for a solution on TV and in the newspapers. I have come
out in opposition
to isolation practices in the F-Type prisons. Up to the present, because I
have come out against
isolation and wanted to stop the deaths, I have been arbitrarily detained
imprisoned and threatened
on numerous occasions. As part of this process, people I know who have shown
sensitivity on the
subject of the prisons were taken to the anti-terror branch of the Istanbul
Security Department
and there compelled to make statements against me, and attempts are being
made to concoct a plot
against me on the basis of these lying statements. The people who were
detained were told, as a
way of threatening me, that "I will be killed". Of these people, Gamze
Mimaroglu, Orhan Eski and
Fadik Adiyaman later reported to the Prosecutor's Office what they had
experienced in the anti-terror
branch of the Istanbul Security Department with a view to opening legal
proceedings, and
the illegality they were subjected to was officially documented. But in
spite of this no legal
proceedings have been instituted.
Over a considerable period I have been followed periodically by people whose
name and identity
I do not know but whom I believe to be police because I have seen them in
the political branch
or hanging around at socio-political events. However, since April 5, 2002
this tailing has become
much more sustained and continuous. I have been followed day and night, by
car or on foot. When
I go on visits or meet people, my friends and relatives have also been
disturbed by these events.
There are dozens of people who have witnessed what I have been experiencing.
Members of our
association's governing body and friends and relatives of prisoners who have
come back and forth
from our office have seen all this.
Here are the types and licence plates of vehicles that have been following
me:
A grey Fiat Uno, licence plate 34 YDF 71, a grey Renault, licence plate 34
GRY 80,
a green Dogan, licence plate 34 BYT 79, and a grey Dogan, licence plate 34
AB 4291.
Here are descriptions of people who have been following me:
- a tall man with black hair greying in places, no moustache, aged 30-35,
wearing a leather jacket;
- a medium-sized man (about1.70 metres), plump, black moustache, aged 30-35,
- a man aged 40-45, balding, remaining hair greying, medium height,
moustache;
- a man, aged about 30, dark hair, wheat-coloured complexion, short, wearing
a suit of
beige-coloured cloth, no moustache;
- a tall man aged about 30, light brown, short hair combed back, glasses,
wearing a leather jacket;
- a man of medium height, a week's growth of beard, light brown complexion,
aged about 30,
- a man aged about 45, hair greying, medium height, rather fat, no moustache
- a man aged about 30, 2-3 days growth of beard, wearing a cap, rather fat,
no moustache,
chubby facial features,
- a man of medium height, aged 25 to 30, long hair, light brown hair tending
towards blond,
bearded and rather dirty looking,
- a man of medium height, blonde, no moustache, about 25;
- and a grey-haired man aged about 30, hair combed back, light brown
complexion, wearing a
leather jacket.
On April 8, 2002 I told my lawyer Behic Asci of these occurrences and we
went together to
the Republican Prosecutor's Office in Sisli (in Istanbul) in order to table
charges against
the people following me. At first the prosecutor did not accept my
application on the grounds
that I live elsewhere. We told him that a vehicle with some of the people
who have been following
me was parked in front of the Sisli Justice Department at that very moment.
By dint of our persistence,
our application was accepted. Our petition was lodged at the Sisli
Republican Prosecutor's Office,
preparation number 2002/14429.
However, despite this, the tailing and harassment is continuing. They are
trying to put me and those
close to me under psychological pressure. My life is not safe.
I appeal to everyone to oppose the Susurluk gangs, lawlessness and
injustice, to be sensitive
and to support human rights.
April 9, 2002
Tekin Tangun
--
PWI mailto:info@pwi.action.at
================================================
20 MOVEMENT DISP
ATCH - 30th An
Von: Abraham J. Bonowitz <abe@cuadp.org>niversary of
Files: <none>
================================================Please Forward
Please excuse cross-posts
A MOVEMENT DISPATCH... FROM
Citizens United for Alternatives to the Death PenaltyIN THIS MESSAGE
Fast & Vigil Announcement
AbolitionWear Announcement
Calendar Announcement
Sheppard Announcement
*******
FAST & VIGIL ANNOUNCEMENTPROTESTING 30 YEARS SINCE FURMAN,
....AND THE PROBLEMS STILL EXIST.
29 June 1972 ** Furman v. Georgia ** 29 June 2002EVERYONE IS INVITED
TO PARTICIPATE IN
STARVIN' FOR JUSTICE 2002
9th Annual Fast & Vigil to Abolish the Death Penalty at the U.S. Supreme
Court.See <http://www.abolition.org/annual.html> for complete details....
(INCLUDING live recordings of Steve Earle's concert from 2000, and now with
links to photos from last year and previous years events!)ARE YOU IN SOLIDARITY?
Last year...
Death row residents in Illinois are fasted with us.
Maria Lambriex of The Netherlands is fasted with us.
Amnesty Group 133 in Boston is held a solidarity event on July 2.
Kansas Journey for Justice Coalition & the Peace & Social Justice Center of
South Central Kansas are held a ten-day fast in Solidarity with this
event....
And in ROME, and PARIS, simultaneous demonstrations were held in front of
the US Embassy.
What Will YOUR GROUP do? What will YOU do?
This year, the Abolitionist Action Committee seeks participants from EVERY
US State and anywhere else abolitionists struggle.... Please contact
<aac@abolition.org> to inform us of your plans! (or for assistance
developing same...)
and
BECOME A F&V SPONSOR!
Please visit <http://www.abolition.org/sponsors.html> to join the following
co-sponsors who have actually sent their checks*:
Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
Community for Creative Nonviolence
Computer Partners
Directional Graphics (CA)
Dorothy Day Catholic Worker House
Floridians for Alternatives to the Death Penalty
Gray Panthers
Heritage House Lithographers (TX)
Journey of Hope ...From Violence to Healing, Inc.
Lutheran Church of the Reformation
Maryland Coalition Against State Killing
National Coalition to Abolish the Death Penalty
Unitarian Universalists for Alternatives to the Death Penalty
United Methodist Church General Board of Church and Society
Virginians for Alternatives to the Death Penalty
(* = "or are among the more substantial in-kind contributors")
Sponsors names are listed on the brochure handed out at the Fast & Vigil,
as well as on this web page. Sponsors help by contributing financial,
people or material resources to the effort to produce this event. Please
e-mail sponsor@abolition.org or call 800-973-6548 for information on
becoming a sponsor for this year's "9th Annual Fast & Vigil to Abolish the
Death Penalty," OR VISIT <http://www.abolition.org/sponsorform.pdf> TO
DOWNLOAD A SPONSOR FORM. To make a contribution to this event on-line via
our secure server, visit <https://www.compar.com/donation/donateform.html>
and be sure to check the box indicating your support for the AAC.***********
ABOLITIONWEAR ANNOUNCEMENT
ABOLITIONWEAR - MAKES IT HAPPEN!
The photo at <http://www.cuadp.org/gallery_7.html> appeared in the Baton
Rouge Advocate. Note that the Louisiana Coalition had their CUADP
Demonstration Signs custom printed with the name of their organization, but
with CUADP's toll free phone number. By using CUADP's number instead of a
local number, the call is free to anyone who may see a sign photo of the
action anywhere in the state. More important, when people call, CUADP
filters out the hate callers, and sends the names and addresses of callers
who would like to have more information or to get involved to the local
group. For more information on this program, contact
<abolitionwear@cuadp.org>.ALSO - Check out the May edition of the Shambhala Sun (in any major
magazine rack). The Moratorium Campaign has a half-page ad on page 26,
featuring a photo by Abolition Movement Photographer Scott Langley
<http://www.langleycreations.com/scott/> of none other than Suzanne Carter,
coordinator of the Terre Haute Abolition Network and also the volunteer who
fills your order when you buy AbolitionWear from CUADP! In the photo,
which was taken during the protest of the McVeigh killing, Suzanne is
wearing CUADP's most popular: T-shirt #3 (I Oppose the Death Penalty -
Don't Kill For Me). Upon learning that her image was used, Suzanne wrote:
"I did find the May Shambala Sun at BooksAMillion, and saw the Moratorium
Campaign ad with my picture. Very honored!! I only saw that picture a couple
of months ago when I was looking around on the Internet. It was amazing to
me
to have a picture of me in that moment.
"I find it very symmetrical to have that picture in a Buddhist magazine, as
one of the main items I had with me to meditate upon was a card from Tibetan
Aid--a picture of monks lighting candles for World Peace Day with the
inscription "May All Beings Find Peace." It was a card that brought tears to
my eyes the moment I saw it and nearly every time I looked at it thereafter,
very powerful...I just had to bring it with me to the prison that morning.
"Lately I have been thinking a lot about the McVeigh execution, and all the
people I met and the amazing (terrible/wonderful) things that happened here
a
year ago. Thanks for taking pictures for abolition, Scott--and thank you for
capturing that silent moment from a time in my life that changed me in a lot
of ways....
"peace,
Suzanne"
WALK THE TALK - WITH ABOLITIONWEAR!
<http://www.cuadp.org/abolitionwear.html>********
CALENDAR ANNOUNCEMENT
USE THE CUADP CALENDAR OF UPCOMING DP RELATED EVENTS TO PROMOTE YOUR EVENT!
The folks in Alabama did - here's what their submission looks like. It
will be posted at <http://www.cuadp.org/upevents.html> within 48 hours, if
<pam@cuadp.org> has not already gotten to it!
Form Results
DATE: July 13, 2002 NOON
LOCATION: Capitol Steps
Montgomery, AL
DESCRIPTION: Remembrance Day - July 13 is the date one of the founders of
Project Hope to Abolish the Death Penalty was executed. We gather on this
date to remember all those killed by the State of Alabama. This year, July
13, 2002, Bud Welch and Sue Norton will join us to speak.
SPONSOR: Project Hope to Abolish the Death Penalty
CONTACT: Esther Brown
P.O. Box 1362 Lanett, AL
334-499-0003
WEBSITE: www.phadp.org
EMAIL: BEEsther@earthlink.net
SUBNAME: X X
SUBEMAIL: X@X********
SHEPPARD ANNOUNCEMENT
BIG NEWS!!! There is a new book coming out soon which presents a new theory
about who killed Marilyn Sheppard. The amazing thing about this book is
that the theory it presents is, in fact, NOT NEW! What's also not new is
the *fact* that Cleveland police KNEW about this suspect and failed to
pursue the lead WAY BACK IN 1954 - while they were trying to condemn Dr.
Sheppard! One of the men who researched the information for this book,
Major Mickey Warburton (USAFR-retired) sent me photocopies of newspapers
with articles right next to each other - one about the Sheppard trial, and
the other about the crimes and apprehension of Major Call (who had killed a
police officer).
Until the body of Major Call is exhumed and his DNA is tested against the
third party's (not Sam or Marilyn) blood found at the crime scene, we will
not know for sure. But there can be no doubt that now there are TWO
plausible suspects in this case, with much stronger cases against them then
there ever was against Dr. Sheppard.
Please visit Sam's revised and updated web page at
<http://www.samreesesheppard.org> for Sam's comment, and for a link to
order this new book. Also, to join the more than 300 people now on Sam's
very low-volume e-mail update list, send a message to
<sheppardlist-subscribe@yahoogroups.com>
"In recording for my boy what I have been subjected
to, it will be necessary to make known American injustice
perpetrated not by the laws of our land, but by those who
have sworn themselves to uphold those laws... A frightening
breach of American rights has taken place, and the important
point is that the breach has happened here in America, not
who it has happened to."
1955, Dr. Sam Sheppard
From his prison journal

********
SUPPORT CUADP
Please join those who have kept CUADP going with whatever amount
you can offer on a one-time OR monthly basis by using CUADP's secure server
to make a contribution now. Please click here:
<https://www.compar.com/donation/donateform.html>.
If you would like to contribute but don't wish to do so over the
internet, please call 800-973-6548 (or 561-743-8878 on your dime!), or mail
your contribution to the address shown below.
Send checks or money orders to:
CUADP
PMB 297
177 US Highway 1
Tequesta, FL 33469
(small print and disclaimers at <http://www.cuadp.org/support.html>
Thanks!
--abe

Abraham J. Bonowitz
Director, CUADP
********************************************************
YES FRIENDS!
There is an Alternative to the Death Penalty
Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
(CUADP) works to end the death penalty in the United
States through aggressive campaigns of public education
and the promotion of tactical grassroots activism.
Visit <http://www.cuadp.org> or call 800-973-6548
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21 SON OF "FUGITIVE" BRINGS ANTI-DEATH PENALTY MESSAGE
Von: Abraham J. Bonowitz <abe@cuadp.org>
================================================Dear Friends,
Please forward the following press release to any media contacts
or interested friends you might know in Germany (or anywhere else!).
ALSO... BIG NEWS!!! There is a new book coming out soon which
presents a new theory about who killed Marilyn Sheppard. The amazing thing
about this book is that the theory it presents is, in fact, NOT NEW! What's
also not new is the *fact* that Cleveland police KNEW about this suspect
and failed to pursue the lead WAY BACK IN 1954 - while they were trying to
condemn Dr. Sheppard! One of the men who researched the information for
this book, Major Mickey Warburton (USAFR-retired) sent me photocopies of
newspapers with articles right next to each other - one about the Sheppard
trial, and the other about the crimes and apprehension of Major Call (who
had killed a police officer).
Until the body of Major Call is exhumed and his DNA is tested
against the third party's (not Sam or Marilyn) blood found at the crime
scene, we will not know for sure. But there can be no doubt that now there
are TWO plausible suspects in this case, with much stronger cases against
them then there ever was against Dr. Sheppard.
Please visit Sam's revised and updated web page at
<http://www.samreesesheppard.org> for Sam's comment, and for a link to
order this new book. Also, to join the more than 300 people now on Sam's
very low-volume e-mail update list, send a message to
<sheppardlist-subscribe@yahoogroups.com>.
And AGAIN, Please help us disseminate the following information.
paz!
For Sam Reese Sheppard
--abe
<abe@samreesesheppard.org>


********PRESS RELEASE
24 April 2002
CONTACT: <abe@cuadp.org>
Mobile Phone: 561-371-5204SON OF "FUGITIVE" BRINGS ANTI-DEATH PENALTY MESSAGE TO GERMANY
Sam Reese Sheppard, son of Dr. Sam Sheppard and Marilyn Reese Sheppard,
will appear on German television and will also make appearances with CUADP
Director Abe Bonowitz in three German cities between April 29 and May 4.
Sam Reese Sheppard, whose father was wrongly convicted in the murder of his
mother in the famous 1954 case commonly thought to be the inspiration for
the film and television programs, "The Fugitive," will tour with Abraham
Bonowitz, director of the US based Citizens United for Alternatives to the
Death Penalty (CUADP). Sheppard will share insights and recent
developments in the still unsolved case, and both he and Bonowitz will
discuss the current situation with the death penalty in the United States,
including the cases of several German citizens on death rows in the United
States.
Sheppard will appear on the television program "Menschen der Woche"
("Personality of the Week") at 10:20 on Saturday, April 27 on two channels
of the ARD, the SW and SFW (German television networks). (CONTACT: Elsa
Ibanez Ferrer <e.bender@freenet.de>)
Bonowitz and Sheppard are seeking (and have arranged some) meetings with
government and business leaders in order to ask them to bring pressure on
their counterparts in the United States with regard to the death penalty.
They will also discuss and move forward an agenda which includes the
development of an economic (travel, tourism and commerce) boycott of death
penalty states by Europeans, as well as fund raising and other support for
US Abolitionists by potential European donors. Finally, Bonowitz and
Sheppard seek to explore the possibility of a "Walk Across (part of)
Europe" by Sam in the not-to-distant future.Public appearances are scheduled in Munich, Dusseldorf, and Berlin, as
follows:
MUNICH
Monday, April 29 at 6.30 p.m.
Institute of American Culture and Sciences
CONTACT: Katrin Otremba <Cupresa@aol.com>
Visit <http://www.amnesty.de/>DUSSELDORF
Tuesday, April 30 from 5 p.m. to 7 p.m.
At the offices of Amnesty International
Neusser Strasse 86, 40219 Dusseldorf
and
Wednesday, May 1 -- at the May Day rally in Dusseldorf
CONTACT: Astrid Weber <Astrid-Weber@gmx.de>
Visit <http://www.amnesty.de/>BERLIN
Thursday, May 2 at 6:30 p.m.
University of Berlin
CONTACT: Dieter Wenderlein (of Sant'Egido ) <dwenderlein@t-online.de>
Visit <http://www.santegidio.org/de/solidarieta/senzadimora/guida.htm>.ADDITIONAL CONTACT REGARDING DEATH PENALTY ISSUES
Initiative gegen die Todesstrafe e.V. /
German Coalition to Abolish the Death Penalty
<http://www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de>
<http://www.gcadp.org>
Karl H. Rodenberg
Phone 05722-71507/913729
email <Karl.Rodenberg@t-online.de>

ABOUT THE SPEAKERS
Sam Reese Sheppard has a story to tell about the wrongful conviction of his
father for the murder of his mother, and his own lifelong pursuit of the
truth, and justice. Sam is a murder victim's family member who opposes the
death penalty, and grew up visiting his father in prison. This case is
commonly thought to have inspired the movie and television program, "The
Fugitive," and is the subject of a newly released and highly acclaimed book
(Edgar Award Nominee) entitled "The Wrong Man," by James Neff.
Sam Reese Sheppard <http://www.samreesesheppard.org> is devoted to the
cause of prison reform and abolition of the death penalty and speaks
knowledgeably and eloquently on both subjects both within and outside the
context of his personal and family experiences. Sheppard serves on the
advisory board of Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
<http://www.cuadp.org> and was a founding board member of the Journey of
Hope ...From Violence to Healing, Inc. <http://www.journeyofhope.org>, and
also a founding board member of Murder Victim's Families for Reconciliation
<http://www.mvfr.org>.
Abraham J. Bonowitz will accompany Sheppard. Bonowitz is the co-founder
and director of Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
(<http://www.CUADP.org>). As a former proponent of the death penalty, he
brings a unique perspective to the struggle for Abolition. As a leader in
the movement to abolish the death penalty in the United States, and as the
lead organizer for the Abolitionist Action Committee
<http://www.abolition.org> and Floridians for Alternatives to the Death
Penalty <http://www.fadp.org>, Bonowitz provides perspective on the state
and progress of the movement in the United States. See
<http://www.cuadp.org/abe_bio.html> for additional biographical information.ABOUT THE SHEPPARD CASE
The Sheppard case created new laws about the role and responsibility of the
media in courtrooms when it was finally heard and ruled upon by the United
States Supreme Court in 1966. Anyone can read that decision at
<http://www.samreesesheppard.org/shepvsmax.html>.
The Sheppard case was important in the "fair" trial in 1966 and also in the
civil trial in 2000 because of its use relatively new forensic science. In
1966, the "new" science had to do with the study of blood spatter -- or the
patterns created by blood found at the crime scene, and the fact that the
blood of two different individuals, neither of whom was Dr. Sheppard, was
present at the scene. In the recent civil trial, the Sheppard case was
unique in that it was the oldest open criminal case in which DNA testing
was a factor. DNA testing was used to rule out Dr. Sheppard as the source
of the blood found at the scene, and also to include a different suspect as
the possible killer.
Perhaps the most important contribution the Sheppard case has made in the
field of criminal justice is that it provided lessons to police about how
NOT to handle a crime scene. In part because of the common perception that
the film and television program "The Fugitive" were based on this case, the
Sheppard case continues to raise concern among the general public that
wrongful convictions do happen.
The most recent development in the Sheppard case is the soon-to-be-released
book, "Tailspin: The Strange Case of Major Call," in which a second very
compelling suspect in the murder of Marilyn Sheppard is examined and
documented.
When presented with this new information, Sam Reese Sheppard said "Now we
have TWO very compelling suspects: Richard Eberling and James Call. Neither
of these suspects were ever properly investigated by the authorities at any
time from 1954 until now. Cayahoga county prosecutors continue to insist
that my father murdered my mother, ignoring all other possible suspects. As
happens today, when the wrong person is convicted, the true murderer goes
free - often to kill again. I urge everyone to read both of these books,
and to examine all of the evidence available. And know that if this can
happen to my family, it can happen to yours...."*******
"In recording for my boy what I have been subjected
to, it will be necessary to make known American injustice
perpetrated not by the laws of our land, but by those who
have sworn themselves to uphold those laws... A frightening
breach of American rights has taken place, and the important
point is that the breach has happened here in America, not
who it has happened to."
1955, Dr. Sam Sheppard
From his prison journal
Please visit http://www.samreesesheppard.orgSENT BY:Abraham J. Bonowitz
Director, CUADP
********************************************************
YES FRIENDS!
There is an Alternative to the Death Penalty
Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
(CUADP) works to end the death penalty in the United
States through aggressive campaigns of public education
and the promotion of tactical grassroots activism.
Visit <http://www.cuadp.org> or call 800-973-6548
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LINKS
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22 neues auf antiwef.org
Von: arbeitsgruppe kritische kriminelle <ag_kritische_kriminelle@gmx.net>
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Geschichte der Proteste gegen das WEF
Im Folgenden findet ihr eine kurze Geschichte der Proteste gegen das World
Economic Forum. Dieser kurze Abriss soll nicht zuletzt ein kleiner Beitrag
dazu sein, der Geschichtslosigkeit unseres Widerstandes etwas
entgegenzusetzen.
mehr --> http://antiwef.org/article.php?sid=32&mode=thread&order=0
__________________________________
vermummungsverbot und demo-sperrzone
nach staatlich geschütztem nazi-aufmarsch, omofuma-urteil und wef-hetze:
vermummungsverbot und sperrzonen für demos im nationalrat beschlossen. im
zuge der debatte um nazi-demonstration und gegendemonstration anlässlich
der
wehrmachtsausstellung in wien am 13.4.2002, setzte die rechtsextreme
regierungskoalition am 17. april zwei bemerkenswerte beschlüsse im
nationalrat durch: nachdem sie einen antrag der spö auf verbot von
nazidemonstrationen abgelehnt hatte, wurde mit fpövp-mehrheit ein
entschließungsantrag beschlossen, der ein allgemeines verbot von
demonstrationen am heldenplatz sowie ein vermummungsverbot fordert.
mehr --> http://antiwef.org/article.php?sid=31&mode=thread&order=0
__________________________________
Massenmediale Berichtverunstaltung in Salzburg
Auch im Zuge der Vorbereitungen von Protesten gegen den WEF-Gipfel in
Salzburg, kam es zu einem unglaublichen Schulterschluss der bürgerlichen
Medien mit der Polizei. Es wurde von Seiten der Medien versucht, ein
linksradikales Netzwerk mit terroristischer Zielsetzung bar jeglicher
politischer Inhalte zu konstruieren. Nicht zuletzt, um das enorme
Polizeiaufgebot zu legitimieren. So wurden Sachverhalte nicht nur verzerrt,
sondern zum Teil auch frei erfunden, wodurch jede inhaltliche Diskussionen,
die nicht darauf abzielt das WEF zu reformieren, abgewürgt wurden.
mehr --> http://antiwef.org/article.php?sid=30&mode=thread&order=0
___________________________________
Mythen haben Hochkonjunktur
Während die einen hunderttausend schwarzbehelmte, wohltrainierte und im
"schwarzen Block" militärisch organisierte Autonome durch Genua ziehen
sahen, schwören andere alle Eide darauf, dass ein paar verkleidete
PolizistInnen mit Unterstützung von dreißig italienischen FaschistInnen
Genua platt gemacht haben. Ähnliche Erzählungen, Beobachtungen,
Spekulationen um Nazi-Hooligans oder PolizeiprovokateurInnen gibt es zu
allen größeren Protesten der letzten Jahre, so auch in Salzburg 2001.
mehr --> http://antiwef.org/article.php?sid=28&mode=thread&order=0
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Repression Salzburg 2001 und danach
Nicht nur während der Proteste in Salzburg setzte der Polizeistaat voll auf
Repression. Schon im Vorfeld sollten die Proteste durch Einschüchterungen,
von Innenministerium, Land Salzburg und Massenmedien geschürte
Horrorszenarien und Hetze praktisch verunmöglicht werden. Doch auch mehr
als
ein halbes Jahr später, wirft der Gipfel seine Schatten nach sich. Über
einhundert Personen wurden in den letzten Monaten nach den
Polizeiausschreitungen um die Proteste gegen das WEF-Treffen vom Vorjahr
angezeigt.
mehr --> http://antiwef.org/article.php?sid=26&mode=thread&order=0
____________________________________
delete the elite - wipe out wef - smash empire
http://www.hup.harvard.edu/pdf/HAREMI.pdf
http://www.antiwef.org
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Redaktionsschluss: 24. April 2002, 22:00 Uhr
Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius, widerstand@no-racism.net
zusammengestellt



Fehler möge frau/man mir nachsehen!